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Comic Blog


Samstag, 05. Februar 2011

Comanche 8 – Die Sheriffs

Filed under: Abenteuer — Michael um 16:01

Comanche 8 - Die SheriffsDas Leben auf der Ranch geht seinen Gang. Der Neuaufbau gestaltet sich langwierig, aber man kommt voran. Eigentlich ist es eine Idylle, die zwangsläufig gestört wird, als sechs Pistoleros auftauchen. Es dauert, bis das Misstrauen gegen die Neuankömmlinge einer größer werdenden Abneigung weicht. Diese Männer, so edel ihre Motive auch sein mögen, bringen das beschauliche wieder Durcheinander und die Hoffnungslosigkeit zurück. Die Sheriffs hingegen können nicht anders. Stolz, ein ganz eigenes Ehrgefühl zwingt sie dazu einen scheinbar aussichtslosen Kampfe gegen eine viel zahlreichere Gaunerbande aufzunehmen. Und Red Dust muss sich entscheiden, ob er der siebte Mann wird oder nicht.

Sieben Sheriffs, nicht glorreich, aber mit einer Mission unterwegs: Recht und Ordnung, Vergeltung, auch Rache, aber in jedem Fall zu allem entschlossen. Der Leser findet hier einen sehr dichten Western vor mit verschiedenen Charakteren, die zunächst so gar nichts mit Ordnungshütern gemein zu haben scheinen. Zuerst sind sie zu sechst, denn einer fehlt noch: Red Dust. Autor Michel Regnier, kurz Greg, hat seinen Helden nicht nur die Heimat genommen (die Ranch von Comanche), auch scheint der Wille, das Recht mit dem Revolver durchzusetzen, hinter ihm zu liegen.

Greg präsentiert keine strahlenden Recken, die zur Attacke blasen. Es nimmt, vergleicht man es mit neueren Western, insbesondere mit solchen wie Erbarmungslos oder Open Range, die düstere Realität voraus, entfernt die Romantik aus dem Wilden Westen. Hier regeln Männer ihre Auseinandersetzungen mit Fäusten, wie frühe Schläger im Ring, draußen vor der Tür und helfen sich anschließend mit knirschenden Zähnen, aber gekühltem Mütchen auf die Beine. Aber es ist auch ein Bild von Jähzorn, falschem Stolz und Rassenhass, hier auch gegen die indianischen Ureinwohner, die für manchen, obwohl selbst abgehalftert, noch weiter unten auf der Leiter stehen.

Greg lässt die Frauen in der Geschichte, die Lage richtig einschätzen: Ich habe genug von diesen Geschichten über Männerfreundschaften, Waffen und alten Kämpfen. Es ist eine sich verändernde Zeitspanne, wie auch andere Western dies relativ früh thematisierten (z.B. Mit stahlharter Faust). Der Weg dieser Männer ist vorgezeichnet, daran lässt Greg keinen Zweifel und doch kann man nicht die Augen von diesem Drama nehmen, an dessen Ende ein Fingerzeig voll Hoffnung steht.

Hermann Huppen legt mit dem Auftakt der Handlung und der Vorstellung der Sheriffs ein Bravourstück hin (einmal mehr, aber wer kann, der kann). Durch seine Gestaltung wird die Handlung griffig, fühlbar. Mit diesen Sheriffs, die heruntergekommen wie sie sind, auch als Gauner durchgehen können, zeigt Huppen, wie schnell und gut Charaktere in einer Comic-Geschichte etabliert werden können. Mit feinen kleinen Strichen entwirft er seine Bilder, mit feineren Gesichtern als zu Beginn der Serie. Diesen Stil, der unter dem Gesichtspunkt im Vergleich mit anderen Zeichnern höchst modern ist (wieder ein Vorgriff), weiß Hermann dann zum Schluss in einem westerntypischen Finale einzusetzen.

Der Schluss ist Drama pur, ganz gleich welche Ebene betrachtet wird, Bild oder Handlung. Der Start einer interessanten Hermann-Biografie rundet dieses vorzügliche Western-Album ab.

Obwohl 30 Jahre alt, ist die Handlung zeitlos und modern gleichermaßen. Greg und Hermann auf einem Höhepunkt ihres Schaffens. So gut können Western sein! 🙂

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Die Schiffbrüchigen von Ythag 8

Filed under: SciFi — Michael um 11:23

Die Schiffbrüchigen von Ythag 8 - Der Spiegel der LügenDie neuen Schiffbrüchigen sind keine einfachen Leute, die noch nicht gelernt haben, wie man um sein Leben kämpft. Das sind knallharte, vielfach erprobte Soldaten, die nicht so schnell Angst zeigen. Zuerst sieht die Lage auch nicht schlecht aus. Alles scheint weitestgehend intakt zu sein. Aus der näheren Umgebung droht keine Gefahr. Die Beobachter draußen, die ehemalige Navigatorin Granit und der Schiffstechniker Narvath wie auch deren Freunde, wundern sich über die Langsamkeit der Vorgehensweise, während drinnen Dienst nach Vorschrift erfolgt. Erste Erkenntnisse über diesen Planeten, auf dem eine Landung keineswegs vorgesehen war, stimmen die Militärs nervös und nachdenklich. Schlimm wird es jedoch, als eine unbekannte Macht an Bord kommt und die ersten Toten gefunden werden.

Zurück auf Ythag: Eigentlich hatte sich die Lage etwas beruhigt, die ersten Rätsel waren gelöst, doch es bleibt gefährlich, denn neue Spieler betreten das Spielfeld. Die Stimmung dieser neuen Spieler, den Militärs, ist anders als jene der bisherigen Schiffbrüchigen von Ythag. Sie sind abgeklärt, nicht sehr aufgeregt, darauf aus, zu handeln und die Kontrolle über die Lage zu gewinnen. Sie vertrauen auf ihre Fähigkeiten und darauf, mit Waffengewalt alles erreichen zu können. Christophe Arleston schickt Charaktere in die Handlung, auf eine Expedition zur Lösung des Rätsels über verschwundene Raumschiffe, die sich sehr bald gefährlicher für Ythag erweisen als alles bisher Dagewesene.

Christophe Arleston legt seine Militärs mit ziemlich viel Realismus an: Mit denen spielt man nicht. Und sie erhalten auch keine Zeit zum Spielen. Arleston lässt einen neuen Konflikt entstehen, der zum Teil mit außergewöhnlichen, selbst in dieser Reihe nie gesehenen Mitteln geführt wird. Die Versiertheit, mit der Zeichner Adrien Floch (3 Bände Slhoka) zu Werke geht, ist gegenüber dem Serienauftakt beeindruckend. Nichts scheint mehr unmöglich. Diese Welt wird von ihm mit größtmöglicher Intensität und tollen Eindrücken dargestellt.

Der urwüchsigen Landschaft, den eher mittelalterlich wirkenden Städten und Dörfern, steht die hohe Technisierung des Raumschiffs der neuen Besucher entgegen. Magie, Klingen und in Abwässern lebende Kreaturen treffen auf Marines, wie der Genre-Fan sie vielleicht aus Starship Troopers her kennt. Vor dem Hintergrund der endgültigen Auflösung aller Rätsel lässt es Adrien Floch krachen, begleitet von einem eingespielten Koloristenduo, Sebastien Lamirand für die Spezialeffekte und Claude Guth für die Farben.

Nachdem eine besondere Entdeckung stattgefunden hat, können die restlichen beiden Drittel der Handlung durchaus als finaler Endspurt betrachtet werden. Heißt: Erzählerisch wie grafisch zieht das Tempo an und wird Seite für Seite schneller. Insgesamt legt das komplette Team von Ythag hier einen Meilenstein ihres Comic-Schaffens vor.

Kurz vor Toresschluss der Reihe noch ein fulminanter Höhepunkt: Grafisch absolut Top und mit Sinn für perfektes Timing erzählt. Klasse. Die Vorkenntnis der bisherigen Handlung ist allerdings ein Muss. 🙂

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Freitag, 04. Februar 2011

Hack/Slash 5 – (RE)ANIMATOREN

Filed under: Mystery — Michael um 17:11

Hack/Slash 5 - (RE)ANIMATORENDer Hund, den die beiden Männer auf der nächtlichen Straße sehen, hat ein seltsames Interesse an Elvis. Offensichtlich hat er vor, den King aus dem Rahmen zu retten. Ein merkwürdiges Unterfangen, da dieser Rahmen sich hinter einer Glasscheibe befindet. Und so geschieht, was geschehen muss: Es knallt. In diesen modernen Zeiten ist die Szene dank Fotohandy schnell auf Youtube zu sehen. Cassie kann allerdings weniger darüber lachen. Noch weniger lacht Chris, der von Cassie den Auftrag erhält, den sprechenden Hund aus einer anderen Dimension einzufangen. Wer hätte gedacht, dass …

Keine Angst: Der tut nichts, der will nur experimentieren. So könnte man den Auftritt des Reanimators beschreiben. Jeffrey Combs, der vielen Star-Trek-Fans von seinen Rollen in Deep Space Nine und Enterprise her bekannt sein dürfte, spielte den Charakter des Dr. Herbert West, basierend auf einer von H.P. Lovecraft entworfenen Handlung. In den 80er Jahren, als die Slasher ihre große Zeit hatten, der Videorekorder als Instrument der Volksverblödung verteufelt wurde, ragte der Re-Animator aus der Masse der Horror-Produktionen heraus. Grund genug für Hack/Slash-Erfinder Tim Seeley sich auch einmal dieses Themas anzunehmen.

Der Re-Animator trifft Cassie Hack: Mehr noch, denn endlich kommt Licht ins Dunkel von Cassies Vergangenheit. Man könnte es auch ein sehr spezielles Familiendrama nennen, in dem Dr. West als Problemmacher zuarbeitet. Emily Stone und Matt Merhoff gestalten das längere Abenteuer, das sehr unterhaltsam ausfällt, aber relativ wenig Humor aufweist (der sich besonders in Wests Kreaturen wiederfindet). Die Zeichnungen variieren je nach Strichführung. Manchmal wurde direkt in die Skizzen hineinkoloriert, in der anderen Form wurden schmalere Striche über die Skizze gebracht und dann fein säuberlich die Farben gesetzt. Der erste Stil ist deutlich plastischer und gefälliger. Eine milchige Farbgebung lässt die Grafiken künstlerischer wirken.

Die Episoden Eiskalt serviert und Hinter dem Regenbogen zeigen, wie unterschiedlich Bilder derselben Zeichnerin, Emily Stone, wirken können, wenn verschiedene Koloristen am Werk sind. Emiliy Stone ist eine Künstlerin, die ähnlich wie Pia Guerra (Y – The last man), eine sehr klare Linie verfolgt. Da sitzt jeder Strich. Ihre Koloristin aus Eiskalt serviert, Courtney Via, zollt diesem Stil Respekt, indem sie eine Form von Matteffekt findet, um die Zeichnungen in den Vordergrund zu stellen. Verläufe kommen so gut wie nicht vor. Die Beibehaltung der Bleistiftkonturen sorgt für fette Außenlinien. Bei Val Staples, Koloristin von Hinter dem Regenbogen (eine Anspielung auf den Zauberer von Oz), ist die Wirkung indes feiner, zerbrechlicher.

Suicide Girls: In den USA sind sie eine Art Kampfansage gegen den Erotik-Mainstream (inzwischen aber selbst zur Strömung geworden). Hier werden die Mädels zum Ziel eines Slashers, der eher unsichtbar durch die Hintertür mordet und sich der Körper anderer bedient. Das erinnert zweitweise an Shocker von Wes Craven.

Heftig: Hier geht’s ab. Von der Hommage und Persiflage her ist Hack/Slash längst in der Eigenständigkeit angelangt. Das Cassie-Hack-Universum nimmt Formen an. Hack/Slash steht seinen Vorbildern in nichts nach. 🙂

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Leo Roa

Filed under: SciFi — Michael um 11:08

Leo RoaIn einer völlig übervölkerten und hoch technisierten Zukunft arbeitet Leo Roa einigermaßen erfolgreich als Journalist. Man nimmt nicht allzu viel Notiz von ihm. Eigentlich weiß Leo als einer der wenigen irgendwie, dass er überhaupt existiert. Doch wie es der Zufall will, gerät Leo mitten hinein in eine Jagd auf einen der gefährlichsten Piraten aller Zeiten. Zusammen mit seinem Freund Meke, der gerne ein überragender Gitarrist werden möchte und doch nie mit seinen Klangwerken zufrieden ist, schwankt sein Status in der Folge zwischen Jäger und Gejagtem. Seltsamerweise, bei aller Tolpatschigkeit, die Leo Roa an den Tag legt, wollen ihn die Frauen. Im Gegensatz legen die Männer es darauf an, ihn möglichst schnell um die Ecke zu bringen.

In bester Manier erzählt und gezeichnet, präsentiert Altmeister Juan Gimenez eine Science Fiction Komödie. Wer erinnert sich nicht an französische Klassiker mit einem Pierre Richard? Ein unbedarfter junger Mann wird zur Zielscheibe von geheimnisvollen Mächten. Er weiß nicht warum, die Frauen wollen ihn, die Kugeln (bzw. Laserstrahlen) fliegen und ein merkwürdiges Schosstier ist derart eifersüchtig, dass es ihn immer wieder attackiert. Das Konzept ist nicht neu, aber es funktioniert immer wieder. Hinzu kommt, das Juan Gimenez durch das Zukunftsszenario noch weitaus mehr Möglichkeiten besitzt, um geradezu groteske Situationen herbeizuführen: Und genau das macht er mit großem Genuss.

Futuristischer Spaß und Gegenwartsirrsinn: Gimenez hat in seinen verschiedenen Publikationen, ob nun nach den Vorgaben eines Alejandro Jodorowsky (Meta-Barone) oder auf der Grundlage seiner eigenen Fantasie, bewiesen, dass er ein Spaßvogel ist. Entweder aus der Erzählung heraus oder optisch. Selbst im Drama findet sich ein Anhaltspunkt für ein Quäntchen Humor. Leo Roa ist nur auf Humor ausgerichtet, etwas anarchistisch, immer auf der Seite seiner beiden Hauptcharaktere stehend, Leo und Meke, und immer ein wenig wie eine Achterbahnfahrt. Die nächste Wendung kommt schnell, lässt sich nicht erahnen, man weiß auch nicht wohin.

Grafisch immer noch aufwendig und doch etwas zurückgenommen. Vergleicht man diesen Band mit seinen Arbeiten Die vierte Macht oder Ich, der Drache so sind seine Grafiken noch immer vorbildhaft, aber auch comic-artiger. Hintergründe, Technik und Ausstattung werden immer noch mit einem hohen Maß an Realismus abgebildet, doch die Aquarelltechnik nimmt sich bei den Figuren zurück. Diese sind weniger echt als sonst, überzogener.

Im zweiten Abenteuer des vorliegenden Bandes, der zwei Folgen vereint, geht Gimenez von dieser Reduzierung wieder weg. Die Menschen (und nicht nur die) sind deutlich ausgefeilter dargestellt, während wahnwitzige Einfälle für phantastische Eindrücke sorgen (wer hätte einen Luftkampf aus dem Krieg im Pazifik hier erwartet oder ein altes Segelschiff, von einem Dinosaurier ganz zu schweigen). Es mag jeder im direkten Vergleich entscheiden, welchen grafischen Stil er besser findet. Top sind beide.

Spaß im Weltraum und am laufenden Band: Leo Roa zeigt, wie eine Komödie im Weltall funktioniert. Filmisch inszeniert, mit viel Witz und wunderbaren Bildern. Spitze. Für Gimenez-Fans ein Muss. 🙂

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Dienstag, 01. Februar 2011

Largo Winch – Der Film

Filed under: Comics im Film — Michael um 18:04

Largo Winch - Der FilmHong Kong. Neuer Firmensitz der Winch-Gruppe. Der Wolkenkratzer überragt selbst das dicht gedrängte Häusermeer dieses Inselgeflechts. An der Spitze des Firmenimperiums herrscht Aufregung. Denn Nerio Winch, der milliardenschwere Gründer der Firma, wurde umgebracht. Zwar gibt es einen Erben, doch wo dieser stecken mag, wissen die Manager nicht. Largo Winch, ein junger Mann, hält sich zu diesem Zeitpunkt in Brasilien auf. Er zieht umher, ziellos und gleichzeitig zieht er die Schwierigkeiten an. Gerade wollte er sich noch eine Tätowierung stechen lassen, deren Motiv verspricht, ihr Träger werde unbesiegbar sein, da bemerkt Largo eine Frau in Bedrängnis. Kurz darauf befindet er sich inmitten einer Schlägerei, noch etwas später ist er auf der Flucht.

Die Tätowierung ist noch nicht fertig. Das ist aber halb so wild, kann er sich doch der Dankbarkeit der jungen Frau versichern. Trotzdem gibt es ein böses Erwachen. Am nächsten Morgen ist die Frau fort und die Polizei stürmt in das Zimmer. Die Drogen, die zwar nicht von ihm stammen, aber bei ihm gefunden werden, verbessern seine Lage keineswegs. Und auf der anderen Seite der Welt warten Milliarden auf ihn. Doch nicht weniger Schwierigkeiten.

Der Kinofilm über Largo Winch ist nicht die erste Verfilmung der überaus erfolgreichen Comic-Reihe (oder der Roman-Reihe) gleichen Namens, aber er ist sehr zeitgemäß umgesetzt und so erfolgreich, dass der zweite Teil bereits in den Startlöchern steht. Largo-Winch-Darsteller Tomer Sisley sieht der Comic-Vorlage nur bedingt ähnlich, den jungenhaften Charme, eine Art rüpelhafte Eleganz besitzen jedoch beide. Largo Winch ist eine Figur, die von ihrem Erfinder Jean van Hamme stets in scheinbar ausweglose Situationen gebracht wird. Durchweg heißt es in den Geschichten: Gegen jede Chance. Und so wirkt es auch in der aufwendigen Kino-Verfilmung, prominent besetzt unter anderem mit Kristin Scott Thomas (Vier Hochzeiten und ein Todesfall) und Miki Manojlovic (Irina Palm).

Van Hammes Geheimnis sind streng konstruierte Abenteuer, in denen überraschende, aber stets nachvollziehbare Wendungen dazugehören. Die einen machen Pläne, Largo durchkreuzt sie. Das Spielfeld ist international. Hong Kong, Kroatien (Largos Heimat), Brasilien. Die Orte sind immer sehr gewissenhaft ausgesucht. Eine wundervolle kroatische Küste (fast schon ein Anreiz, um dort Urlaub zu machen, so schön), ein exotisches und reiches Hong Hong mit einem der wohl höchsten Schauplätze für eine dramatische Schlägerei, die es je in einem Film gab. Die Handlung besticht durch Action, die sich inter keinem Hollywood-Blockbuster zu verstecken braucht, besitzt aber eine ausgefeilte und sorgfältig verschachtelte Handlung, die so manchem Hollywood-Blockbuster gut täte.

Largo Winch ist zurück! Das nächste Filmabenteuer, wieder mit Tomer Sisley in der Titelrolle und Schauspielern wie Sharon Stone und Ulrich Tukur auch international besetzt, findet seine Handlungslinie bis nach Birma. Wieder warten Intrigen auf höchster Ebene und natürlich Action. Der Trailer des im Februar 2011 startenden Films setzt die hervorragende Leinwandumsetzung der Comic-Reihe fort.

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Links: Trailer von Largo Winch 2
Blick hinter die Kulissen von Largo Winch 2
Largo Winch, Comic-Reihe bei Schreiber und Leser
Interview mit Largo-Winch-Zeichner Philippe Francq im Tagesspiegel

Marlysa 9 – Rückkehr nach Tolden

Filed under: Abenteuer — Michael um 17:16

Marlysa 9 - Rückkehr nach ToldenDer Glen wartet bereits. Mit gefletschten Zähnen schleicht die Raubkatze auf die beiden Eindringlinge zu. Der Ausgang dieses Kampfes scheint festzustehen, würde nicht einer der beiden Einbrecher über ein besonderes Talent verfügen: Glens sind das sprichwörtliche Wachs in seinen Händen. Der Nachtwächter, ein kleiner Mann mit Dolch und Laterne, ist eher Zierde als Wachmann und könnte sich gegen einen Glen ohnehin nicht behaupten. Allzu schnell ist er bereit, die beiden Einbrecher in das Zimmer des Direktors zu führen. Dort allerdings ist die Falle längt gestellt.

Marlysa ist nicht eben vom Glück verfolgt. Ihr Erzähler Jean-Charles Gaudin schickt sie in dieser Episode wirklich vom Regen in die Traufe. Es beginnt mit einem kleinen Einbruch, der, gemessen an ihren sonstigen Aufgaben und Abenteuern eher ein leichtes Unterfangen ist. Dieser Einbruch entpuppt sich als Falle. Jean-Charles Gaudin (momentan ist auch seine Abenteuerwelt Angor nachzulesen) hat eine 9. Folge der Reihe Marlysa geschrieben, in der nur eines sicher ist: Man weiß nie, was als nächstes geschehen wird.

Marlysa ist als junge und geheimnisvolle Frau konzipiert, die keine Gefahr scheut und mittels einer Maske eine Entstellung verbirgt. Manchmal trachten ihre Feinde danach, hinter die Maske zu sehen, so auch diesmal. Die Frau ist inzwischen eine Legende, aber, wie es sich zeigt, ist sie für Bösewichte zu einer Art Trophäe geworden. Nach langer Zeit führt Gaudin seine Marlysa zurück in ihr Heimatdorf. Gaudin quält seine Hauptfigur ziemlich. Allgemein müssen Helden einiges aushalten und gerade Marlysa war in vergangenen Abenteuern recht leidgeprüft, aber hier wird es auf die Spitze getrieben. Das darf gesagt werden, ohne zuviel zu verraten.

Jean-Pierre Danard gestaltet wieder ein phantastisches Abenteuer. Marlysas Welt zeichnet sich stets durch großen Einfallsreichtum und Phantastik aus. Auch hier wird wieder aus dem Vollen geschöpft. In sehr klar strukturierten Bildern, sehr deutlich gezeichnet, penibel fast, reist der Leser erst durch eine nächtliche Stadt, erlebt wilde Natur, eine Art Staudamm und natürlich Marlysas Heimat. Die Attraktion dieser Ausgabe sind sicherlich die Kidriks, eine Mischung aus Barbar und Ork.

Sie sind ein muskulöses, frech aussehendes, auf Angriff und Eroberung bedachtes Volk. Entsprechend aktionsreich sind die zahlreichen Szenen, in denen die Kidrik auftreten. Ein besonderes Merkmal ist ihr Gebiss, an die breiten Zahnreihen eines Gorillas erinnernd. Danard setzt diese Ansicht häufig wirkungsvoll in Szene, mal grinsend, mal bedrohlich, mal gepflegt, mal auch mit Zahnlücken versehen, wenn einer der Kidriks in Gefangenschaft gerät und befragt wird.

Optisch sehr schön gelungen ist die Reise flussaufwärts, auf dem Rücken eines riesigen Fisches und beobachtet von krokodilsähnlichen Kreaturen, die kleine Brüder der Krokos aus Bernard und Bianca sein könnten. Eine eher melancholische Szene, in der Marlysa nach langer Zeit einmal wieder ihr altes Haus betritt, in dem alles von Staub und Spinnweben bedeckt ist, ist ein der seltenen, eher bedächtigen Szenen.

Ein schöner Auftakt zu einem neuen Abenteuer von Marlysa, aber eben nur ein Auftakt. Wer die Rätsel aufgelöst sehen möchte, musste den Folgeband abwarten. Beste Fantasy-Unterhaltung. 🙂

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Sonntag, 30. Januar 2011

True Grit – Ein Westernheft

Filed under: Comics im Film — Michael um 13:46

True Grit - Ein WesternheftPünktlich zum Start des neuen Western-Abenteuers mit Jeff Bridges in einer Hauptrolle (gerade auch mit TRON Legacy auf der Leinwand vertreten) gibt es eine kleine Comic-Vorschau, die neben dem Trailer einen Einblick in das Szenario gibt.

Unter http://www.truegritmovie.com/intl/de/novel/ kann der 24seitige Comic (Schwarzweißversion) herunter geladen werden.

True Grit, der neue Film der Coen-Brüder (No Country For Old Men), erzählt von einer Jagd auf einen Mörder. Ein 14jähriges Mädchen heuert zwei erfahrene Männer an, einen sehr alten Marshall (Jeff Bridges) und einen jüngeren Texas Ranger (Matt Damon). Josh Brolin wurde einmal mehr mit einer zwielichtigen Rolle bedacht. Die Rolle des Mädchens in der Roman-Verfilmung übernahm Hailee Steinfeld.

Link zum Trailer: True Grit – Heimtückisches Verbrechen

Samstag, 29. Januar 2011

ANGOR 2 – Mansiouran

Filed under: Abenteuer — Michael um 17:10

ANGOR 2 - MansiouranTalinn, Evrane und Lorky sind weiterhin auf der Flucht. In ihrer erwachsenen Verkleidung müssen sie nicht befürchten, entdeckt zu werden. Leider gibt es genügend andere Gauner, die Reisenden nur zu gern an den Besitz wollen. Im besten Fall. Darüber hinaus gilt es auch zu entdecken, zu was ein erwachsener Körper imstande ist. Lorky, der sich mittels des Zauberspruchs und des Medaillons zum ältesten Erwachsenen der Gruppe gemacht ist geradezu verzückt. Er kann sein Gesicht und die Muskeln stundenlang im Spiegel bestaunen. Darüber vergisst er allerdings das Wachehalten.

Das ist allerdings nicht der Grund, weshalb die drei Kinder wieder im Schlamassel landen. Zu Lorkys Glück jedenfalls. Die Reise geht zwar weiter, ihre Chancen steigen jedoch nicht, denn es tauchen immer neue Verfolger auf. Mehr noch: Das Medaillon kommt ihnen abhanden. Anstatt zu fliehen, werden sie selbst zu Jägern. Ob sie allerdings in ihrer Unerfahrenheit gegen gestandene Halsabschneider bestehen können, ist absolut ungewiss.

Jean-Charles Gaudin ist ein passionierter Erzähler von Abenteuern. Nach der Lektüre des zweiten Bandes von ANGOR besteht daran keinerlei Zweifel. In einem Abenteuer kann alles passieren. Das Schöne an der Fortsetzung der Geschehnisse um Talinn, Evrane und Lorky ist tatsächlich, dass Gaudin sich keine erzählerischen Schranken aufzuerlegen scheint. Es passiert, wenn es passiert. Es gibt den Zufall, der in einer gefährlichen Welt wie dieser ganz besonders häufig zuschlagen kann. Freunde sind selten, Feinde gibt es zuhauf.

Einer der Freunde ist ein Bauer, der mit seinen Waren oft unterwegs ist und die drei Reisenden aufliest. Inmitten all der Gauner, die hinter den Kinder her sind, ist diese Figur (nebst seiner Frau) ein richtungsweisender Charakter, der auffängt und umsorgt. Als Gegengewicht findet der Leser einen Kämpfer. Er leiht seinen Namen auch für den Untertitel der Handlung: Mansiouran. Mit ihm gestaltet Gaudin eine Jagd durch eine Lagunenstadt (einem Venedig nicht unähnlich), die stark an ähnliche Wasserverfolgungsjagden erinnert, wie sie in Moonraker oder auch Die Welt ist nicht genug zu sehen waren. Wie Dimitri Armand ein derartiges Szenario (und nicht nur an diesem Punkt der Geschichte) in das Fantasy-Genre überträgt ist absolut sehenswert.

Auch Armand kennt seine Vorlagen oder auch Vorgänger, wie sich am Bild eines Obi-Wan (Sir Alec Guinness) in der Lagunenstadt unschwer erkennen lässt. Armand zeichnet in einer Mischung aus Realismus und Animationsstil. Vergleichbar ist seine Arbeit mit Virginie Augustin (Alim, der Gerber), die allerdings mehr in Richtung Anime neigt, während Armands Arbeiten deutlich zur Disney-Tradition neigen. Hier ließe er sich auch gut mit David Etien (Die Vier von der Baker Street) vergleichen. Dadurch wirken die guten Figuren sehr sympathisch, die Bösen hingegen besonders fies.

Armands Strichführung ist weitaus akkurater als jene einer Augustin. Da sitzt jeder Tuschstrich, nichts macht sich selbständig, man könnte ohne zu übertreiben von einer genauen Komposition der Bilder sprechen. Das sorgt für die nötige Ruhe, die das Auge auch braucht, um die Handlung aufzunehmen, die geballt und in Teilen auch sehr rasant voran schreitet. Hier bekommt der Leser in Sachen Vielfalt der Geschöpfe allerhand geboten. Eine Auseinandersetzung auf hoher See bietet ein mörderisch gutes Szenario, wie man es in der Fantasy nicht so oft sehen kann.

Ein toller zweiter Teil mit sehr sympathischen Figuren, schön erzählten Verwicklungen und einfallsreichen Handlungsorten sowie fein inszenierter Action. Dimitri Armand gehört zu den Zeichnern, von denen man hoffentlich noch mehr sehen wird. 🙂

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Mittwoch, 26. Januar 2011

Dede 1 – Sind Sie tot, Madame?

Filed under: Cartoon — Michael um 12:51

Dede 1 - Sind Sie tot, Madame?Sind Sie tot, Madame? Die Antwort auf diese Frage erhält Detektiv Deschamps, kurz Dede, natürlich nicht mehr von der vor ihm im Sesselsitzenden alten Frau. Denn die ist tatsächlich verstorben. Wann und wie entzieht sich seiner Kenntnis. Dede ist noch voller Verwunderung, als eine mysteriöse Anruferin ihn zu einer weiteren Adresse schickt. Wieder erwartet ihn eine Tote, in entspannter Haltung, von Verwesung keine Spur. Es ist nicht so, als würde Dede seinen Beruf nicht mögen, schließlich lebt er davon. Aber in die Irre geführt, vielleicht auch zum Narren gehalten zu werden, übersteigt seine Geduld. Doch seine Auftraggeberin gibt nicht auf. Und so ist er am nächsten Tag wieder bei der Arbeit und folgt auf der merkwürdigen Spur.

Ein neuer Ermittler betritt die Szene: Dede. In Paris, Dede beweist es einmal mehr, weiß man das Leben zu lieben und Gemütlichkeit, eine Partie Schach, ein Glas Wein gehören einfach dazu. Aus dieser Gemütlichkeit wird Dede gleich zu Beginn herausgerissen. Seine Zielorte besitzen gleichfalls eine gewisse Gemütlichkeit, nur die Belebtheit fehlt ihnen.

Frank Erik Weißmüller, kurz Erik, versetzt den klassischen Detektiven mit Trenchcoat in die Neuzeit. Dede ist ein wenig schnodderig, natürlich kennt er die Menschen, so wie Detektive nun einmal die Menschen kennen. Überrascht ist er aber doch hin und wieder. Dieser Fall gehört dazu. Hier geht es nicht um das große Geheimnis, hier geht es um Menschen, die sehr egoistisch handeln und dafür über Leichen gehen. Ein ebenso klassischer Mordfall eben.

Erik erzählt den Krimi mit Gespür für Humor. Die Blicke in die Gesichter der Toten, die den Detektiven immer anzugrinsen scheinen, der kleine Junge, der Dede aufhält, ein gruseliger Traum lockern auf und bilden schöne Zwischenschritte hin zu einem ausgedehnten Finale, wie es sich für einen Krimi gehört. Grafisch entwirft Erik seine Bilder und Seiten klassisch per Bleistift (wie sich auch wunderbar anhand der Skizzen seines Webcomics DEAE EX MACHINA sehen lässt). Über die Tuschearbeit erfolgt allerdings eine leichte Abstrahierung. Der Tuscheauftrag wirkt verspielt, wellig. Was sich in der Skizze sehr geschlossen ausgenommen haben mag, sieht in der getuschten Fassung zusammengesetzt, konstruiert, auch sehr kühl aus. Daraus entsteht eine Atmosphäre, wie sie aus alten in schwarzweiß gefilmten französischen Krimis her bekannt ist und hier etwas parodiert wird.

Die Kolorierung ist sehr zurückhaltend ausgeführt und nimmt eine enge Farbpalette in Anspruch. So kühl die Konstruktion der Zeichnungen durch die Tusche wirkt, so sehr unterstützen die Farben diesen Eindruck. Ocker, kaltes Grau und Braun, ein sehr helles Gelb, blasses Blau und Rot geben der Szenerie ein nächtliches Ambiente, selbst in den Tagesszenen. Eine Schattierungstönung oder auch ein Lichtauftrag jeweils genügen zur räumlichen Gestaltung.

Ein vergnüglicher Auftakt mit einem knurrigen jungen Detektiven aus Paris. Das Flair von Klassikern des Genres verbunden mit francobelgischem Humor und technisch versierten Zeichnungen. Das passt! 🙂

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Link: Eriks DEAE EX MACHINA (Webcomic)

DRACULA

Filed under: Mystery — Michael um 11:13

DRACULAIst es eine Frau oder ein Mann, der auf dem Friedhof gesehen wurde? Ist es ein Geist gewesen? Diese Fragen führen zurück in eine vergangene Zeit, als ein finsterer und blutdürstiger Herrscher nicht nur seine Feinde schlug, sondern auch sein eigenes Volk nach Belieben und mit furchtbarer Willkür strafte. Sein Name war Vlad Tepes. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundertsfürchten sich die Menschen vor dem Monster, das von der Burg Targoviste in Transsylvanien herab regiert. Gepfählte Menschen säumen die verschneite Straße zur Burg und gemahnen jeden, der diesen Weg wählt, dass es die letzten Schritte sein könnten, die er in diesem Leben macht. Die beiden Mönche sind voller Gottesfurcht und zuversichtlich. Aber Tepes schert sich nicht um den Schutz Gottes. Oder um seine Gebote.

Pascal Croci verwebt zwei Ebenen der DRACULA-Legende miteinander. Der echte Dracula, Fürst Vlad Tepes, den der Autor Bram Stoker später nutzte, um seine Gruselversion des Fürsten der Vampire zu schreiben, prägt den ersten Teil der Handlung. Croci, der die Geschichte zusammen mit Francoise-Sylvie Pauly schrieb, nutzt die Unheimlichkeit der echten Figur, vergisst aber bereits zu diesem Zeitpunkt nicht, den Vampirismus einzufügen und so eine Brücke zur späteren Kreatur der Nacht zu schlagen.

Aufgespalten in zwei Teile, könnten die beiden Hälften der Handlung unterschiedlicher kaum sein. Die historische Figur und ihr Zeichenstil erinnert an chinesische Schattenfiguren, feingliedrig, zerbrechlich wirkend, spinnenartig, gerade so, wie es der Leser vielleicht aus den Anfangssequenzen von Bram Stoker’s Dracula von Francis Ford Coppola her kennt. Aber Croci verliert sich nicht allzu sehr in filmischen Vorbildern, obwohl sich Anklänge hier wiederfinden. Eine Szene aus Tanz der Vampire wird in Haltung und Flair original umgesetzt. Der echte Dracula ist nicht romantisch, eigentlich ist er monströser und fürchterlicher als der spätere Vampir.

Vlad Tepes ist ein Pfähler. So wie die Römer ihre Feinde entlang der Straßen kreuzigten, so pfählt Tepes seine Verurteilten, aufgespießt, senkrecht durch den Körper und Croci scheut sich nicht, diese Brutalität in aller Konsequenz zu zeigen. Demgegenüber stehen ungeheuer schöne malerische Bilder, entstanden mit einer sehr feinen lasierenden Technik. Die Atmosphäre ist durchweg düster. Croci zeigt ein kaltes, winterliches Land, derb, tot darniederliegend. Die spinnenartigen Kreaturen, Tepes und seine beiden teuflischen Schwestern, seine Frau in ein blutiges Rot gekleidet, tanzen wie auf einer Bühne, in einer Art Ballett.

Im Laufe der Handlung, insbesondere nach dem Umschwung in den Teil, der auf Bram Stoker zurückgeht, wird der Leser zur Abstraktion gezwungen. Er muss durch die Augen der Erzähler blicken (wie in der Roman-Vorlage), einen Dracula bekommt er dann gar nicht mehr zu Gesicht. Denn dieser Dracula ist schließlich nicht mehr fassbar. Er lebt durch das Grauen, das andere durch ihn oder wegen ihm erleben. Landschaftsansichten in England, in Rumänien werden von Text untermalt. Hier setzt Croci eine Grundkenntnis des Themas bzw. der Handlung voraus.

Sehr feinfühlig erzählt, ein wenig fragmentarisch aufgebaut, auch traumhaft, dafür aber, um bei diesem Begriff zu bleiben, auch traumhaft gestaltet. Eine schöne, sicherlich ungewöhnliche wie auch sehr eigene Interpretation des Themas. 🙂

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