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	<title>Comic Blog</title>
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	<description>Weblog zum Thema Comics</description>
	<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:57:38 +0000</pubDate>
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		<title>Helldorado</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Spanier (Europ&#228;er) und Syyanas, Konquistadoren und Indios. Weitab von Europa, auf einer idyllisch anmutenden Insel mit zauberhafter Vegetation und wundersch&#246;ner Tierwelt entbrennt ein gnadenloser Kampf, befeuert durch den Wahn eines Mannes, der als Ketzer verbrannt werden sollte. Und er ist nicht der einzige Feind. Denn auf beiden Seiten w&#252;tet eine Krankheit, aus Europa eingeschleppt, gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866930895/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/05/helldorado.jpg" alt="Helldorado" title="Helldorado" width="150" height="199" class="bild-links" /></a><strong>Spanier (Europ&auml;er) und Syyanas, Konquistadoren und Indios. Weitab von Europa, auf einer idyllisch anmutenden Insel mit zauberhafter Vegetation und wundersch&ouml;ner Tierwelt entbrennt ein gnadenloser Kampf, befeuert durch den Wahn eines Mannes, der als Ketzer verbrannt werden sollte.</strong> Und er ist nicht der einzige Feind. Denn auf beiden Seiten w&uuml;tet eine Krankheit, aus Europa eingeschleppt, gegen die die Syyanas kaum eine Abwehrm&ouml;glichkeit haben. Ist der Kampf gegen die Invasoren wenigstens schnell vor&uuml;ber, ist der Befall durch die Seuche fast eine Garant f&uuml;r langes und furchtbares Dahinvegetieren. Die Situation ist fatal. Da kommt ein Geheimnis ans Licht und alles &auml;ndert sich.</p></p>

	<p><p><strong>Jean-David Morvan</strong> ist in vielen Genres daheim. Science Fiction (<em>Sillage</em>), Cartoon (<em>Spirou + Fantasio</em>) oder Superhelden (<em>Wolverine</em>). <strong>Miroslav Dragan</strong> bewies mit <em>Die Gilde</em> seinen Hang zur Fantasy. Diese beiden Autoren haben sich zusammengetan und die hier zusammengefasste Historientrilogie <strong>Helldorado</strong> geschaffen und pr&auml;sentieren eine Geschichte, die vor Intensit&auml;t beinahe explodiert. Durch die sehr sch&ouml;n gestalteten Grafiken von <strong>Ignacio Noe</strong>, der auch den Blick auf das Grauen nicht scheut, d&uuml;rfte der <em>fiktive Kampf um ein Paradies auf Erden</em> in seinem Genrebereich zu einem der gelungensten Umsetzungen der letzten Jahre geh&ouml;ren.</p></p>

	<p><p>Die Insel, der Ort des Geschehens, wird nicht n&auml;her benannt. Die Parallelen zu wahren Geschehnissen auf dem s&uuml;damerikanischen Kontinent oder karibischen Inseln liegen jedoch auf der Hand. Letztlich fassen die beiden Autoren einen langen Kampf Einheimischer gegen ihre Unterdr&uuml;cker zusammen. Ein ehemaliger Ketzer, durch einen Zufall dem Scheiterhaufen entronnen, hat sich von einem Saulus zu einem &auml;u&szlig;erst fanatischen Paulus gewandelt. Sogar die spanische Kirche ist froh, diesen Wahnsinnigen in die neue Welt entsenden zu k&ouml;nnen, da man bef&uuml;rchtet, die Kontrolle &uuml;ber diesen Mann verlieren zu k&ouml;nnen.</p></p>

	<p><p>Morvan und Dragan beschreiben den Gegensatz, die Indios, nicht als <em>Waisenknaben</em>. Es ist eine sehr aufgeteilte Gesellschaft, in der die <em>ganz unten</em> kaum einen Wert haben, Menschenopfer mit gro&szlig;er Brutalit&auml;t dargebracht und als vollkommen normal betrachtet werden. Diese Gesellschaftsformen, die eine starke und v&ouml;llig egoistische F&uuml;hrung als selbstverst&auml;ndlich ansehen, stehen sich nun in einer gnadenlosen Auseinandersetzung gegen&uuml;ber, in der die Europer durch ihre &uuml;berlegenen Waffen die Oberhand gewinnen. W&auml;re da nicht noch die Seuche.</p></p>

	<p><p><strong>Die Bilder, mit wirklich tollem Talent und perfekter Technik zu Papier gebracht und sehr aufwendig koloriert, ziehen mit ihrem filmischen wie auch Bilderbuchcharakter den Leser sofort von der ersten bis zur letzten Seite in die Handlung hinein.</strong> Morvan und Dragan verlassen sich hier sehr auf <em>ihren K&uuml;nstler</em> <strong>Ignacio Noe</strong>, dem es instinktiv zu gelingen scheint, die richtige Stimmung einzufangen. Im Wechsel zwischen Szenen, in denen Dialoge vorherrschen, und jenen, die g&auml;nzlich ohne Worte auskommen, wird diese Besonderheit noch deutlicher.</p></p>

	<p><p>Gerade jene Sequenzen, in denen einzig Bilder die Handlung nicht nur voran treiben, sondern Noe auch noch die Emotionen, Freude wie Leid, mit sicherer Hand zeigt, Nuancen einf&auml;ngt, wie man es nicht so oft zu sehen bekommt, sind ein Sahnh&auml;ubchen im weiten Feld der Comic-Publikationen. Die leichte Abstraktion der Charaktere, aber auch die Stilisierung der Volkszugeh&ouml;rigkeiten, all die vielen Unterschiede sorgen neben der Darstellung der <em>Kulisse</em> f&uuml;r eine hohe Dichte der Handlung. Das hat manchmal Zeichentrickcharakter (einer sehr teuren Produktion) oder erinnert an Darstellungen, die auch Vorlagen f&uuml;r Computerspiele sein k&ouml;nnten.</p></p>

	<p><p><strong>Grafisch gro&szlig;artig von Ignacio Noe gestaltet, nichts f&uuml;r schwache Nerven, da sich beide Seiten in dieser Geschichte nichts schenken. Die Erz&auml;hlung der beiden Autoren steigert die Spannung stetig zu einem packenden Drama. Keine echte Historie, aber von dieser inspiriert.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Helldorado: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866930895/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Marlysa - Der Zyklus &#252;ber die Urspr&#252;nge</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Ein Kind wird gefunden. Jenes Ehepaar, das den Findling bei sich aufnimmt, ist schnell klar, dass das kleine M&#228;dchen niemals ihr Gesicht wird zeigen k&#246;nnen, sollen sich die Menschen nicht vor ihr f&#252;rchten. Zwar haben die Menschen in jenen Tagen viel gesehen, furchtbare Gestalten, die die Welt bev&#246;lkern, auch viel Fremdes, an das sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868695028/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/05/marlysa_sammelband.jpg" alt="Marlysa - Der Zyklus &uuml;ber die Urspr&uuml;nge" title="Marlysa - Der Zyklus &uuml;ber die Urspr&uuml;nge" width="150" height="208" class="bild-links" /></a><strong>Ein Kind wird gefunden. Jenes Ehepaar, das den Findling bei sich aufnimmt, ist schnell klar, dass das kleine M&auml;dchen niemals ihr Gesicht wird zeigen k&ouml;nnen, sollen sich die Menschen nicht vor ihr f&uuml;rchten.</strong> Zwar haben die Menschen in jenen Tagen viel gesehen, furchtbare Gestalten, die die Welt bev&ouml;lkern, auch viel Fremdes, an das sie sich gew&ouml;hnen mussten und gew&ouml;hnt haben, doch dieses kleine Kind k&ouml;nnte Mut und Toleranz &uuml;ber Geb&uuml;hr strapazieren. So w&auml;chst das M&auml;dchen heran, mit gleichaltrigen Freunden, wird zur Frau, wird zur K&auml;mpferin, aber immer verbirgt sie die obere H&auml;lfte ihres Gesichts hinter einer Maske.</p></p>

	<p><p>So normal sich das Leben im Dorf auch entwickelt, gefahrlos ist es dennoch nicht. Marlysas Ausbildung zur Kriegerin mit all den gebotenen Fertigkeiten offenbart bald schon, wie das Leben <em>da drau&szlig;en</em> sein kann, als die ersten Freunde und Bekannten in gro&szlig;e Gefahr geraten, sogar sterben und sich eine unheimliche Macht auf die Jagd nach Marlysa macht.</p></p>

	<p><p><strong>Der Zyklus &uuml;ber die Urspr&uuml;nge</strong> vereint die ersten f&uuml;nf B&auml;nde der Fantasy-Saga &uuml;ber <strong>Marlysa</strong>: <strong>Die Maske</strong>, <strong>Der Schatten von Dompur</strong>, <strong>Die andere Seite</strong>, <strong>Bragal</strong> und <strong>Der Thaumaturg</strong>. <strong>Jean-Charles Gaudin</strong> (Text, in den ersten beiden B&auml;nden noch von <strong>Didier Crisse</strong> unterst&uuml;tzt) kreierte zusammen mit <strong>Jean-Pierre Danard</strong> (Zeichnungen) eine Heldin mit Bestimmung. Neben eines gewissen k&auml;mpferischen Talents hat Marlysa einen Charakter entwickelt, der sie Verantwortung annehmen l&auml;sst. Gaudin und Danard geben ihr aber auch Freunde zur Seite, die Hoffnung und Trost spenden.</p></p>

	<p><p><strong>Besonders auffallend ist die Vielfalt dieser Fantasy-Welt, in Formen und Farben, in Landschaften, V&ouml;lkern und Wesen.</strong> Sehr atmosph&auml;risch, sehr bunt auch, mitunter sehr ausgefallen, betrachtet man diverse Kreaturen, die von sehr klein, auch schnuckelig, bis riesig, geradezu gigantisch und furchtbar die Palette der Fantasy bereichern. Will man ehrlich sein, m&uuml;sste Marlysa nicht einmal auf <strong>Die andere Seite</strong> reisen, w&uuml;rde der Aufenthalt in heimischen Gefilden doch bereits gef&auml;hrlich und abenteuerlich genug sein. Manche in die Pflicht genommenen Helden m&uuml;ssen <em>zu ihrem Gl&uuml;ck</em> gezwungen werden. So wird auch Marlysa aus der Beschaulichkeit ihrer Heimat herausgerissen.</p></p>

	<p><p>Zu diesem Zeitpunkt hat die Geschichte den Fantasy-Leser l&auml;ngst in ihren Bann gezogen. Die Grafiken von <strong>Jean-Pierre Danard</strong> haben sicherlich auch einen leicht amerikanischen Anstrich, nicht aus der Ecke der gro&szlig;en Disney-Studios, eher ein wenig <em>He-Man</em>, wenn auch die muskelbepackten Krieger hier eher selten vorkommen. Danard pflegt einen sehr spielerischen Zeichenstil, der zuweilen &uuml;ber die Ernsthaftigkeit der Handlung hinwegt&auml;uscht. Die ersten drei B&auml;nde werden von <strong>Sabine Fuentes</strong> koloriert, die gleichzeitig mit dieser Optik den Grundstein f&uuml;r die Nachfolgegeschichten legt.</p></p>

	<p><p>Ist diese Weltendarstellung auch <em>bonbonbunt</em> und vielleicht nach vielen eher d&uuml;steren Fantasy-Welten der letzten Jahre gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig, so d&uuml;rfte die Detailverliebtheit von Danard jeden Comic-Fan freuen, ist die viele Arbeit des Zeichners doch auf jeder Seite ersichtlich und komplettiert eine Sicht auf dieses Universum mit all seiner Komik und Tragik, seinen Abenteuern und Dramen, wie es nicht so oft zu sehen und zu lesen ist.</p></p>

	<p><p><strong>Ein dicker Sammelband, f&uuml;nf Alben vereint, ein praller Lesestoff f&uuml;r Fantasy-Begeisterte, von einem Comic-Duo, das sich sein eigenes Epos geschaffen hat. Die Leistung von Zeichner Jean-Pierre Danard ist besonders hervorzuheben. Wer Comic-Kunst liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Marlysa, Der Zyklus &uuml;ber die Urspr&uuml;nge: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868695028/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Barks Donald Duck 1</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 13:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>

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		<description><![CDATA[	Kater Karlo kann ein ziemlicher Tunichtgut sein. Donald und seine Neffen k&#246;nnen ein Lied davon singen. Im Wirtshaus zum blutigen Butt wollen die vier Enten nur ihrem Tagwerk nachgehen und sich aus &#196;rger heraushalten, ist es doch schon schwer genug den t&#228;glichen Fischfang zu erledigen. Allzu oft spielt das Wetter nicht. Gibt es keinen Fisch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3770435559/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/05/donald_duck_barks_01.jpg" alt="Barks Donald Duck 1" title="Barks Donald Duck 1" width="150" height="196" class="bild-links" /></a><strong>Kater Karlo kann ein ziemlicher Tunichtgut sein. Donald und seine Neffen k&ouml;nnen ein Lied davon singen. Im <em>Wirtshaus zum blutigen Butt</em> wollen die vier Enten nur ihrem Tagwerk nachgehen und sich aus &Auml;rger heraushalten, ist es doch schon schwer genug den t&auml;glichen Fischfang zu erledigen.</strong> Allzu oft spielt das Wetter nicht. Gibt es keinen Fisch, kann den G&auml;sten nichts geboten werden. An diesem Tag retten sie nur das nackte Leben und verlieren auch noch ihr Fischernetz. Die ersch&ouml;pfte kleine Familie erh&auml;lt kurz darauf Besuch von Kapit&auml;n Kakadu, der einen Zufluchtsort sucht. Als auch noch Kater Karlo eintrifft, geraten Donald und seine Neffen sprichw&ouml;rtlich vom Regen in die Traufe. Denn ein Piratenschatz lockt ein finsteres Trio auf den Plan.</p></p>

	<p><p>Mit <strong>Piratengold</strong> legt <strong>Carl Barks</strong> an der Seite von <em>Jack Hannah</em> im Jahre 1942 nicht nur die erste lange Donald-Duck-Geschichte vor, vielmehr legt er mit dieser Hommage an <em>Die Schatzinsel</em> auch den Grundstein f&uuml;r sehr viele Folgeabenteuer mit der Ente im Matrosenanzug. Und nicht nur das: <strong>Carl Barks</strong> wurde der <em>Entenvater</em> schlechthin. Der Zeichner und Erz&auml;hler zeigt hier mit einem breiten Spektrum seiner Geschichten um <strong>Donald Duck</strong>, warum er zu den erfolgreichsten <em>Berichterstattern</em> von <strong>Entenhausen</strong> geh&ouml;rt.</p></p>

	<p><p>Mit <strong>Der Schlangenring</strong> wagt sich Carl Barks 1943 auf unheimliche Pfade. Zu dieser Zeit war die <strong>Mumie</strong> noch ein beliebtes und aktuelles Kinothema. Gleichzeitig ist nicht nur der Strich der Bilder von Carl Barks zeitlos, das Abenteuer selbst ist ebenso schn&ouml;rkellos erz&auml;hlt. Donald und zwei seiner Neffen wollen nur auf ein Schiff, um einige Fragen zum Verbleib des dritten Neffen Tick loszuwerden. Das gestaltet sich nicht nur schwierig, sondern innerhalb kurzer Zeit auch gef&auml;hrlich. Obwohl Barks auch hier nicht den n&ouml;tigen Humor vermissen l&auml;sst, nimmt man die erfolglosen Versuche Donalds, auch nur in die N&auml;he seines vermissten Neffen zu kommen.</p></p>

	<p><p>Mit Hintergr&uuml;nden h&auml;lt sich Barks in den locker gezeichneten Bildern nicht lange auf. Das N&ouml;tigste wird gezeigt, gerade soviel, damit das Auge etwas zum geistigen Ausschm&uuml;cken hat. W&auml;hrend der Lekt&uuml;re fehlt aber auch nichts. Die Geschichten leben haupts&auml;chlich von der Spielkunst ihrer Akteure. Hier steht <strong>Donald Duck</strong> an vorderster Stelle, er tr&auml;gt jedoch nicht alleine zum Erfolg der zuweilen sehr komischen Handlungen bei. Gerade in den Geschichten <strong></strong> und <strong></strong> tobt sich Barks mit Nebenfiguren aus und zeigt das Potential seiner Fantasie, die auch noch so bekannte Comic-Figuren wie <em>Onkel Dagobert</em>, die <em>Panzerknacker</em> oder <em>Gundel Gaukeley</em> hervorbrachte.</p></p>

	<p><p><strong>Gnixe und Gnixen.</strong> Diese mysterisen Gnome im tiefen Dickicht der Sumpflandschaft verborgen lebend geh&ouml;ren wohl mit ihren F&auml;higkeiten zu den seltsamsten Kreaturen der Comic-Welt. Lange bevor sich ein <em>Ballon-Boy</em> (1961) in der Zukunft aufmachte, B&ouml;sewichte zu bek&auml;mpfen, nutzten bereit die <em>Schweller</em> die F&auml;higkeit, ihren K&ouml;rper volumin&ouml;s aufzupumpen, um wie ein lebendiger Gummiball gegen ihre Gegner <em>anzuh&uuml;pfen</em> (1944). Hier steht der Spa&szlig; eindeutig im Vordergrund, bevor es mit einer Weihnachtsgeschichte wieder besinnlich wird und das <em>Disney-Universum</em> deutlich macht, wo eine weitere St&auml;rke in der <em>Entenhausen-Welt</em> liegt.</p></p>

	<p><p><strong>Das sch&ouml;nste Weihnachtsfest</strong>, wie alle anderen Geschichten in diesem Band komplett neu koloriert, wirkt f&uuml;r Donald Duck auf den ersten Blick alles andere als ein solches. Hier geht Barks sehr emotional zu Werke, stellt <em>seinen Enten</em> eine Aufgabe und reiht sich damit in viele weitere Weihnachtsgeschichten dieser Art ein, so wie in <em>Die Mutprobe</em>, ein anderer Weihnachtsklassiker, der zwei Jahre sp&auml;ter erscheinen sollte.</p></p>

	<p><p><strong>So beginnt es: Carl Barks geh&ouml;rt zu Entenhausen einfach dazu, seine Beitr&auml;ge zu dieser immer noch wunderbaren und sehr kindgerechten Comic-Welt haben einen sch&ouml;nen Teil Kulturgeschichte geschrieben. Liebevoll, mit viel Humor erz&auml;hlt und gezeichnet und selbst nach so vielen Jahrzehnten ihrer Entstehung immer noch zeitlos.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Barks Donald Duck 1: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3770435559/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>MARSU KIDS 1 - Frisch geschl&#252;pft</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2012/05/08/marsu-kids-1-frisch-geschluepft/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 15:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>

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		<description><![CDATA[	Ein Marsupilami freundet sich eigentlich nicht mit Menschen an. Doch Blaunase ist eine Ausnahme. Das kleine Marsupilami, vor kurzem erst aus dem Ei geschl&#252;pft, hat es selbst bei seinen eigenen Geschwistern nicht leicht. Und so ist der kleine Ptipo, der Sohn des H&#228;uptlings, zun&#228;chst zwar ein ungewohnter Anblick und keineswegs als Freund die erste Wahl, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868699201/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/05/marsu_kids_01.jpg" alt="MARSU KIDS 1 - Frisch geschl&uuml;pft" title="MARSU KIDS 1 - Frisch geschl&uuml;pft" width="150" height="200" class="bild-links" /></a><strong>Ein Marsupilami freundet sich eigentlich nicht mit Menschen an. Doch <em>Blaunase</em> ist eine Ausnahme. Das kleine Marsupilami, vor kurzem erst aus dem Ei geschl&uuml;pft, hat es selbst bei seinen eigenen Geschwistern nicht leicht.</strong> Und so ist der kleine <em>Ptipo</em>, der Sohn des H&auml;uptlings, zun&auml;chst zwar ein ungewohnter Anblick und keineswegs als Freund die erste Wahl, aber <em>Blaunase</em> l&auml;sst sich auf dieses Abenteuer ein. Bald schon toben die beiden durch den Urwald, als w&auml;re es niemals anders gewesen. Nach einem Nickerchen wacht Ptipo auf und das Marsupilami ist verschwunden. Daheim im Dorf wartet die n&auml;chste &Uuml;berraschung.</p></p>

	<p><p><strong>Das Marsupilami.</strong> Ein ungew&ouml;hnlicher Name, ein ungew&ouml;hnliches Comic-Tier und kaum ein anderes hat so lange in der Comic-Welt ausgeharrt und nie von seiner Faszination eingeb&uuml;sst. Ovaler Kopf, L&ouml;ffelohren, ausgestattet mit dem K&ouml;rper eines Affen, ein Schwanz jedoch, der um ein Vielfaches l&auml;nger ist und als Sprungfeder, Lasso, Seil, Werkzeug oder Waffe eingesetzt werden kann. Dar&uuml;ber hinaus ist das Marsupilami quietscheentengelb und mit vielen kleinen schwarzen Flecken &uuml;bers&auml;t. Nun also finden sich im Dschungel von <em>Palumbien</em>, wo das Marsupilami daheim ist, auch noch die <strong><span class="caps">MARSU KIDS</span></strong> ein.</p></p>

	<p><p><strong>Wilbur und Conrad</strong>, ein <em>Dreamteam</em> des franz&ouml;sischsprachigen Comics, holen die Kleinen des Marsupilami zur&uuml;ck auf die Comic-Seiten. Neben dem bekannten <em>Huba</em> des erwachsenen Comic-Tiers ert&ouml;nen nun viele kleine <em>Bi</em>s aus dem Bl&auml;tterwald. Das Marsupilami ger&auml;t zwar hier und dort einmal ins Blickfeld, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf den Kleinen, hier noch mehr auf einer Figur, n&auml;mlich <em>Blaunase</em>. Wer mit nostalgischem Blick auf jene Figurenkreation von <em>Andre Franquin</em> zur&uuml;ckblickt, wird feststellen, dass ein kleines schwarzes Marsupilami unter den frisch geschl&uuml;pften Jungtieren fehlt.</p></p>

	<p><p>Aber Wilbur und Conrad gehen nicht nur sehr pfleglich mit dem Erbe von Franquin um, sie erz&auml;hlen das Dschungelabenteuer im Vergleich zur sehr prominenten Episode <em>Das Nest im Urwald</em>, in der das Original-Marsupilami eine ma&szlig;gebliche Rolle spielt, auch sehr getreu im Geiste seines Erfinders. Um diesem Geiste treu zu bleiben, ganz besonders, da Franquin zeitlebens sehr an dieser seiner erfolgreichsten Figur hing, m&uuml;ssen auch die Zeichnungen dem Original folgen, sonst macht es keinen gro&szlig;en Sinn, sich mit dieser schon legend&auml;ren Comic-Figur auseinanderzusetzen, die seit 1952 das Comic-Universum bereichert.</p></p>

	<p><p><strong>Didier Conrad</strong> ist nicht nur ein erfahrener Serienzeichner (z.B. <em>Die wei&szlig;e Tigerin</em>), er kennt sich auch mit Jugendabenteuern bekannter Charaktere aus, setzte er doch auch den kleinen <em>Lucky Luke</em> in Szene. Stilistisch trifft er den richtigen, den klassischen Cartoon-Strich, sei es fr&uuml;her den von <em>Morris</em> oder neuerlich jenen von <em>Franquin</em>, allerdings auch nicht ohne seine eigene Handschrift nicht erkennen zu lassen. Conrad besitzt einen durchaus modernen Schmiss in seinen Bildern, arbeitet mit viel Schwung und einem guten Blick f&uuml;r herrliche Juxansichten.</p></p>

	<p><p>Am besten funktionieren seine Bilder, wenn Worte &uuml;berfl&uuml;ssig werden und allenfalls ein <em>Bi</em>, ein <em>Huba</em>, <em>Grooo</em> oder <em>Prrt</em> f&uuml;r Untermalung sorgt. Wenn <em>Blaunase</em> beispielsweise durch den Dschungel tobt, seinem Vater hierbei alle Ehre macht, sich dennoch vollkommen daneben benimmt und am folgenden Tag einem erzieherischen Gespr&auml;ch unterzogen wird, dann hat <strong>Didier Conrad</strong> nicht nur alles richtig, sondern auch sehr gut gemacht.</p></p>

	<p><p><strong>Herrlich: Hier wird der Ton und das Bild des Originals getroffen, humorvoll, albern auch, mit zwei ungewhnlichen Freunden in einem klassischen Slapstick-Abenteuer. Lachen ist garantiert.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Marsu Kids 1, Frisch geschl&uuml;pft: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868699201/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Die Pioniere der neuen Welt 18</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 18:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Wo ist der blaue Stein versteckt? F&#252;r den H&#252;tchenspieler sind die zumeist betrunkenen Mitspieler keine gro&#223;e Herausforderung. Mit Bee Bee Gun, seinem indianischen Gegenspieler, hat er nicht gerechnet. Bee Bee Gun mag vielleicht nicht der Kl&#252;gste sein, einen Falschspieler erkennt er jedoch schnell. Als er alle drei H&#252;tchen umdreht und dort nirgends einen blauen Stein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3941236601/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/05/pioniere_der_neuen_welt_18.jpg" alt="Die Pioniere der neuen Welt 18 - Das gro&szlig;e Treffen" title="Die Pioniere der neuen Welt 18 - Das gro&szlig;e Treffen" width="150" height="209" class="bild-links" /></a><strong>Wo ist der blaue Stein versteckt? F&uuml;r den <em>H&uuml;tchenspieler</em> sind die zumeist betrunkenen Mitspieler keine gro&szlig;e Herausforderung. Mit Bee Bee Gun, seinem indianischen Gegenspieler, hat er nicht gerechnet.</strong> Bee Bee Gun mag vielleicht nicht der Kl&uuml;gste sein, einen Falschspieler erkennt er jedoch schnell. Als er alle drei H&uuml;tchen umdreht und dort nirgends einen blauen Stein findet, sondern nur wei&szlig;e Kiesel, wei&szlig; Bee Bee Gun genau, was er mit einem solchen Betr&uuml;ger anstellen muss. Zum Gl&uuml;ck f&uuml;r den Falschspieler sind Bee Bee Guns Freunde in der N&auml;he, um schlimmeres zu verhindern.</p></p>

	<p><p><strong>Ersel, der sich, man k&ouml;nnte sagen, mit dem <em>letzten Mohikaner</em> die Eintrittskarte in diese Serie verdiente, zeigt dem Leser eine schn&ouml;rkellos sch&ouml;ne und mitunter auch sehr lebensfeindliche Welt.</strong> Hatte <strong>Ersel</strong> (der K&uuml;nstlername von <em>Erwin Sels</em>) schon den Klassiker von <em>James Fenimore Cooper</em> illustriert, stieg er mit Band 7 in die Reihe <strong>Die Pioniere der neuen Welt</strong> ein. Wildwest-Freunde, die sich nicht nur f&uuml;r <em>Lederstrumpf</em> begeistern konnten, sondern auch f&uuml;r einen <em>Buddy Longway</em>, finden in dieser mit einem hohen Ma&szlig; an menschlichem Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen erz&auml;hlten Geschichte sehr sch&ouml;nes <em>Lesefutter</em>.</p></p>

	<p><p><strong>Jeder Tag ist ein Abenteuer.</strong> Die <em>Waldl&auml;ufer</em> oder Trapper, die sich in die unwegsamen Landschaften hineinwagen, wo Menschen nur selten zu finden sind, stehen jeden Tag vor neuen Herausforderungen. Wer alleine reist, riskiert alles. Doch selbst in kleinen Gruppen ist die Wanderung, der Ritt oder die Flussfahrt tiefer hinein nach Westen stets ein Wagnis. Das Ehepaar <strong>Maryse und Jean-Francois Charles</strong>, die sich viel mit historischen Szenarien insgesamt besch&auml;ftigt haben, erz&auml;hlen mit Gesp&uuml;r f&uuml;r Authentizit&auml;t und Fingerspitzengef&uuml;hl f&uuml;r die richtige Balance zwischen abenteuerlicher Handlung und feiner Charakterbeschreibung.</p></p>

	<p><p><strong>Das gro&szlig;e Treffen:</strong> In der 18. Folge dieser langlebigen Serie gelingt der Einstieg immer noch recht schnell. Zwar gibt eine kurze Einleitung einen &Uuml;berblick &uuml;ber die bisherigen Geschehnisse, doch ist die R&uuml;ckschau gar nicht einmal n&ouml;tig, da das Kennenlernen der einzelnen Charaktere ungeheuer gut vonstatten geht und sich das Szenario mit sehr leichter Hand selbst vorstellt. Kleine Blicke auf die Figuren skizzieren die Charaktere, kurze Dialoge geben schnellen Aufschluss auf die jeweiligen Lebenssituationen. Und ehe man sich versieht, befindet man sich auch schon Seite an Seite der Abenteurer in der Weite der Wildnis.</p></p>

	<p><p>Der Winter h&auml;lt das Land in seinem Griff und erschwert das Vorw&auml;rtskommen. Nachdem der Leser sich schnell mit den unkomplizierten Figuren angefreundet hat, wird auch noch ein neues Gesicht in die Handlung eingef&uuml;hrt. <strong>Wind, der &uuml;ber den Fluss weht</strong>, ein kleines Indianerm&auml;dchen, ist die einzige &Uuml;berlebende eines Kanuunfalls. <strong>Ersel</strong> kann nicht nur im Miteinander der <em>Alten</em> und der <em>Neuen</em> die heiteren, spannenden, auch melancholischen Seiten dieser Pionierzeit zeigen. Neben der Wanderschaft, den Jagdgr&uuml;nden hinterher, wird auch das Leben von Siedlern am Beispiel von <em>Louise</em> beleuchtet. <strong>Ersel</strong> kann hier mit seinem sehr genauen und auch leicht romantischem Strich &uuml;berzeugen.</p></p>

	<p><p><strong>Wenn sich Trapper treffen, ist dies beinahe eine gro&szlig;e Familienfeier.</strong> In der Wildnis, zwischen vereinzelten Siedlungen und Handelsstationen, werden Treffen wie diese zu au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Begegnungen. <strong>Ersel</strong> illustriert beides griffig, mit erz&auml;hlerischem Blick. Durch <strong>Arhab</strong> erh&auml;lt es eine nat&uuml;rliche, sich selbst zur&uuml;cknehmende Kolorierung. Kr&auml;ftigere Farben finden sich den Braunt&ouml;nen der Landschaft, dem Rot in Kleidungsst&uuml;cken und dem Strahlen von Feuern und Sonnenunterg&auml;ngen. Die Farbgebung unterstreicht so die ruhigen Bilder, die den Leser das Szenario ohne &uuml;berfl&uuml;ssige Hektik genie&szlig;en lassen.</p></p>

	<p><p><strong>Eine sehr sch&ouml;ne Episode aus der langen Reihe dieses Abenteuerszenarios in der neuen Welt, die auch ohne jegliche Vorkenntnisse gelesen werden kann. Allerdings, auch das sei gesagt, macht die Geschichte hier Lust auf mehr. Besonders Freunde des guten Abenteuer(roman)s d&uuml;rften sich hier angesprochen f&uuml;hlen. Maryse Charles und ihr Mann Jean-Francois sind seit langem Garanten f&uuml;r feinf&uuml;hlig erz&auml;hlte Comics.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Die Pioniere der neuen Welt 18, Das gro&szlig;e Treffen: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3941236601/comicblog-21">Bei Amazon betreffen</a></strong><br />
Oder bei <a href="http://www.finix-comics.de/die-pioniere-der-neuen-welt-band-18.html">Finix Comics</a>.</p></p>

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		<title>Captain America 1</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2012/05/06/captain-america-1-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 13:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>

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		<description><![CDATA[	Captain America ist schnell. Er ist als Supersoldat konzipiert. Er ist klug, aber wo andere ihm an Schnelligkeit nicht ebenb&#252;rtig sind, sind sie doch schlau genug, um gerade mit seiner Schnelligkeit zu rechnen und eine erfolgreiche Flucht exakt zu planen. Und so bleibt Cap nur das Nachsehen und eine Ahnung seines k&#252;nftigen Feindes, der ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/05/captain_america_01.jpg" alt="Captain America 1" title="Captain America 1" width="150" height="231" class="bild-links" /><strong>Captain America ist schnell. Er ist als Supersoldat konzipiert. Er ist klug, aber wo andere ihm an Schnelligkeit nicht ebenb&uuml;rtig sind, sind sie doch schlau genug, um gerade mit seiner Schnelligkeit zu rechnen und eine erfolgreiche Flucht exakt zu planen.</strong> Und so bleibt <em>Cap</em> nur das Nachsehen und eine Ahnung seines k&uuml;nftigen Feindes, der ihn noch in die Enge und an seine Grenzen treiben wird. Nicht nur das: <em>Hydra</em> ist zur&uuml;ck. Alte Helden reaktivieren auch alte Feinde. Diese Hydra-Agenten jedoch sind gescheiter, besser trainiert, aber ebenfalls nicht ausreichend stark und wendig, um mit dem Team um Captain America mitzuhalten. Dennoch ist das energische Auftreten dieser Verbrecherbande besorgniserregend.</p></p>

	<p><p><strong>Legenden sterben nie, jedenfalls nicht f&uuml;r immer:</strong> Nachdem das Marvel-Universum diverse Kriege durchgestanden hat, zivile und geheime, chaotische, einen Hulk-Weltkrieg, sich gegen dunkle Herrschaften auflehnte und so manches Opfer zu betrauern hatte, darf der Leser, insbesondere der Fan sich gl&uuml;cklich sch&auml;tzen, dass die gro&szlig;en Helden ihres Fachs niemals vollkommen vergehen. Manchmal werden sie zeitweise ersetzt, nicht selten kehren sie in Person zur&uuml;ck und starten einen Neubeginn. <strong>Captain America</strong> kann ein Lied davon singen, ist doch in seine Lebensgeschichte Tod und R&uuml;ckkehr von Anfang an eingewoben.</p></p>

	<p><p><strong>Captain America lebt.</strong> Diesmal jedoch muss er sich nicht in einer neuen Epoche orientieren und seine Freunde und Gegner sind alte Bekannte. <strong>Nick Fury</strong> auf der einen Seite, <strong>Baron Zemo</strong>, <strong>Bravo</strong>, <strong>Hydra</strong>, ein riesenhafter Roboter als Kopie seiner eigenen Person sorgen f&uuml;r die n&ouml;tige Vertrautheit und doch haben &Auml;nderungen stattgefunden. Das Szenario ist durch die Vermischung der genannten <em>Personen</em> mit der F&auml;higkeit eines <em>Mutanten</em> namens <strong>Jimmy Jupiter</strong> unberechenbar und wartet so mit jeder Menge &Uuml;berraschungen auf.</p></p>

	<p><p>Der Marvel-Fan kennt nat&uuml;rlich die M&ouml;glichkeiten, die durch die <em>Beugung</em> der bisherigen Marvel-Realit&auml;ten entstehen k&ouml;nnen. Das <em>Ultimative Universum</em> ist eine gro&szlig; angelegte, station&auml;re Variante, das <em>House of M</em> war ein <em>Happening</em> in dieser Richtung. Jede Abweichung von bekannten Linien schafft Luft f&uuml;r Ungew&ouml;hnliches und auch Neuausrichtungen von Charakteren. Die F&auml;higkeit von <strong>Jimmy Jupiter</strong>, sich per Gedanken eine eigene Welt zu erschaffen, eine Traumwelt, die sich den eigenen W&uuml;nschen beugt (hier ist eine Parallele zu <em>Inception</em>), ist schon faszinierend genug. F&uuml;gt man allerdings wie Autor <strong>Ed Brubaker</strong> eine Hetzjagd hinzu, an der <em>Indiana Jones</em> seine helle Freude h&auml;tte, streut noch artistische K&auml;mpfe ein, die selbst bei Marvel nicht an der Tagesordnung sind, dann hat ein K&uuml;nstler wie <strong>Steve McNiven</strong> alle H&auml;nde voll zu tun.</p></p>

	<p><p>Ausnahmek&uuml;nstler <strong>Steve McNiven</strong> (selbst f&uuml;r Marvel-Verh&auml;ltnisse, kann der Verlag doch nicht wenige Talente unter seinem Dach versammeln) erh&auml;lt in den Sequenzen die gr&ouml;&szlig;te <em>Bewegungsfreiheit</em>, in denen die Phantastik die h&ouml;chsten Wellen schl&auml;gt. Ein Captain America im Kampf mit seinem haushoch gewachsenen Roboter-Ich, eine Mixtur aus Zweitem Weltkrieg und <em>Dinoland</em> oder das Duell zwischen Cap und Bravo, w&auml;hrend im Hintergrund die Welt zerbricht sind kleine Beispiele der ausufernden Fantasie, die den neuen Auftakt des schon recht <em>alten Helden</em> zu einem grafischen H&ouml;hepunkt werden l&auml;sst.</p></p>

	<p><p><strong>Ob klassisch st&auml;hlern oder auch sehr menschlich, McNiven beherrscht beide Comic-Varianten in seinen Figuren.</strong> Die klassisch <em>St&auml;hlerne</em>, der mehr figurenhafte Charakter, ist allerdings deutlich gefragter in der Handlung. An der Figur des <em>Jimmy Jupiter</em> kann er jedoch zeigen, wieviel mehr Formen er zu Papier bringen kann. Jupiter darf als alter Mann ebenso auftreten wie als kleiner Junge, faszinierende Auftritte, teils passiv, aber auch so sch&ouml;n, dass man sich als Leser w&uuml;nscht, Marvel w&uuml;rde die M&ouml;glichkeiten dieser Figur einmal mehr nutzen. Allein der grafische Ausdruck, der hier ins Spiel kommen kann, ist grenzenlos.</p></p>

	<p><p><strong>Eine Ikone ist zur&uuml;ck: Mit viel Fantasie in der Ausf&uuml;hrung, mit perfekten Illustrationen im gelungenen Filmstil rast die Handlungslinie durch die Geschichte, die auch ein wenig von <em>Inception</em> inspiriert worden scheint. Packend, einfallsreich.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

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		<title>Kim Luna 1 - Die Rache des Wiedert&#228;ufers</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 19:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>

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		<description><![CDATA[	Das Schwert ist nicht mehr f&#252;r den Kampf gedacht. Einem alten Ritual ist es verdanken, dass es f&#252;r den M&#246;rder in Griffweite gewesen sein muss. Das Blut an der Klinge ist frisch. Kim Luna, die sich kurz zuvor noch mit ungew&#246;hnlichen Messwerten bei ihrer parapsychologischen Arbeit auseinandersetzen musste, sieht sich wenig sp&#228;ter selbst dem M&#246;rder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866931557/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/05/kim_luna_01.jpg" alt="Kim Luna 1- Der Fluch des Wiedert&auml;ufers" title="Kim Luna 1- Der Fluch des Wiedert&auml;ufers" width="150" height="200" class="bild-links" /></a><strong>Das Schwert ist nicht mehr f&uuml;r den Kampf gedacht. Einem alten Ritual ist es verdanken, dass es f&uuml;r den M&ouml;rder in Griffweite gewesen sein muss. Das Blut an der Klinge ist frisch.</strong> Kim Luna, die sich kurz zuvor noch mit ungew&ouml;hnlichen Messwerten bei ihrer parapsychologischen Arbeit auseinandersetzen musste, sieht sich wenig sp&auml;ter selbst dem M&ouml;rder gegen&uuml;ber. Und dieser ist nicht von dieser Welt. Schon lange nicht mehr. Allerdings hat er auch keine Lust, endlich Ruhe zu geben, denn er hat bereits viel zu lange auf seine Rache gewartet.</p></p>

	<p><p><strong>Eine neue Heldin und m&auml;chtig viel Lokalkolorit: Kim Luna und der Fluch des Wiedert&auml;ufers.</strong> M&uuml;nster ist eine ruhige Stadt, fahrradfreundlich, mit vielen Studenten, mit einer <em>gro&szlig;en Portion Historie</em> und einer gelungenen Mischung aus Stadt und L&auml;ndlichkeit. <strong>Der Fluch des Wiedert&auml;ufers</strong>, der Untertitel des ersten Bandes um die Parapsychologin <strong>Kim Luna</strong> von <strong>Dietmar Kr&uuml;ger</strong>, bezieht sich auf ein besonders d&uuml;steres, wie auch aus heutiger Sicht spannendes Kapitel M&uuml;nsteraner Geschichte. Ob die <em>T&auml;ufer</em> tats&auml;chlich einen Fluch ausstie&szlig;en, bevor sie zu Tode kamen, kann vermutet werden. Die eisernen K&ouml;rbe in denen ihre Leichen an der Lamerti-Kirche zur Schau gestellt wurden, k&ouml;nnen heute noch besichtigt werden.</p></p>

	<p><p><strong>Kim Luna</strong> ist eine moderne Heldin. Nat&uuml;rlich sportlich, <em>knackig</em> w&uuml;rden M&auml;nner sagen, mit Modelma&szlig;en ausgestattet, intelligent, forsch, sehr weiblich, nat&uuml;rlich h&uuml;bsch, energisch, freundlich, auch ehrgeizig. Sie reiht sich ein in die Liste von Charakteren wie <em>Buffy</em>, <em>Lara Croft</em>, aber auch sicherlich <em>Franka</em> von <em>Henk Kuijpers</em>. <strong>Dietmar Kr&uuml;ger</strong> stellt die Ausgangssituation f&uuml;r den Fluch des Wiedert&auml;ufers ausf&uuml;hrlich und eindringlich vor, bevor er <strong>Kim Luna</strong> &uuml;berm&uuml;tig in <em>die Seiten explodieren l&auml;sst</em>. Diese junge Frau wirkt von der ersten Seite an unaufhaltsam.</p></p>

	<p><p>Ihre <em>Nebencharaktere</em> haben mit genau dieser Energie zu k&auml;mpfen. So manchem f&auml;llt es da schwer, Schritt zu halten oder wenigstens auf Sichtweite dran zu bleiben. Als der erste Mord entdeckt wird, hat sich bereits eine humorvolle Mystery-Geschichte entwickelt. In der Folge erwacht ein Geist zum Leben, mit einem Schwert bewaffnet und gewillt, dieses auch zu benutzen, bis ihn jemand aufh&auml;lt. Das hat den Charme der <em>Ghostbusters</em>, aber kommt auch mit der humorigen Inszenierung der <em>M&uuml;nsteraner Tatorte</em> daher (Gastauftritt inklusive.). <strong>Dietmar Kr&uuml;ger</strong>, das zeigt sich auf jeder Seite, mag seine Figuren und <em>seine Stadt</em> sehr.</p></p>

	<p><p>Optisch wird gro&szlig;z&uuml;gig gearbeitet. Da haben die Bilder mit einem poppigen wie auch exakten Stil viel Raum zur Wirkungsentfaltung. Realismus wird &uuml;berzeichnet. Die Konstruktionen der Figuren sind konsequent ausgef&uuml;hrt und besitzen einen eigenst&auml;ndigen Stil, der gerade in den Gesichtern einen Wiedererkennungseffekt besitzt. <strong>Dietmar Kr&uuml;ger</strong> legt sichtlich Wert auf eine genaue Konstruktion jeder Seite. Intuition, der schnelle Strich findet sich hier nicht, sondern feine Struktur nebst Lenkung hin zur filmischen Aufnahme der Handlung.</p></p>

	<p><p><strong>Dietmar Kr&uuml;ger</strong>, der nicht nur ein Graphik-Design-Studium in M&uuml;nster absolvierte (und demzufolge die Stadt entsprechend gut kennt), arbeitete auch im Bereich <em>Storyboarding</em>. Diese Technik, mit der <em>Kameraeinstellung</em> im Kopf, findet sich auf so gut wie jeder Seite wieder. Kr&auml;ftige, auch knallige Farben greifen das auf, was Comic eigentlich schon immer ausmachte. <strong>Kim Luna</strong> ist ein krachendes Abenteuer f&uuml;r das Auge. Je mystischer die Szenen sind (bei Geisteraustritten bleibt das nicht aus), desto stimmungsvoller und intensiver wird die Kolorierung.</p></p>

	<p><p><strong>Ein sch&ouml;ner Auftakt, der umso mehr Beachtung findet, da er aus Deutschland kommt und neben einer h&uuml;bschen Heldin eine traditionsreiche Stadt und seine Geschichte in den Mittelpunkt stellt. Hier darf man auf eine Fortsetzung gespannt sein. Das M&uuml;nsterland hat ja noch einiges mehr zu bieten.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Kim Luna 1, Der Fluch des Wiedert&auml;ufers: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866931557/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Siegfried 3 - G&#246;tterd&#228;mmerung</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2012/04/28/siegfried-3-goetterdaemmerung/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 14:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Grotten sind wundersch&#246;n. Es ist Mime nicht zu verdenken, dass er diese Umgebung vermisst hat, die einen solch magisches Flair zu bieten hat. Die beiden Reisenden ruhen aus, ein letztes Mal, denn der Weg zum Drachen ist nicht mehr lang. Aber endg&#252;ltig. Tief unten h&#228;lt sich der Drache verborgen. Immer k&#228;lter wird es, eisiger. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3940864234/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/04/siegfried_03.jpg" alt="Siegfried 3 - G&ouml;tterd&auml;mmerung" title="Siegfried 3 - G&ouml;tterd&auml;mmerung" width="150" height="200" class="bild-links" /></a><strong>Die Grotten sind wundersch&ouml;n. Es ist Mime nicht zu verdenken, dass er diese Umgebung vermisst hat, die einen solch magisches Flair zu bieten hat. Die beiden Reisenden ruhen aus, ein letztes Mal, denn der Weg zum Drachen ist nicht mehr lang.</strong> Aber endg&uuml;ltig. Tief unten h&auml;lt sich der Drache verborgen. Immer k&auml;lter wird es, eisiger. Die Toten, jene, die vor Siegfried diesen Weg gingen, erwarten den Helden vor dem Eingang zur H&ouml;hle. Knochen, Mahnmale, sogar seine Eltern. Sie warnen Siegfried noch einmal. Doch Siegfried weicht nicht und fordert den Giganten heraus.</p></p>

	<p><p><strong>Episch. Ohne Hagen von Tronje, ohne Kriemhild. Nur ein Held, ein Drache, eine Walk&uuml;re, ein heimlicher Verr&auml;ter und ein Gott. Nur? Nein, ganz und gar nicht!</strong> Siegfrieds Aufgabe ist es, gegen den Drachen Fafnir zu ziehen, der sich tief unter der Erde in den H&ouml;hlen verkrochen hat. Offensichtlich aber ist Fafnir nicht ungl&uuml;cklich dar&uuml;ber, solange er mit seinem Gold vereint ist. Fafnir ist die ungez&uuml;gelte Kraft, die sich nicht messen muss, die einsame Kreatur in der Dunkelheit. Mit Bosheit hat das weniger zu tun, vielmehr ist er wie alle Figuren in diesem Drama an seinem Platz, von <strong>Alex Alice</strong> auf der Basis <em>Wikingersagen</em> und der Musik von <em>Richard Wagner</em> wie auf einem Schachbrett in Stellung gebracht. Ganz gleich, wie oft &uuml;ber die letzten Z&uuml;ge nachgedacht wird, es bleibt nur ein einziger Weg, dem sich sogar ein Gott f&uuml;gen muss.</p></p>

	<p><p>Bei aller Tragik gibt es schlie&szlig;lich doch eine Belohnung. Bis es allerdings zu diesem Punkt kommt, muss jede Figur in diesem Spiel leiden. Die eine mehr, die andere weniger. Die einen aus freier Entscheidung, die anderen, weil sie sich dazu gedr&auml;ngt f&uuml;hlen. <strong>Alex Alice</strong> hat aus Siegfried einen Helden gemacht, der au&szlig;er seiner Aufgabe nichts anderes kennt. Mime, der alte Schmied an seiner Seite, oder das getreue fliegende Pferd der Walk&uuml;re, sind die einzigen Begleiter auf dieser Reise. Siegfried ist, auch in anderen Erzhlungen, derjenige, der f&uuml;r eine Richtung steht und ein Ende einl&auml;utet. Ohne ihn ist die Handlung undenkbar. Hier, entkernt von h&ouml;fischen Intrigen, ist er die Handlung, <em>zum Helden geboren</em>, sonst nichts.</p></p>

	<p><p><strong>Gro&szlig;, gr&ouml;&szlig;er, Fafnir.</strong> Wenn <strong>Alex Alice</strong> den Drachen aus der Tiefe hervorbrechen l&auml;sst, provoziert durch die Worte eines <em>Menschleins</em>, ist dies ein Vorgeschmack auf die <em>Apokalypse</em>, eine neue <em>G&ouml;tterd&auml;mmerung</em>. Diese kommt dramatischer, f&uuml;r den Menschen verst&auml;ndlicher daher. Es ist der Kampf des Menschen gegen die Kreatur und sein Sieg &uuml;ber sie (damit sollte kein Geheimnis verraten werden, denn die Eckpfeiler der alten Sage werden auch von Alex Alice nicht ver&auml;ndert) birgt die Grundlage f&uuml;r die weitaus wichtigere Auseinandersetzung. Der Kampf gegen Fafnir, brillant mit <em>spielbergscher Eleganz</em> inszeniert, bildet die Aufr&uuml;stung, die das folgende Duell erst erm&ouml;glicht: Mensch gegen Gottheit.</p></p>

	<p><p><strong>Odin!</strong> Sonst sind keine G&ouml;tter mehr da. Odin ist alleine, den alten Gesetzen verhaftet, denen sich der Mensch entgegenstellt, da sie, will er die Liebe annehmen, keine G&uuml;ltigkeit mehr f&uuml;r ihn besitzen. Philosophische R&uuml;ckschl&uuml;sse aus der Handlung spiegeln sich in den Bildern von Alex Alice auf jeder Seite wider. Ausdrucksstark, pr&auml;zise, mit Jugendstiloptik, mit auf Sch&ouml;nheit bedachten Linien und realistischen Formen, aber auch zeitweiligen Ausfl&uuml;gen in die n&auml;here Popkultur mit einem <em>disneyschen</em> Mime. Allein der Auftakt, die R&uuml;ckkehr Odins vom Tode, stimmt mit Bedacht auf den dritten Teil ein.</p></p>

	<p><p>Die Farbgebung erinnert an Ver&ouml;ffentlichungen aus den 70er, 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, als die Farben noch reduziert (ohne den Kollegen Computer) aufgetragen wurden, mit dem Ziel, eine Stimmung zu erreichen. Beispielhaft seien hier <em>Blueberry</em> oder auch <em>Comanche</em> genannt. Dies m&ouml;gen zwar Western sein, doch existiert in diesem phantastischen Grundszenario ein Muster, wie es sich in vielen Dramen um den einsamen Helden findet. Demzufolge hinkt der Vergleich nicht.</p></p>

	<p><p><strong>Ein traurig sch&ouml;ner Abschluss: Siegfried geht seiner Bestimmung entgegen, bereit f&uuml;r die Belohnung, die er sich ebenso hart erk&auml;mpfen muss. Wunderbar illustriert von Alex Alice. Mit dem Zeug zum Klassiker.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Siegfried 3, G&ouml;tterd&auml;mmerung: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3940864234/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Dein letztes Leben 2</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2012/04/26/dein-letztes-leben-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[	Clara liegt immer noch im Koma. Fito hat es nicht aufgegeben, sie retten zu wollen. Doch bislang ist er mit seinem neuen Freund Raf kaum einen wichtigen Schritt weitergekommen. Die beiden Freunde wissen, wie es zu Claras Zustand kommen konnte. Sie haben einen Anhaltspunkt, wie sie es m&#246;glicherweise schaffen, sie zu wecken. Doch daf&#252;r m&#252;ssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868694048/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/04/dein_letztes_leben_02.jpg" alt="Dein letztes Leben 2" title="Dein letztes Leben 2" width="150" height="200" class="bild-links" /></a><strong>Clara liegt immer noch im Koma. Fito hat es nicht aufgegeben, sie retten zu wollen. Doch bislang ist er mit seinem neuen Freund Raf kaum einen wichtigen Schritt weitergekommen. Die beiden Freunde wissen, wie es zu Claras Zustand kommen konnte. Sie haben einen Anhaltspunkt, wie sie es m&ouml;glicherweise schaffen, sie zu wecken. Doch daf&uuml;r m&uuml;ssen sie ihr eigenes Leben riskieren.</strong> Der Turm da vor ihnen muss in zehn Minuten erklommen werden. Als Frosch, der gef&uuml;hlte zehn Meter hoch springen kann und mit einem Waffenarsenal ausger&uuml;stet ist, mit dem ganze S&ouml;ldnertrupps ausgel&ouml;scht werden k&ouml;nnen, sollte diese Mission nach Aussage der beiden Spieler zu einem <em>Kindergeburtstag</em> werden. Sollte. Denn ganz so einfach ist es dann doch nicht.</p></p>

	<p><p><strong>Juan Gimenez l&auml;sst es krachen!</strong> Das Szenario gibt dem Autoren und Zeichner s&auml;mtliche M&ouml;glichkeiten. Es ist eine Spielwelt, in der sich Juan Gimenez nach Belieben austoben kann. Im Zeitalter sehr realistischer Grafik kann Gimenez aus der Sicht der Spieler noch mehr bieten. Gleichzeitig pr&auml;sentiert er sehr nostalgisch anmutende Spielkonzepte.</p></p>

	<p><p>In einer Art <em>Frogger-Variante</em> (in der die Spieler in die Rolle des Frosches schlpfen) geht es nicht einfach nur darum, eine Stra&szlig;e zu &uuml;berqueren. W&auml;ren es nur Autos und Lastkraftwagen, die es zu &uuml;berwinden g&auml;lte, h&auml;tten die beiden Spieler leichtes Spiel, im wahrsten Sinne des Wortes. So aber gilt es einen mit Fallen und Schussanlagen bewehrten Turm zu erklimmen. Aus <em>Frogger</em> wird bei Gimenez eine Achterbahnfahrt der Todesfallen. Und dabei bel&auml;sst er es nicht. Wer einmal dem Computerspiel fr&ouml;nte, sa&szlig; sicherlich auch vor einem Flugsimulator (nun, wenigstens m&auml;nnliche Spieler).</p></p>

	<p><p><strong>Gimenez beweist mit seinem <em>Frogger</em> seine humorvolle Seite als Illustrator.</strong> Wer seine von ihm gestalteten Science-Fiction-Epen gelesen hat, wird auch den <em>Techniker</em> kennengelernt haben. In seinem <em>Flugsimulator</em> zeigt er seine konsequente Schau einer <span class="caps">F14</span>, die sich mit einem Unget&uuml;m von Jagdbomber messen muss. Realismus gegen fantastischen Einschlag bei den Ger&auml;tschaften: Es ist ein Genuss, die Bilder von Gimenez zu betrachten, der sich durch die Vielzahl von Eindr&uuml;cken f&uuml;r eine ebenso gro&szlig;e Anzahl von Themen und Genres empfiehlt.</p></p>

	<p><p>So ist <em>Das verlorene Grabmal</em>, einem Abenteuer in W&uuml;ste und Tempel, f&uuml;r mich als Leser wohl die sch&ouml;nste Episode (nach der ich mir w&uuml;nschte, Giminez w&uuml;rde sich einmal an eine Umsetzung einer Geschichte &uuml;ber <em>Allan Quatermain</em> wagen). Die Massivit&auml;t der Eindr&uuml;cke, die Gimenez mit seiner im Comicbereich ziemlich einzigartigen Technik erreicht, springt den Leser regelrecht an. Gimenez, dessen Bildqualit&auml;t des Titelbildes sich im Album selbst fortsetzt, mach aus dem Spie&szlig;rutenlauf der Hauptfiguren einen Parcours f&uuml;r das Auge, indem er von Genre zu Genre springt, Antiquiertes neben Hochtechnisiertes stellt, persifliert und vormacht.</p></p>

	<p><p>Doch <strong>Juan Gimenez</strong> zeichnet nicht nur, er erz&auml;hlt au&szlig;erdem und versteht sich auch darauf, einige Fallstricke diverser Spieleszenarien mit geh&ouml;rigem Witz umzusetzen. Wer hat sich nicht &uuml;ber manche R&auml;tsel gewundert, &uuml;ber merkw&uuml;rdige Kombinationsm&ouml;glichkeiten, das Zusammensetzen von Puzzelteilen, dem Vorw&auml;rtslaufen und R&uuml;ckw&auml;rtsrennen, um etwas zu finden, was der Schl&uuml;ssel zu einer L&ouml;sung oder einem n&auml;chsten Level sein soll. Aber nicht nur f&uuml;r Spieler, die mit dem Medium Computer gro&szlig;e geworden sind (und ihren Anf&auml;ngen), d&uuml;rfte das Finale ein sch&ouml;ner Spa&szlig; sein, der Erinnerungen weckt.</p></p>

	<p><p><strong>Ein kurzweiliger Spa&szlig;, flott erz&auml;hlt, gewohnt gigantisch illustriert von Juan Gimenez, findet hier mit dem zweiten Teil seinen Abschluss. Sehr sch&ouml;n, vorbildlich.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Dein letztes Leben 2: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868694048/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Pand&#228;monium</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 17:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>

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		<description><![CDATA[	Tuberkulose. Kein Todesurteil, so doch eine Diagnose, die f&#252;r unendliche Qual stehen kann, an deren Ende sich so mancher Patient w&#252;nscht, es w&#228;re endlich alles vorbei. Als Doris, einstmals von der Tuberkulose geheilt, mit ihrer kleinen Tochter Cora in die Klinik von damals zur&#252;ckkehrt, hofft sie noch. Aber ihre Hoffnung ist tr&#252;gerisch. Die Diagnose zwingt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3770435443/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/04/pandaemonium.jpg" alt="Pand&auml;monium" title="Pand&auml;monium" width="150" height="199" class="bild-links" /></a><strong>Tuberkulose. Kein Todesurteil, so doch eine Diagnose, die f&uuml;r unendliche Qual stehen kann, an deren Ende sich so mancher Patient w&uuml;nscht, es w&auml;re endlich alles vorbei. Als Doris, einstmals von der Tuberkulose geheilt, mit ihrer kleinen Tochter Cora in die Klinik von damals zur&uuml;ckkehrt, hofft sie noch. Aber ihre Hoffnung ist tr&uuml;gerisch.</strong> Die Diagnose zwingt Doris, ihre Tochter in Behandlung zu geben. Da sie kein Geld hat, bietet sie an, als Krankenschwester zu arbeiten. Zun&auml;chst verl&auml;uft alles in einem normalen Rahmen. Bald mehren sich die Merkw&uuml;rdigkeiten. Die Behandlungsmethoden machen stutzig. Wohin verschwinden die Leichen? Und wer sind jene Menschen, mit denen Cora spricht und die ansonsten niemand zu sehen scheint?</p></p>

	<p><p><strong>Der ganz normale Wahnsinn eines Krankenhauses. Und mehr.</strong> Heilanstalten der besonderen Art sowie verabscheuungsw&uuml;rdige Versuche an Menschen sind leider keine Erfindung von Horrorautoren, vielmehr sind sie, wie hier, auch Teil der amerikanischen Geschichte. Der Kampf gegen die Tuberkulose ist inzwischen zu gewinnen. Die Therapiem&ouml;glichkeiten liegen fern der Barbarei, die hier teilweise beschrieben wird. Unkenntnis war ein Grund. <strong>Christophe Bec</strong> zieht aber noch ein weiteres Motiv f&uuml;r die abertausende Toten heran, die hier die sehr abseits gelegene Klinik nicht lebend verlassen: Gier. Jeder Patient bedeutet Geld, jedes eingesparte Medikament und dennoch berechnete Arzneimittel sorgt f&uuml;r volle Geldbeutel. Aus dem ganz <em>normalen</em> Verbrechensszenario wird jedoch blanker Horror.</p></p>

	<p><p>Nicht alle &Auml;rzte dieser Heilanstalt sind ehrbar, nicht alle sind im Vollbesitz ihrer geistigen Kr&auml;fte oder besitzen jenes Qu&auml;ntchen Gef&uuml;hl, das gemeinhin als Mitleid bekannt ist. Hier driftet <strong>Christophe Bec</strong> in die Szenarien von Horrorh&auml;usern, die von Autoren und Filmemachern thematisiert wurden, aber immer irgendwie funktionieren. Isolation, Hilflosigkeit, enge R&auml;ume, abgeschlossene R&auml;ume, Dunkelheit, verbotene G&auml;nge, Geheimnisse, irrsinniges Pflegepersonal, krankhafte Behandlungsmethoden und nat&uuml;rlich perverse &Auml;rzte in unterschiedlichen Fachbereichen. F&uuml;r den Leser ist besonders erw&auml;hnenswert, dass diese &Auml;rzte als Chirurgen und Psychiater arbeiten.</p></p>

	<p><p>Doch noch befindet sich <strong>Christophe Bec</strong> mit diesen Zutaten in einem durchaus realistischen Szenario, bei allem Wahnsinn, der hier vorherrschen mag. Doch wo tausende von Menschen sterben, kommt es zuweilen zu Eindr&uuml;cken sehr sensitiver Beobachter. Und so muss die kleine Cora, die von ihrer Mutter zur Heilung in diese Anstalt gebracht wird, feststellen, dass die K&ouml;rper der Toten die Klinik verlassen haben, ihre Geister jedoch noch nicht mit diesem Ort abschlie&szlig;en konnten. <strong>Christophe Bec</strong> ist als Comic-Autor daf&uuml;r bekannt, <em>seine Genres</em> zu kennen. Entsprechend steigt die Spannung mit jeder Seite. Da er wei&szlig;, wie Horror funktioniert, kann <strong>Christophe Bec</strong> mit den Regeln spielen.</p></p>

	<p><p><strong>Stefano Raffaele</strong> ist ein Comic-K&uuml;nstler, der ganz auf Becs Linie ist. Realismus in den Zeichnungen steht im Vordergrund. Atmosph&auml;risch m&uuml;ssen die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts eingefangen werden. Durch die Abgeschiedenheit der Klinik, die zwangsl&auml;ufig au&szlig;erhalb von Siedlungen angesiedelt ist, da Tuberkulose hoch ansteckend ist, entsteht eine optische Mischung aus <em>Gruselschloss</em>, weiter und wilder Natur und dem Flair der 50er, die sich hier durch Kleidung, Innenausstattung und Fahrzeugen ausdr&uuml;cken.</p></p>

	<p><p><strong>Christophe Bec</strong> gibt einige Szenen und Sequenzen vor, die das (r&uuml;ckblickend betrachtet) Lebensgef&uuml;hl jener Tage einfangen. Aber Geisterbilder werden von <strong>Stefano Raffaele</strong> perfekt illustriert. Der wirklich <em>harte Stoff</em> sind einige wenige, daf&uuml;r eindr&uuml;ckliche Szenen, die die Verfahrensweise von Operationen einfangen und w&auml;hrend der Lekt&uuml;re f&uuml;r ein betretenes Schlucken sorgen.</p></p>

	<p><p>Das erw&auml;hnte <em>Gruselschloss</em> kann der Leser gleich auf dem Titelbild des Sammelbandes erkennen. <strong>Olivier Peru</strong> hat die drei Titelbilder der Einzelalben gestaltet (jeweils den einzelnen Abschnitten vorgesetzt) und liefert hiermit wahrhaft kinotaugliche Eindr&uuml;cke, die sicherlich nicht uninspiriert von einigen <em>Japan-Schockern</em> (oder ihren amerikanischen Adaptionen) sind. Die Kolorierung der Zeichnungen von <strong>Stefano Raffaele</strong> durch <strong>Marie-Paul Alluard</strong> ist in der zweiten und dritten Episode abweichend zum ersten Akt. Zuerst verwendet sie noch feine Strukturen und Aquarelleffekte, bevor sie sp&auml;ter zum <em>s&auml;uberlichen Airbrushauftrag</em> (per Bildbearbeitungsprogramm) &uuml;bergeht. Beides verfehlt seine Wirkung nicht. Was sch&ouml;ner ist, muss der Leser f&uuml;r sich entscheiden.</p></p>

	<p><p><strong>Eine sehr dichte Erz&auml;hlung von Christophe Bec, mit ein wenig japanischem Flair in der Handlung. Als Autor schont er seine Hauptfiguren nicht, noch g&ouml;nnt er ihnen eine Verschnaufpause. Dies ist eine Achterbahnfahrt in den Abgrund, ohne die M&ouml;glichkeit einer Erl&ouml;sung. Stimmig und atmosph&auml;risch von Stefano Raffaele gezeichnet. Gruselige Unterhaltung garantiert.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Pand&auml;monium: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3770435443/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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