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	<title>Comic Blog</title>
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	<description>Weblog zum Thema Comics</description>
	<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:03:08 +0000</pubDate>
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		<title>Arthur 3 - Gwalchmei der Held</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Morgwen folgt ihrem Lehrer ins Wasser. Mit jedem Schritt, mit dem sie den Strand hinter sich lassen, weicht das Wasser zur&#252;ck und bildet eine sch&#252;tzende, bald schon meterhohe Wand. Schlie&#223;lich sind die beiden, Myrddin und Morgwen, vom Ufer aus nicht mehr zu sehen. Die Beherrschung der Elemente ist eines der Ziele von Myrddins Unterweisung. Morgwen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3932578570/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/02/arthur_03.jpg" alt="Arthur 3 - Gwalchmei der Held" title="Arthur 3 - Gwalchmei der Held" width="150" height="209" class="bild-links" /></a><strong>Morgwen folgt ihrem Lehrer ins Wasser. Mit jedem Schritt, mit dem sie den Strand hinter sich lassen, weicht das Wasser zur&uuml;ck und bildet eine sch&uuml;tzende, bald schon meterhohe Wand.</strong> Schlie&szlig;lich sind die beiden, Myrddin und Morgwen, vom Ufer aus nicht mehr zu sehen. Die Beherrschung der Elemente ist eines der Ziele von Myrddins Unterweisung. Morgwen ist eine gelehrige Sch&uuml;lerin, aber sie h&auml;ngt auch noch an ihrer Vergangenheit und denkt an ihre Verwandten. Doch Myrddin hat eine klare Botschaft f&uuml;r sie: Jemand, der ihren Weg eingeschlagen hat, kann kein <em>normales</em> Leben inmitten einfacher Menschen f&uuml;hren. Niemals. Das hat er selbst bewiesen.</p></p>

	<p><p><strong>Dieser Arthur ist nicht der strahlende Held, den andere Geschichten aus Roman und Film, mitunter auch Comic gezeigt haben.</strong> Dieser <strong>Arthur</strong> ist ein starker Krieger, charismatisch, aber er hat auch keinerlei Ambitionen sich zum gro&szlig;en und legend&auml;ren Herrscher aufzuschwingen. Sein Hof ist nicht Camelot, noch denkt daran, eine Tafelrunde aus der Taufe zu heben. G&auml;be es da nicht <strong>Myrddin</strong> (<em>Merlin</em>), der seine ganz eigenen Pl&auml;ne verfolgt.</p></p>

	<p><p><strong>Die Fragen, deren Antworten du nicht h&ouml;ren willst, solltest du besser nicht stellen, Arthur.</strong></p></p>

	<p><p>Wurde Myrrddin auch der Verr&uuml;ckte genannt, so arbeitet sein Geist dennoch scharf und sicher. Seine Winkelz&uuml;ge bleiben unterdessen r&auml;tselhaft. Aber es ist auch eine r&auml;tselhafte Welt, in der sich Weissagungen erf&uuml;llen und Mut tats&auml;chlich etwas bewirkt. Arthur selbst wie auch <strong>Gwalchmei, der Held</strong> k&ouml;nnen diese Feststellung nur unterstreichen. <strong>David Chauvel</strong> f&uuml;hrt den Helden keineswegs so vor, wie es aus so vielen Geschichten her bekannt ist. Es gibt keine gerade Linie und es scheint, als verweigere sich Chauvel ganz bewusst den &uuml;blichen Regeln der Erz&auml;hlung, die er zweifellos beherrscht, wie er in anderen Ver&ouml;ffentlichungen bewiesen hat.</p></p>

	<p><p>Die Reihe <strong>Arthur</strong> ist sicherlich keine Comic-Dutzendware. Autor <strong>David Chauvel</strong>, Comic-Fans hierzulande auch bekannt durch <em>Cosa Nostra</em> und <em>Black Mary</em>, setzt hier einen Erz&auml;hlstil durch, der wahrhaftig an alte Sagen erinnert. Kleine Passagen, im Stile alter Buchillustrationen gehalten, st&uuml;tzen diese Erz&auml;hlweise, die sich teilweise wie ein Vorl&auml;ufer eines Comics ausnimmt. Das ist, gibt man ihm eine Chance, erfrischend anders in seiner nostalgischen Aufmachung. Wer sich mitunter &uuml;ber die Vermischung von modernen Elementen in Ritterszenarien gewundert hat, wird sich mit dieser eng an jene Zeit gebundenen Sequenzen vielleicht eher anfreunden k&ouml;nnen.</p></p>

	<p><p><strong>Grafisch kann Jerome Lereculey mit seiner exakten Art zu zeichnen weiterhin gefallen.</strong> Lereculey &uuml;berl&auml;sst nichts dem Zufall. Ob Mienenspiel, Kost&uuml;me, K&ouml;rperbau, Muskelspiel, Waffen, Pferde, sonstiges Getier, Natur, Landschaft: Jedes Detail wird mit architektonischer Pr&auml;zision zu Papier gebracht. So entsteht eine sehr lebensnahe Abbildung, die das Auge festh&auml;lt und bannt. Lereculey k&ouml;nnte sicherlich auch historische Illustrationen zu alten Kulturen abliefern und Dokumentationen mit seinen Arbeiten erg&auml;nzen. Wie das aussehen k&ouml;nnte zeigt sich an einer Verfolgungsjagd zur See, als Arthur den gewohnten Kampfplatz zu Lande mit den schwankenden Drachenbooten vertauscht.</p></p>

	<p><p>Ebenso sch&ouml;n anzuschauen ist die Begegnung zwischen Arthur und seiner sp&auml;teren Frau. Aus dieser Begegnung wird im weiteren Verlauf eine Schlachtensequenz und Befreiungsaktion, die weniger mit den alten Hollywoodinszenierungen gemein hat als vielmehr mit der neueren Bildgewalt eines <em>Braveheart</em> oder <em>Gladiator</em>. Allerdings sind auch Vergleiche zu alten Schlachtengem&auml;lden durchaus heranzuziehen.</p></p>

	<p><p><strong>Im wahrsten Sinne des Wortes sagenhaft erz&auml;hlt und meisterhaft illustriert. Die einzelnen Charaktere verdichten sich zunehmend. Der Band darf nur im Zusammenhang mit den Vorg&auml;ngeralben gesehen werden. Wer Interesse an einer sehr klassischen Arthur-Sage hat, k&ouml;nnte hier richtig liegen.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Arthur 3, Gwalchmei der Held: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3932578570/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Lancelot 2 - Iweret</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 18:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Ein Krieger muss seinen Meister besiegen. Er muss &#252;ber sich hinauswachsen und vielleicht sogar scheitern. Aber was w&#228;re, wenn ein Scheitern begr&#252;&#223;t w&#252;rde? Wenn ein Scheitern den J&#252;ngling an den Rand der Schande br&#228;chte, aber sein &#220;berleben in diesem Drama sicherte? Der junge Mann will nicht aufgeben. Er kann nicht aufgeben, nicht nach allem, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868693157/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/01/lancelot_02.jpg" alt="LANCELOT 2 - Iweret" title="LANCELOT 2 - Iweret" width="150" height="200" class="bild-links" /></a><strong>Ein Krieger muss seinen Meister besiegen. Er muss &uuml;ber sich hinauswachsen und vielleicht sogar scheitern. Aber was w&auml;re, wenn ein Scheitern begr&uuml;&szlig;t w&uuml;rde? Wenn ein Scheitern den J&uuml;ngling an den Rand der Schande br&auml;chte, aber sein &Uuml;berleben in diesem Drama sicherte?</strong> Der junge Mann will nicht aufgeben. Er kann nicht aufgeben, nicht nach allem, was sein Meister ihm alles beigebracht hat. Die Lektionen dieses b&auml;renstarken Gesellen gehen weit &uuml;ber Kampftechniken hinaus. Und so sind es nicht die ge&uuml;bten Griffe allein, die den Sch&uuml;ler am Ende &uuml;ber den Meister triumphieren lassen.</p></p>

	<p><p><strong>Ein Held braucht einen Feind, eine Aufgabe. Ein Held entsteht nicht einfach so, sondern wird an seinen Feinden geschliffen. Mit Iweret steht dem jungen Lancelot ein Unhold gegen&uuml;ber, der fast zu stark sein k&ouml;nnte f&uuml;r einen unerfahrenen K&auml;mpen.</strong> Autor <strong>Jean-Luc Istin</strong> hat in diesem Band Verst&auml;rkung erhalten. An seiner Seite erz&auml;hlt nun auch <strong>Olivier Peru</strong>, der im Horrorgenre j&uuml;ngst auch mit <em>Zombies</em> auf sich aufmerksam machte. Da scheint das Schlachtengem&auml;lde, das sich im Laufe der Handlung vor dem Leser ausbreitet, kein Zufall zu sein. <strong>Lancelot</strong> zeigt besonders im vorliegenden zweiten Teil die <em>Erschaffung eines Helden</em>. Der dunkle Magier Iweret ist nur ein Hindernis auf dem Weg dahin.</p></p>

	<p><p>W&auml;hrend an anderer Stelle die Legende von Arthur, dem K&ouml;nig, w&auml;chst, ist <strong>Lancelot</strong> noch <strong>Galaad</strong>. Bevor er sehr zum Verdruss seiner <em>Pflegemutter</em> eine letzte Pr&uuml;fung bei seinem Lehrmeister ablegt und schlie&szlig;lich zum Krieger gereift ist, muss Viviane Fee, die so lange Jahre auf <em>ihn</em> aufgepasst hat, eine Wahl treffen, von der sich nicht vorhersagen l&auml;sst, ob sie nicht das Ende bedeutet. Es sind eine Reihe von <em>Weichenstellungen</em> und parallel verlaufende Handlungsstr&auml;nge, die diesen Teil spannungsreicher machen als den bereits tollen Auftakt.</p></p>

	<p><p><strong>F&uuml;r Alexe, die Zeichnerin, und Elodie Jacquemoire, die Koloristin, ist der Arbeitsaufwand ein h&ouml;herer, der jedoch mit Bravour gemeistert wird.</strong> Grafisch wird das Szenario ein wenig h&auml;rter. Es ist viel d&uuml;sterer, abgr&uuml;ndiger. Viviane stellt sich dem Kampf. <strong>Lancelot</strong> reift im Kampf heran und muss bereits bei seiner ersten Bew&auml;hrungsprobe eine unbeschreibliche Tortur hinter sich bringen. Das allein w&auml;re schon genug f&uuml;r optische Finessen, aber Alexe und Elodie Jacquemoire haben au&szlig;erdem noch eine Schlacht sowie eine doppelseitige Sagen&uuml;bersicht zu gestalten. Letztere ist wunderbar anzuschauen, fasst zusammen und zeigt dem Leser, welches Schicksal die Charaktere noch erwarten wird. Sogar jene, die noch gar nicht aufgetreten sind.</p></p>

	<p><p>Wie beeindruckend die grafische Gestaltung, auch durchg&auml;ngig, ist, zeigt bereits die Darstellung von <strong>Iweret</strong>, der Figur, die diesem Band den Untertitel verleiht. Die farbliche Gestaltung ist hier zwar noch aufw&auml;ndiger als im Innenteil, gibt einen Eindruck von der F&uuml;lle und der tollen Abstimmung aller Komponenten. Elodie Jacquemoire geht fein in die Hintergr&uuml;nde hinein, schafft eine pr&auml;zise Tiefe und reizt die modernen Kolorierungsm&ouml;glichkeiten aus. Nicht zuletzt durch die Farbenpracht wird die Verweildauer auf den Seiten deutlich erh&ouml;ht.</p></p>

	<p><p><strong>Ein erstes Finale:</strong> Istin und Peru jagen ihren Helden, anders l&auml;sst es sich kaum ausdr&uuml;cken, &uuml;ber einen Parcours, der es ihn sich hat. Nicht zum ersten Mal wird ein Held auch in Versuchung gef&uuml;hrt, nicht zum ersten Mal scheitern die mit Erotik arbeitenden Widersacher mit ihrem Tun. Ist der Vorhang einmal zerrissen, die Falle gescheitert, pr&auml;sentieren sich die Feinde offen und aus Kampf wird Gemetzel. Die schaurige Umgebung eines Sumpfes tut ihr &Uuml;briges f&uuml;r einen optisch stimmigen wie rasanten Fortgang des letzten Drittels der Geschichte.</p></p>

	<p><p><strong>Besser als der Anfang, st&auml;rker, dichter, mit w&uuml;tenden Charakteren, tragisch, dramatisch und prachtvoll gestaltet. Fans von Sagenabwandlungen und Fantasy, auch solche, die vielleicht einen <em>Robert E. Howard</em> vermissen, sollten einen Blick riskieren.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong><span class="caps">LANCELOT 2</span>, Iweret: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868693157/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Lancelot 1 - Claudas vom W&#252;sten Land</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 18:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Das Herrscherpaar ist auf der Flucht. Die Pferde laufen schnell. Der Weg ist jedoch unwegsam und bald kommt es zu lebensgef&#228;hrlichen Schwierigkeiten. Es bleibt ihnen keine andere Wahl, als sich zu trennen. Die Mutter und Kind, das unter allen Umst&#228;nden &#252;berleben muss, fl&#252;chten weiter von den H&#228;schern von K&#246;nig Claudas, dem Eroberer. Am Ufer eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868693149/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/01/lancelot_01.jpg" alt="LANCELOT 1 - Claudas vom W&uuml;sten Land" title="LANCELOT 1 - Claudas vom W&uuml;sten Land" width="150" height="200" class="bild-links" /></a><strong>Das Herrscherpaar ist auf der Flucht. Die Pferde laufen schnell. Der Weg ist jedoch unwegsam und bald kommt es zu lebensgef&auml;hrlichen Schwierigkeiten. Es bleibt ihnen keine andere Wahl, als sich zu trennen.</strong> Die Mutter und Kind, das unter allen Umst&auml;nden &uuml;berleben muss, fl&uuml;chten weiter von den H&auml;schern von K&ouml;nig Claudas, dem Eroberer. Am Ufer eines Sees ist die Flucht zu Ende. Die Mutter wei&szlig;, dass er kein Entkommen mehr geben kann. Da erhebt sich aus der dunkel schimmernden Oberfl&auml;che des Sees eine Frauengestalt und bietet ihre Hilfe an. Das Kind wird &uuml;berleben, allerdings fern der Eltern. Die Mutter w&auml;hlt die Sicherheit f&uuml;r ihr Kind und verflucht mit einem w&uuml;tenden Schrei den furchtbaren K&ouml;nig, der ihre Familie zerst&ouml;rte.</p></p>

	<p><p><strong>Jean-Luc Istin</strong> versteht sich auf Szenarien voller Magie, Schwerter, Helden und Zauberer. Entsprechend k&ouml;nnen sich sein bisherigen Comic-Reihen auch sehen lassen: <em>Die Druiden</em>, <em>Herr der Finsternis</em>, <em>G&ouml;tterd&auml;mmerung</em>, <em>Das f&uuml;nfte Evangelium</em> oder auch <em>Merlin</em>. Die Auswahl seiner Geschichten zeigt gleich, wie sehr ihn klassische Heldensagen (um K&ouml;nig Artus sowie Siegfried), die Zeit der Kreuzz&uuml;ge und der Wandel auf den britischen Inseln inspirieren. Aber: Istin verl&auml;sst auch bew&auml;hrte Pfade und erz&auml;hlt Bekanntes neu, anders, ungew&ouml;hnlich.</p></p>

	<p><p>Wer sich nur hier und da einmal mit der Artus-Sage besch&auml;ftigt hat, im Film oder Roman, kommt nat&uuml;rlich an <strong>Lancelot</strong>, den Ritter vom See, nicht vorbei. Der edle Ritter, der in so mancher Nacherz&auml;hlung die Ehe von Artus scheitern lie&szlig;, f&uuml;r den Zusammenbruch der Tafelrunde mit verantwortlich war, wird hier von fr&uuml;hester Kindheit gezeigt und in den Mittelpunkt ger&uuml;ckt.</p></p>

	<p><p><strong>Wenn derjenige, der da prophezeit wurde, nun gar nicht derjenige ist, der da heranw&auml;chst?</strong> Es sollte ein Sohn sein und ist doch eine Tochter. Dieser <em>kleine Unterschied</em> wirft die bekannte Sagengestalt geh&ouml;rig &uuml;ber den Haufen. Istin ist nun frei in seiner Erz&auml;hlung und schafft ein neues Drama, in dem nur Eckpunkte noch an die klassische Vorlage erinnern. <strong>Hier ist Frau Trumpf:</strong> So knnen die beiden K&uuml;nstlerinnen <strong>Alexe</strong> (Zeichnerin) und <strong>Elodie Jacquemoire</strong> (Koloristin) mit sehr akkuratem Stil und traumhaften Farben eine zuweilen romantische, eine aktionsgeladene und auch geheimnisvolle Atmosph&auml;re schaffen.</p></p>

	<p><p>Istin setzt die Handlungsorte entsprechend an, ver&auml;ndert Figuren leicht, nimmt j&uuml;ngere Konstellationen und mischt sie hinein. Die magische Welt der Viviane, das Kampftraining des Kindes und nat&uuml;rlich auch der erste Auftritt von <strong>Merlin</strong>, der hier ganz in wei&szlig; gekleidet einem dunklen Ebenbild gegen&uuml;bersteht. Fantasy-Fans wird die Konstellation selbstverst&auml;ndlich von <em>HdR</em> her kennen (Gandalf/Saruman). Der <em>b&ouml;se Zauberer</em> hei&szlig;t hier <em>Iweret</em> und ist mehr ein Intrigant. Mit dieser F&auml;higkeit liegt Merlin jedoch gleichauf mit ihm, denn beide <em>spielen ihr Spiel</em>.</p></p>

	<p><p><strong>Alexe</strong> zeichnet gro&szlig;artige feine Figuren und Ansichten, mit einem gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Realismus und filmischem Geschick. Dank der kr&auml;ftigen, nat&uuml;rlichen Farbgebung von <strong>Elodie Jacquemoire</strong> ger&auml;t der Serienauftakt tats&auml;chlich zu einem kino&auml;hnlichen Augenschmaus.</p></p>

	<p><p><strong>Die ber&uuml;hmte Sage einmal anders erz&auml;hlt: Neue Blickwinkel, ver&auml;nderte Charaktere, neue Gesichter und bereits im Kindesalter von Lancelot gestartet. Nach der Erfolgsreihe &uuml;ber <em>Die Druiden</em> nicht nur ein sehr gut erz&auml;hlter, sondern auch optisch sehr sch&ouml;n gestalteter Auftakt einer neuen Serie.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong><span class="caps">LANCELOT 1</span>, Claudas vom W&uuml;sten Land: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868693149/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Lanfeust Odyssee 1 - Das blau-goldene R&#228;tsel</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Lanfeust ist zur&#252;ck. Eben war noch zwischen den Sternen unterwegs, dann ist er wieder da, doch den Respekt, den er daf&#252;r erwartet, eine kleine Willkommensfeier vielleicht, das alles findet nicht statt. Das All ist weit weg und alles, was da drau&#223;en geschah, hat auf Troy keine Bewandtnis mehr. Ein Held muss mit seiner Tat zufrieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3551726434/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/01/lanfeust_odyssee_01.jpg" alt="Lanfeust Odyssee 1- Das blau-goldene R&auml;tsel" title="Lanfeust Odyssee 1- Das blau-goldene R&auml;tsel" width="150" height="201" class="bild-links" /></a><strong>Lanfeust ist zur&uuml;ck. Eben war noch zwischen den Sternen unterwegs, dann ist er wieder da, doch den Respekt, den er daf&uuml;r erwartet, eine kleine Willkommensfeier vielleicht, das alles findet nicht statt. Das All ist weit weg und alles, was da drau&szlig;en geschah, hat auf Troy keine Bewandtnis mehr.</strong> Ein Held muss mit seiner Tat zufrieden sein, er darf nicht auf Bewunderung oder gar dank hoffen. F&uuml;r Lanfeust, der so viel f&uuml;r das Universum getan hat, kommt es hingegen noch schlimmer. Der Held soll wieder die Schulbank dr&uuml;cken. Auch soll er daf&uuml;r sein Schwert gef&auml;lligst im Spind einschlie&szlig;en. Ein gro&szlig;er Fehler. Hebus, der getreue Troll, h&auml;tte ihm sofort sagen k&ouml;nnen, dass ein Held nicht von seinem Schwert weicht. Aber Hebus hat genug damit zu tun, seiner neuen <em>T&auml;tigkeit</em> als Sklave nachzugehen.</p></p>

	<p><p><strong>Lanfeust ist wieder auf Troy und das ist gut so. Hebus steht ebenfalls auf dem magischen Boden Troys. Und Cixi, die ein ganz klein wenig <em>zickig</em> sein kann, hat nichts verlernt.</strong> Schloss Blaugold ist Cixis neues Zuhause. Die junge Frau langweilt sich t&ouml;dlich. <strong>Christophe Arleston</strong>, als Autor regelrecht mit diesem Comic-Universum verschmolzen, l&auml;sst sich allerlei Sp&auml;&szlig;e mit Cixi einfallen. Mit Leichtigkeit kann sie dank ihrer magischen F&auml;higkeiten einen kompletten See rot erstrahlen lassen. F&uuml;r den Leser, der wenigstens bisher einen kleinen Einblick in diese Welt hatte, vielleicht sogar Geschichten &uuml;ber <strong>Lanfeust</strong> gelesen hat, bedeutet das: Das Chaos regiert.</p></p>

	<p><p>Der Leser muss bisherige Abenteuer nicht kennen, auch sind Grundlagen &uuml;ber Troy selbst nicht erforderlich. Die <strong>Odyssee</strong> ist ein Neustart, den Arleston nutzt, um auch <em>Neulinge</em> an die Geschichte und die Figuren heranzuf&uuml;hren. <em>Erfahrene Troyaner</em> werden vielleicht &uuml;ber die Zur&uuml;ckhaltung Lanfeusts etwas erstaunt sein. Insgesamt macht der Held zun&auml;chst tats&auml;chlich den Eindruck, als wolle er sich einf&uuml;gen. Aber es sind &auml;u&szlig;ere Einfl&uuml;sse (und Frauen), die diese Bem&uuml;hungen wieder zunichte machen. Und so k&ouml;nnte man sogar behaupten, dass eine Art <em>j&uuml;ngeres Ich</em> Lanfeusts wie der ber&uuml;hmte <em>Troll im Porzellanladen</em> diesen Neuanfang auf den Kopf stellt.</p></p>

	<p><p><strong>Didier Tarquin</strong> zeichnet mit einer gewissen Respektlosigkeit. Zweifellos besitzt er Technik, den Blick f&uuml;r Bildaufbauten, aber er scheint auch immer auf der Grenze von Cartoon und Realismus balancieren zu wollen. Einerseits sind die verschiedenen Ansichten im Inneren, ob sie sich nun in Schl&ouml;ssern, Lehrzimmern, Bibliotheken oder auch Schenken abspielen, sehr sch&ouml;n anzuschauen, andererseits vermag er mit reinen Landschaftsbildern und Stadtansichten ebenso zu &uuml;berzeugen. K&ouml;rperlichkeiten wie Muskeln stellt er detailfreudig dar, in den Gesichtern jedoch darf aber das allseits bekannte <em>japanische Cartoon-Grinsen</em>, wie es schon &auml;ltere Generationen von <em>Studio-Ghibli-Produktionen</em> her kennen, nicht fehlen.</p></p>

	<p><p><strong>Einen gro&szlig;en Anteil an der Wirkung der Bilder hat sicherlich Kolorist Fred Besson.</strong> Mit viel Plastizit&auml;t, mit <em>Mut zur Buntheit</em>, gestaltet er ein leuchtendes <strong>Troy</strong>, in das man sich mit seiner Farbenpracht gerne verliert. Einige Ansichten von Eckm&uuml;l verschaffen dem Betrachter einen vertr&auml;umten, romantischen Eindruck dieser Welt. Aber Arleston verschafft Besson auch gen&uuml;gend Arbeit, der es dann farblich umso mehr <em>knallen</em> lassen kann: Zusammenbrechende T&uuml;rme, umgeknickte Schiffsmasten, Blitze &#8230; Kurz: Ein Feuerwerk f&uuml;r das Auge.</p></p>

	<p><p><strong>Von Abenteuern versteht er was: Christophe Arleston hat die Tradition von Rittern, Manteln und Degen, in die Fantasy transportiert und den franz&ouml;sischen Sinn f&uuml;r Comic beigemengt. Eine nach wie vor unwiderstehliche Mischung. Man darf sich auf den abschlie&szlig;enden zweiten Teil freuen.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Lanfeust Odyssee 1, Das blau-goldene R&auml;tsel: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3551726434/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Der rote Falke 1- Die rote Maske</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2012/01/27/der-rote-falke-1-die-rote-maske/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 16:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Ein Hinterhalt: Die Schergen des Herzogs treiben den maskierten Mann auf den Abgrund zu. Seine Gegenwehr ist wacker, leider vergeblich. Bauern finden einen &#252;bel zugerichteten Leichnam am Fu&#223;e des Felsens, von zahlreichen Stichen durchbohrt, von Blut berstr&#246;mt. Sollte das bereits das Ende der Legende des roten Falken sein? Keineswegs. Denn Legenden halten sich lange. Helden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3941236628/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/01/der_rote_falke_01.jpg" alt="Der Rote Falke 1 - Die rote Maske" title="Der Rote Falke 1 - Die rote Maske" width="150" height="203" class="bild-links" /></a><strong>Ein Hinterhalt: Die Schergen des Herzogs treiben den maskierten Mann auf den Abgrund zu. Seine Gegenwehr ist wacker, leider vergeblich. Bauern finden einen &uuml;bel zugerichteten Leichnam am Fu&szlig;e des Felsens, von zahlreichen Stichen durchbohrt, von Blut berstr&ouml;mt. Sollte das bereits das Ende der Legende des roten Falken sein?</strong> Keineswegs. Denn Legenden halten sich lange. Helden sterben nicht so leicht, wenn ihr Tod nicht mit Brief und Siegel versehen verb&uuml;rgt ist. So gedeiht abseits dieser Nachricht &uuml;ber den Tod des R&auml;chers die Hoffnung. Bald schon gibt es neue Sichtungen. Ein Mann, angetan mit roter, konturloser Maske, einem roten Umhang und ebensolcher Kapuze steht wieder gegen die Unterdr&uuml;cker auf.</p></p>

	<p><p><strong>Mantel, Degen und Maske:</strong> In Frankreich ist man mit diesem Genre sehr wohl vertraut. Roman und Film bieten viele Beispiel von waghalsigen Helden, die gegen die Obrigkeit aufbegehren und Gerechtigkeit gerade gegen&uuml;ber den Schwachen und Hilflosen walten lassen. &Auml;hnlich wie es ein <em>Zorro</em> in Mexiko, eine <em>Schwarze Tulpe</em> auch in Frankreich erledigte, so ist auch <strong>der rote Falke</strong> zur Stelle, wenn es unter der Herrschaft von <em>Ludwig <span class="caps">XIII</span>.</em> zu Willk&uuml;r kommt. 1978 entwarf <strong>Patrick Cothias</strong> das Szenario um die r&auml;chende Legende des roten Falken, der f&uuml;r Gespr&auml;chsstoff unter den B&uuml;rgern sorgt, obwohl dem Ger&uuml;cht nach l&auml;ngst im Zweikampf gefallen sein sollte.</p></p>

	<p><p><strong>Patrick Cothias</strong> erz&auml;hlt hier in den f&uuml;r die Zeitschrift <em><span class="caps">PIF</span></em> kreierten Geschichten noch sehr episodenhaft und noch nicht auf Albenl&auml;nge (was sich &auml;ndern wird). Alles beginnt im Oktober 1624. Eine junge Frau ist mit ihrem Reisebegleiter in einer Kutsche unterwegs, als sie von R&auml;ubern im Wald aufgehalten werden. Schnell ergibt es sich f&uuml;r den Leser, dass diese Menschen, R&auml;uber wie &Uuml;berfallene, einer noch gr&ouml;&szlig;eren Bedrohung gegen&uuml;berstehen. Eine geheimnisvolle Sekte treibt ihr Unwesen. <strong>Der rote Falke</strong>, ein geheimnisvoller K&auml;mpfer in roter Maske und Umhang, begleitet von einem echten Falken, der aufs Wort h&ouml;rt, nimmt den Kampf gegen die Unterdr&uuml;cker auf.</p></p>

	<p><p>Wer Mantel und Degen, <em>Alexandre Dumas</em> und seine <em>drei Musketiere</em> mag, sich an der Seite von <em>Scaramouche</em> wohlf&uuml;hlte, ein wenig <em>Zorro</em> in den Zeiten eines <em>Richelieu</em> sich vorstellen kann, findet sich hier sofort zurecht. Der Aufbau einer Geschichte geht schnell vonstatten. <strong>Andre Juillard</strong> schafft es, die Epoche mit leichtem Strich, aber auch sehr exkat einzufangen. Wer <strong>der rote Falke</strong> ist, ist zwar sehr schnell klar und man muss sich wundern, dass eine bestimmte Person nicht so leicht hinter das Geheimnis kommt, aber vermutlich verh&auml;lt es sich hierbei wie <em>Lois Lane</em> zu <em>Clark Kent</em>.</p></p>

	<p><p><strong>Scaramouche nein, Theater ja:</strong> So haben denn auch die Gaukler ihren Auftritt und berichten von der Legende des roten Falken, bis die Obrigkeit einschreitet und das Volk ersch&uuml;ttert. <strong>Der Eichelh&auml;her und der Falke</strong>, so der Titel der Episode bildet eine Grundlage f&uuml;r sp&auml;tere Entwicklungen. Band 1, hier neu aufgelegt damit ein durchg&auml;ngiges Druckbild zu neuerlichen Geschichten erreicht wird, berichtet von der fortschreitenden Entwicklung, auch Eingew&ouml;hnung eines Helden in seine Rolle. Begegnungen unterschiedlichster Art, sogar mit dem noch jungen Knig, pr&auml;gen diese Figur, die &uuml;ber eine nat&uuml;rliche Selbstsicherheit verf&uuml;gt.</p></p>

	<p><p><strong>Andre Juillard</strong> hat ein wenig <em>Jugendstil</em> im Strich, leicht idealisiert, etwas geschwungen, auch stilistisch sicherer von Episode zu Episode. Die Kolorierung ist der Entstehungszeit gem&auml;&szlig; einfach gehalten. Das wirkt sich durch die Sorgfalt der Au&szlig;enlinien und des Tuscheauftrags aber keineswegs nachteilig aus. Juillard arbeitet mit gerne mit Gesichtern, die geradewegs aus einer <em>Nachtwache</em> oder anderen Gem&auml;lden, die aus der zweiten H&auml;lfte des 17. Jahrhunderts entstammen k&ouml;nnten. Im direkten Vergleich ist jene Zeitphase sehr sch&ouml;n und eindr&uuml;cklich eingefangen.</p></p>

	<p><p><strong>Abenteuerlich, nostalgisch, auch romantisch, wie es sich f&uuml;r derlei Handlungen geh&ouml;rt. Ausgef&uuml;hrt mit guten Figuren, viel Aktion, sch&ouml;nen Kost&uuml;men. Es treten auf: Einfaches Volk, Gaukler, Gauner, der K&ouml;nig und nat&uuml;rlich ein Held. F&uuml;r Freunde fesselnder Geschichten aus dem Mantel-und-Degen-Genre ist diese Neuauflage genau richtig.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Der Rote Falke 1, Die rote Maske: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3941236628/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong><br />
Oder bei <a href="http://www.finixcomics.de/der-rote-falke-band-1-438.html">Finix Comics</a>.</p></p>

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		<title>Antares 4</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Gruppe von Kim Keller versucht nach ihren Absturz zur&#252;ck zur Siedlung des Landungstrupps zu gelangen. Nur mit einem massiven Raupenfahrzeug ausgestattet, gestaltet sich die Reise langwierig und voller Gefahren. Die Landschaft mag &#252;berschaubar sein, die Tierwelt hingegen birgt stets neue &#220;berraschungen und oft wirkt etwas harmlos, das sich kurz darauf als lebensgef&#228;hrlicher Beutej&#228;ger entpuppt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/386693078X/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/01/antares_04.jpg" alt="Antares 4" title="Antares 4" width="150" height="198" class="bild-links" /></a><strong>Die Gruppe von Kim Keller versucht nach ihren Absturz zur&uuml;ck zur Siedlung des Landungstrupps zu gelangen. Nur mit einem massiven Raupenfahrzeug ausgestattet, gestaltet sich die Reise langwierig und voller Gefahren.</strong> Die Landschaft mag &uuml;berschaubar sein, die Tierwelt hingegen birgt stets neue &Uuml;berraschungen und oft wirkt etwas harmlos, das sich kurz darauf als lebensgef&auml;hrlicher Beutej&auml;ger entpuppt. Dennoch schien es f&uuml;r einen <em>Sp&auml;hertrupp</em> zun&auml;chst wie jede andere Welt auch. Belebt, aber nicht von intelligenten Wesen bewohnt. Inzwischen ist f&uuml;r jeden einzelnen Menschen auf dem Planeten klar, dass es ein Geheimnis gibt.</p></p>

	<p><p>Zun&auml;chst stand die Vermutung im Raum, jemand beobachte den Planeten und betreibe ausf&uuml;hrliche Studien an den Tieren wie auch an den Menschen, die kurzer Zeit landeten. Kim Keller und ihre Freunde entdecken ein weiteres R&auml;tsel. Wandmalereien und deutliche Spuren in einer H&ouml;hle weisen auf die Anwesenheit einer menschen&auml;hnlichen Spezies hin. Ob sie noch auf dem Planeten existiert? Ob die Malereien uralt oder neu sind? Niemand vermag das zu sagen. Von Kim unbemerkt machen sich die f&uuml;hrenden Personen des Siedlungstrupps daran, eine Expedition auszur&uuml;sten, die den Nachbarplaneten erkunden soll. Denn eines ist sicher: Dort sitzen die r&auml;tselhaften Beobachter.</p></p>

	<p><p><strong>Leo macht es spannend:</strong> Der Autor und Zeichner der Reihe <strong>Antares</strong> macht es weiterhin furchtbar spannend. Die Reihe, inzwischen der dritte Zyklus um <strong>Kim Keller</strong> und ihre Abenteuer w&auml;hrend der menschlichen Kolonisierung des Weltalls, erreicht hier einmal mehr den Punkt, an dem alles zu scheitern droht. Haben sich die fremden Intelligenzen in der vorhergehenden Zyklen beizeiten zu erkennen gegeben oder gab es wenigstens Hinweise auf eine Motivation der oder des Fremden, ist an dieser Stelle immer noch alles offen.</p></p>

	<p><p>Mehr noch: Die Schwierigkeiten mit den religi&ouml;sen Eiferern innerhalb der Siedlungsgruppe wachsen. Frauen sollen gnadenlos auf einen letzten Platz innerhalb der Gesellschaft verbannt werden. Moderne, tatkr&auml;ftige Frauen wie Kim Keller st&ouml;ren hierbei nur, sind zu aufs&auml;ssig und m&uuml;ssen sich wehren. <strong>Leo</strong> geht sogar einen Schritt weiter: Was w&auml;re, wenn religi&ouml;se Fanatiker die Gelegenheit wahrnehmen k&ouml;nnten, als erste Kontakt zu einer au&szlig;erirdischen Intelligenz aufzunehmen? In dieser hier vorliegenden Form geht er noch einen Schritt weiter, als eine Science-Fiction-Geschichte wie <em>Contact</em> getan hat.</p></p>

	<p><p><strong>Die Theorie:</strong> Au&szlig;erirdische m&uuml;ssen eine sittlich klare Gesellschaftsform entwickelt haben, mit deutlicher Trennung von m&auml;nnlich und weiblich, K&ouml;rper, Geist und Seele. <strong>Leo</strong> treibt die Dramatisierung innerhalb der Gruppe vollkommen auf die Spitze. <em>Kim Keller</em>, mit der Leo den Typus einer vollkommen emanzipierten Frau geschaffen hat, ger&auml;t innerhalb dieses Abenteuers zum ersten an die Grenzen ihrer Kr&auml;fte. Noch nie zuvor war sie durch die Entf&uuml;hrung ihrer Tochter so stark belastet. Leo zeigt eine Frau, die Schw&auml;chen hat, diese aber immer zu verbergen sucht. Von allen Seiten wird ihr deshalb noch mehr aufgeb&uuml;rdet. Schlie&szlig;lich wird alles zuviel.</p></p>

	<p><p><strong>Leo zeichnet weiterhin mit dieser bewundernswerten Genauigkeit, Erfindungsgeist und einem Blick f&uuml;r das Wesentliche.</strong> Dies gelingt ihm in seinen Zeichnungen ebenso wie in seiner Erz&auml;hlung. Kleine Gesten, Gesichtsausdr&uuml;cke, Haltungen. Das Menschliche gewinnt hier vor der Kulisse eines fremden Welt die Oberhand, in jeder Beziehung. Und Leo zieht den Leser durch seine Bilder so nah an die Charaktere heran, dass die Fremdartigkeit der Umgebung zwar nicht aus dem Blick verloren wird, aber sich mehr am Rande der Wahrnehmung wiederfindet.</p></p>

	<p><p><strong>Sehr dicht, ungeheuer spannend durch toll entworfene Charaktere, die erst diese ungew&ouml;hnliche Dramatik m&ouml;glich machen. Feine Science Fiction, f&uuml;r mich fraglos innerhalb des Comic-Mediums eine der besten ihrer Art. Die Kenntnis wenigstens der vorherigen B&auml;nde des Antares-Zyklus ist allerdings Pflicht.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Antares 4: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/386693078X/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Benjamin fliegt zu den Sternen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>

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		<description><![CDATA[	Wenn man Newton vergisst: Dann kann auch der Mond aufw&#228;rts schweben. Aber vielleicht w&#228;re er dann gar nicht erst ins Wasser gefallen. Und es w&#228;re nicht n&#246;tig gewesen, ihn mit einem Bindfaden am Himmel aufzuh&#228;ngen. Benjamins Ansichten vom Leben, vom Lesen, vom Tr&#228;umen geht in die zweite Runde. Die Schnecke ist h&#228;ufig an seiner Seite, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868699112/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/01/benjamin_02.jpg" alt="Benjamin fliegt zu den Sternen" title="Benjamin fliegt zu den Sternen" width="150" height="150" class="bild-links" /></a><strong>Wenn man Newton vergisst: Dann kann auch der Mond aufw&auml;rts schweben. Aber vielleicht w&auml;re er dann gar nicht erst ins Wasser gefallen. Und es w&auml;re nicht n&ouml;tig gewesen, ihn mit einem Bindfaden am Himmel aufzuh&auml;ngen.</strong> Benjamins Ansichten vom Leben, vom Lesen, vom Tr&auml;umen geht in die zweite Runde. Die Schnecke ist h&auml;ufig an seiner Seite, nicht immer, aber falls n&ouml;tig, immerhin zur rechten Zeit. Benjamin entwickelt sich. Er sieht &uuml;ber seine Tr&auml;ume hinaus. Ab und zu vergisst er das <em>Kindsein</em>. Dann zeigt sich etwas Gr&ouml;&szlig;eres, etwas, das &uuml;ber sogar &uuml;ber das <em>Erwachsensein</em> hinausreicht. Und wenn die Tr&auml;ume ihn schlie&szlig;lich doch einholen, die Gedanken Purzelb&auml;ume schlagen, kann man noch versuchen, ein Buch zum Fliegen zu bringen. Man sollte nur das Wort <em>Start</em> richtig schreiben.</p></p>

	<p><p><strong>Alberto Varanda nimmt sich weiterer Aspekte eines Jungen an, die zwangsl&auml;ufig auf ihn zukommen:</strong> M&auml;dchen. Ja, die auch. Aber mit denen kann Benjamin noch nicht allzu viel anfangen. Dazu ist er zu sch&uuml;chtern. Manieren. Die werden von ihm verlangt. Nicht auf dem Klositz pinkeln. Nicht aus dem M&uuml;lleimer essen. Sonntags etwas bessere Kleidung anziehen. An der Seite von Benjamin kann der erwachsene Leser vielleicht einige Tr&auml;ume von einst wiederentdecken. Als man noch in die Wolken starren konnte und <em>entdeckte</em> Irgendwas.</p></p>

	<p><p>Das ist ein wenig poetisch. Das hat nicht wenig Lebensweisheit, aber die liebenswerte, nicht die von der Sorte mit dem erhobenen Zeigefinger. F&uuml;r den ist zwar die Schnecke, der kleine Freund an Benjamins Seite zust&auml;ndig, aber das ist ein gn&auml;diger Zeigefinger. Der wei&szlig;, dass er es mit einem kleinen Jungen zu tun hat. Und der wei&szlig;, dass Benjamin nicht nur ein kleiner Junge, sondern auch ein <em>Weltenerbauer</em> ist. Ein Junge, der auf dem Mond am Himmel schaukelt. Ein Junge, der aus einem Buch ein Flugger&auml;t bauen kann, bei dem es auf Details ankommt. Ein viel gelesenes Buch, mit Eselsohren, sollte besser fliegen.</p></p>

	<p><p><strong>Zerbrechlich:</strong> So ist die Wirkung der Zeichnungen von <strong>Alberto Varanda</strong>. Feine, wie radierte Striche f&uuml;gen die Figuren in vornehmlich knuffiger Unproportionalit&auml;t zusammen. Seine kleinen Szenen und Geschichten entstehen, wie es notwendig scheint. Mal wirkt einfach der Malgrund als Hintergrund und die Figuren agieren wie auf einer leeren B&uuml;hne. Mal geht Benjamin in der Atmosph&auml;re des Hintergrundes auf. Beispielhaft ist Benjamins Ausflug in einen Raum voller B&uuml;cher, der beste Bilderbuchatmosph&auml;re besitzt, w&auml;hrend andere Bildaufbauten eher mit klassischen Cartoonformen einhergehen, die auch bei den <em>Peanuts</em> zu finden sind.</p></p>

	<p><p><strong>Weiterhin: Einfach sch&ouml;n, aber etwas anders als zuvor. Eine Entwicklung ist zu sehen. Die Welt ist nicht zur G&auml;nze aus den Tr&auml;umen ausgeschlossen. Benjamin erh&auml;lt neben der Schnecke weitere <em>Spielpartner</em>. Benjamin lernt etwas mehr, schaut genauer hin, aber seine Tr&auml;ume fliegen vielleicht sogar noch h&ouml;her als zuvor.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Benjamin fliegt zu den Sternen: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868699112/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Zombies 2 - Von der K&#252;rze des Lebens</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>

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		<description><![CDATA[	Einer? Hunderte! Tausende! Abertausende! Vor diesem Tag haben die &#220;berlebenden sich gef&#252;rchtet. Sicher haben sie bisher schon gegen die Untoten gek&#228;mpft. Sie haben einen Weg gefunden, sie zu besiegen, endg&#252;ltig zu vernichten. Aber gegen das da, gegen eine Herde, deren Leiber sich bis zum Horizont erstrecken, die kein Hindernis scheuen, welche Hoffnung, welche Waffe soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868693122/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/01/zombies_02.jpg" alt="Zombies 2 - Von der K&uuml;rze des Lebens" title="Zombies 2 - Von der K&uuml;rze des Lebens" width="150" height="200" class="bild-links" /></a><strong>Einer? Hunderte! Tausende! Abertausende! Vor diesem Tag haben die &Uuml;berlebenden sich gef&uuml;rchtet. Sicher haben sie bisher schon gegen die Untoten gek&auml;mpft. Sie haben einen Weg gefunden, sie zu besiegen, endg&uuml;ltig zu vernichten. Aber gegen das da, gegen eine Herde, deren Leiber sich bis zum Horizont erstrecken, die kein Hindernis scheuen, welche Hoffnung, welche Waffe soll es geben, um diese Bedrohung aufzuhalten.</strong> Dabei w&auml;hnte man sich innerhalb der Gruppe der &Uuml;berlebenden auf einem <em>aufsteigenden Ast</em>. Es war nicht problemlos, die Bedrohung blieb letztlich, doch hatte man sich arrangiert, organisiert. Die Untoten bildeten keinen gr&ouml;&szlig;eren Schrecken mehr als Raubtiere. Ihre Gefahr war kalkulierbar.</p></p>

	<p><p><strong>F&uuml;r Sam hatte es sich eine gewisse Zeit alles zum Besseren entwickelt. Jedenfalls angesichts der Umst&auml;nde.</strong> Seine Tochter hatte er in den Wirren der <em>Zombiekriege</em> verloren, daf&uuml;r jedoch einen kleinen Jungen, Josh, gefunden, auf den er wie ein Vater aufpassen konnte. Zuerst war er dieser Aufgabe mit nicht allzu gro&szlig;em Enthusiasmus nachgekommen. Neuerlich sein Herz wieder an jemanden zu binden, war zu <em>anstrengend</em>, zu <em>gef&auml;hrlich</em> f&uuml;r das eigene Seelenleben in einer Welt, in der es jeden Moment zu Ende gehen kann. Als Josh verletzt wird, steht Sam kurz vor dem <em>Durchdrehen</em>. Nun, da Freunde im helfen wollen, Medikamente fr den Jungen aufzutreiben, steht ihm weiterhin noch ein Geheimnis im Weg, um sich wirklich und ernsthaft in die Gruppe integrieren zu k&ouml;nnen. Erst die Hoffnung darauf, seine Tochter doch noch lebend wiederzusehen, setzt eine Ver&auml;nderung in Gang.</p></p>

	<p><p><strong>Von der K&uuml;rze des Lebens:</strong> Wenn die Akteure einer Zombie-Geschichte eines wissen, ist es genau dieser Umstand. Jeden Augenblick kann alles zu Ende sein. Erz&auml;hler <strong>Olivier Peru</strong> stellt dem Band ein Zitat von <em>Seneca</em> hintenan: <strong>Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.</strong> So weit, so philosophisch, so wahr. Peru versetzt den Leser in eine &uuml;bergeordnete Rolle, der mehr wei&szlig; als die Akteure dieses Horrorszenarios: Die Uhr tickt. Und immer schneller. Zuvor allerdings wird wieder Hoffnung in die Augen gestreut. Einige kommen sich n&auml;her. Etwas Liebe entsteht. Hoffnung erf&uuml;llt sich. Aber Peru setzt die sehr gute Erz&auml;hlung in <strong>Zombies 2</strong> fort, so dass auch hier der <em>gro&szlig;e Knall</em> kommen muss. Er wird sehr gro&szlig;.</p></p>

	<p><p>Das L&ouml;sungswort lautet: <strong>Apokalypse</strong>. Schon in anderen Zombie-Horrorgeschichten wurde dieser Aspekt sehr verdichtet dargestellt, weit &uuml;ber das urspr&uuml;ngliche Konzept eines <em>George A. Romero</em> hinaus, der sicherlich etwas ungl&auml;ubig auf all die Ver&ouml;ffentlichungen schauen muss. Finden sich nat&uuml;rlich Szenen im zweiten Teil der Trilogie, die in so manchem Computerspieler Erinnerungen wecken, finden sich aber auch Bilder, die Lesern von Romanen wie <em>World War Z</em> oder <em>Nation der Untoten</em> bekannter vorkommen werden.</p></p>

	<p><p><strong>Sophian Cholet</strong>, dessen Zeichenstrich zwischen Manga und europ&auml;ischem Realismus angesiedelt ist, bietet einen sehr genauen, penibel ausgef&uuml;hrten Blick auf das Geschehen. Hier wird nichts verheimlicht, in den Schatten versteckt. Mit <em>Kameraaugen</em> beherrscht Cholet die <em>Fahrten</em> nah an die individuellen Charaktere heran, geht hinaus in die Weite und pr&auml;sentiert schlie&szlig;lich auf einer Doppelseite eine Ansicht, die in dieser Tragweite besonders unheimlich wirkt. Erschreckend, bedr&uuml;ckend, anr&uuml;hrend, auch brutal sind Attribute weiterer Szenen. Cholet f&uuml;hrt jene Charaktere gegen den <em>untoten Feind</em>, f&uuml;r die der Leser dank Perus erz&auml;hlerischem Geschick Sympathien entwickeln konnte. Cholet beantwortet auch dank Perus Erz&auml;hlung die Frage, ob Zombies schwimmen k&ouml;nnen: Ja, wenn die Masse genug nachdr&uuml;ckt.</p></p>

	<p><p>Farblich wird weiterhin nicht &uuml;bertrieben, sondern mit Grundstimmungen gearbeitet. Ist es szenisch manchmal auch gewaltt&auml;tig oder sind die Ansichten auch ein wenig <em>eklig</em> (geh&ouml;rt zu einem Zombie-Szenario zwangsl&auml;ufig dazu), wird deshalb noch lange nicht das <me>Theaterblut mit dem Bade ausgesch&uuml;ttet. Hier darf Blut auch gn&auml;digerweise dunkel bleiben.</p></p>

	<p><p><strong>Dramatisch, packend, apokalyptisch, besser als der erste Teil und mit einem h&ouml;chst gemeinen <em>Cliffhanger</em> (f&uuml;r den Leser): Wird Olivier Peru dieses Szenario noch mit ein wenig Mitgef&uuml;hl f&uuml;r seine Charaktere aufl&ouml;sen? So nervenaufreibend kann Horror sein!</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Zombies 2, Von der K&uuml;rze des Lebens: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868693122/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></me></p></p>

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		<title>Die Maxiausgabe der Minimenschen 12</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:02:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>

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		<description><![CDATA[	Ein b&#246;ses &#220;berwesen: Allm&#228;chtig, allwissend. Sein Name: Tchakakahn. Renaud findet sich in einer Spielewelt wieder. Vor verpixelten Hintergr&#252;nden erheben sich Pixelmonster, sind Fallen aufgestellt, wollen Plattformen, Abgr&#252;nde und Leitern &#252;berwunden werden. Renaud ist im wahrsten Sinne des Wortes zu einer Art Spielball geworden. Doch um sein Leben zu retten, bleibt ihm keine andere Wahl. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3770435184/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/01/maxiausgabe_minimenschen_12.jpg" alt="Die Maxiausgabe der Minimenschen 12" title="Die Maxiausgabe der Minimenschen 12" width="150" height="202" class="bild-links" /></a><strong>Ein b&ouml;ses &Uuml;berwesen: Allm&auml;chtig, allwissend. Sein Name: Tchakakahn. Renaud findet sich in einer Spielewelt wieder. Vor verpixelten Hintergr&uuml;nden erheben sich Pixelmonster, sind Fallen aufgestellt, wollen Plattformen, Abgr&uuml;nde und Leitern &uuml;berwunden werden. Renaud ist im wahrsten Sinne des Wortes zu einer Art Spielball geworden.</strong> Doch um sein Leben zu retten, bleibt ihm keine andere Wahl. So begibt er sich auf einen Parcours, der ihm alles abverlangt. Durchhalteverm&ouml;gen und Geschicklichkeit sind gefragt bei allem, was ihm in den Weg geworfen und geschossen wird. Schlie&szlig;lich wird es immer abstruser. Sogar seine Freunde treten ihm in verpixelter Form entgegen. Renaud war bereits oft in Gefahr, doch dies k&ouml;nnte wirklich sein Ende bedeuten &#8230;</p></p>

	<p><p><strong>Das ist es nat&uuml;rlich nicht. Aber bei Pierre Seron wei&szlig; man nie so recht, was vielleicht noch geschehen wird.</strong> Der Erz&auml;hler und Zeichner der Minimenschen macht was er will, Hauptsache, es macht Spa&szlig;. Im Interview im redaktionellen Teil der vorliegenden 12. Ausgabe der gesammelten Abenteuer der Minimenschen berichtet <strong>Seron</strong> von seinen Vorlieben, die merkw&uuml;rdigerweise mehr auf Seiten von Architektur als auf den Entw&uuml;rfen von Flugobjekten liegen. Diese Feststellung erscheint angesichts von Serons Fertigkeiten in diesem Bereich unwahrscheinlich, sind doch die Grafiken realer Vorbilder (h&auml;ufig Jagdflugzeuge aus dem 2. Weltkrieg) wie auch die Eigenkreationen der Flugger&auml;te der Minimenschen nicht nur sehr genau gezeichnet, sondern bei letzteren auch sch&ouml;ne Beispiele f&uuml;r Fantasie im Comic.</p></p>

	<p><p>Wie auch immer Seron &uuml;ber seine Arbeit denken mag, betrachtet man die hier drei abgedruckten Abenteuer <strong>Melting pot</strong>, <strong>20.000 Meilen unter der Erde</strong> und <strong>Sch&ouml;nes Fest, Mama!</strong> wird sein ungeheurer Einfallsreichtum sehr schnell sehr deutlich. Dadurch, dass ihm nach eigener Aussage auch keine (oder kaum) Grenzen w&auml;hrend des Ersinnens und Erz&auml;hlens auferlegt werden, entstehen nicht nur immer neue Abenteuer im <em>Lande der Minimenschen</em>, manchmal bricht er auch aus gewohnten Erz&auml;hlformen aus. So entstehen nicht nur besagte Nachahmungen von <em>Jump-And-Run-Spielen</em>, sondern auch Abschnitte, in denen der Leser direkt und ohne Umwege angesprochen wird. Auf den ersten Blick ist dies ungew&ouml;hnlich, auch gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig, doch gerade dieses Ausprobieren, immer mit der n&ouml;tigen Portion Schalk im Nacken, ist ein Garant f&uuml;r die Langlebigkeit der Serie. Denn so l&auml;sst sich nie vorhersagen, was m&ouml;glicherweise Serons n&auml;chster Einfall sein wird.</p></p>

	<p><p><strong>Gl&uuml;ck und Glas:</strong> Ersteres braucht Renaud ganz dringend, letzteres kommt ihm n&auml;mlich in die Quere, nur ganz anders, als vielleicht angenommen. In bester Abenteuermanier eines <em>Jules Verne</em> verschl&auml;gt es Renaud unter die Erde, wo es ziemlich pers&ouml;nlich wird. Renauds gespanntes Verh&auml;ltnis zu Cedille, einer Blondine, die sich immer und &uuml;berall ungefragt einmischt, ist den Fans der Reihe sattsam bekannt. Seltener kommt Renauds Familie zum Einsatz. So wir aus einer Geschichte, die ein wenig wie eine Gruselgeschichte beginnt, sp&auml;ter eine Rettungsaktion mit haarstr&auml;ubenden Situationen, in den Seron von Seite zu Seite Spannung und Humor b&uuml;ndelt. Seltsame <em>Feinde</em>, nervige <em>Freunde</em> (siehe Cedille) und ein &uuml;ber die Ma&szlig;en anstrengender Vater sorgen f&uuml;r einen leicht wirkenden Humor.</p></p>

	<p><p><strong>Hotel Mama:</strong> Oder auch: <strong>Kleiner Mann ganz gro&szlig;.</strong> Renaud hat es nach den ganzen Aufregungen erst einmal ins <em>heimatliche Nest verschlagen. Seine Mutter, die nichts von seinem </em><em>Minileben</em> ahnt, &uuml;berreicht ihm alsbald eine Postkarte aus Eslapion, der Heimatstadt der Minis. Renaud wird gerufen, nicht ahnend, dass er in eine Falle l&auml;uft. Bei <strong>Pierre Seron</strong> gewinnt im folgenden Abenteuer das kleine W&ouml;rtchen <em>Fremdgesteuert</em> eine v&ouml;llig neue Bedeutung. Nach den Tiefen der Erde, den Einf&auml;llen, die starke Fantasy-Tendenzen aufwiesen, jongliert Seron in der dritten Episode des Sammelbandes mit Thrillerelementen, wie sie auch schon der bekannteste Geheimagent der Welt vorweisen konnte. Entsprechend k&ouml;nnte eine Amokfahrt mit einem Panzer als Verbeugung vor <em>Mr. Bond</em> verstanden werden, erinnert sie doch stark an die Sequenz aus <em>Goldeneye</em>. Dar&uuml;ber hinaus ist da Spiel mit einem alten Feind der <em>Minis</em> noch so ideenreich, dass hier die Spannungsentwicklung noch gelungener ist, als in den beiden vorherigen Abenteuern.</p></p>

	<p><p><strong>Sehr vielf&auml;ltig, sehr abwechslungsreich: Fast w&uuml;nscht man sich eine filmische Umsetzung der Minis. Der Einfallsreichtum der Serie wird von Seron einmal mehr zu neuen H&ouml;hen getrieben. Indem er sich keine Grenzen setzt, kann es zu jener wunderbaren Episode im Reich der Computerspiele kommen. Slapstick, Albernheiten, leichter Humor, Spitzfindigkeiten, aber auch Spannung in Serie finden sich in dieser vorbildlichen Comic-Unterhaltung.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Die Maxiausgabe der Minimenschen 12: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3770435184/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Assassins Creed 3 - Accipiter</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 16:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[	Ein Krieg, der sich &#252;ber die Jahrhunderte zieht: Assassinen und Templer sind auf der Suche nach geheimnisvollen Artefakten. Durch die Recherche in den langen Ahnenreihen der jeweiligen Kriegerkasten versucht jede Seite in den gesammelten Erinnerungen Hinweise auf deren Verbleib zu finden. Doch manchmal kreuzen sich diese Erinnerungen und neuerliche K&#228;mpfe sind unausweichlich. Desmond Niles ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868692649/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2012/01/assasins_creed_03.jpg" alt="Assassins Creed 3 - Accipiter" title="Assassins Creed 3 - Accipiter" width="150" height="200" class="bild-links" /></a><strong>Ein Krieg, der sich &uuml;ber die Jahrhunderte zieht: Assassinen und Templer sind auf der Suche nach geheimnisvollen Artefakten. Durch die Recherche in den langen Ahnenreihen der jeweiligen Kriegerkasten versucht jede Seite in den gesammelten Erinnerungen Hinweise auf deren Verbleib zu finden. Doch manchmal kreuzen sich diese Erinnerungen und neuerliche K&auml;mpfe sind unausweichlich.</strong> Desmond Niles ist einem Ankh, einem &auml;gyptischen Henkelkreuz, mit ungew&ouml;hnlichen Eigenschaften auf der Spur. Dieses Artefakt besitzt technische Eigenarten, die selbst in der technologisch weit entwickelten Gegenwart immer noch unerreicht sind. &Uuml;ber eine Holographietechnik vermag es Nachrichten aufzuzeichnen. Die Informationen, die Desmond dar&uuml;ber zu erlangen vermag, sind von gr&ouml;&szlig;ter Wichtigkeit.</p></p>

	<p><p><strong>Eric Corbeyran schlie&szlig;t die Zeitreisetrilogie ab. Ein deutlicher Vergangenheitsanteil im dritten Teil bietet einen gro&szlig;en Blick auf die Abenteuer vergangener Zeiten. Kost&uuml;me, historische Schlachten, Intrigen, Liebe: Hier sch&ouml;pft Eric Corbeyran aus dem Vollen.</strong> Bevor der Held Desmond Niles aber wieder ins Zentrum der Geschichte r&uuml;ckt, verfolgt der Leser zun&auml;chst der Figur des Jonatahn Hawk auf seiner Zeitreise. R&ouml;mer k&auml;mpfen gegen Alemannen. Ein geheimes Treffen soll das Ende der K&auml;mpfe besiegeln. Corbeyran hat die Handlung zu diesem Zeitpunkt derart verschachtelt, dass eine Kenntnis der ersten beiden B&auml;nde nicht nur ein Muss ist, sondern auch mit hoher Aufmerksamkeit gelesen werden will.</p></p>

	<p><p>Spannungsgeladener noch ist der Handlungsstrang um Desmond Niles, der sich nicht nur in der Gegenwart verteidigen muss, sondern gerade in der Hochzeit des alten Rom die zentralen Ereignisse der Trilogie von <strong>Assassins Creed</strong>, der Videospieleumsetzung, erlebt. <strong>Eric Corbeyran</strong> l&auml;sst das andere Ich von Desmond Niles, Aquilus, den Assassinen aus der Vergangenheit, zwar etwas &uuml;berraschend <em>abtreten</em>, macht damit aber gleichzeitig den Weg f&uuml;r einen neuen Handlungsstrang frei. Corbeyran l&auml;sst sozusagen die eine Flamme erl&ouml;schen, um im gleichen Atemzeug eine neue zu sch&uuml;ren. So rei&szlig;t der Spannungsfaden zu keinem Zeitpunkt der Handlung ab.</p></p>

	<p><p><strong>Djillali Defali</strong> die atmosph&auml;risch dichten Bilder aus der Vergangenheit mit viel Geschick und Sinn f&uuml;r eine Mischung aus alten und neuen Optiken. Wer alte <em>Sandalenfilme</em> und auch neuere Umsetzungen im Stile von <em>Gladiator</em> mag, wird diese Sequenzen m&ouml;gen. Durch die Farbgebung eines <strong>Alexis Sentenac</strong> pr&auml;sentiert sich r&ouml;mischer Alltag, Architektur und Lebensgef&uuml;hl. In dunklen N&auml;chten erhellen &Ouml;llampen die pr&auml;chtigen Innenr&auml;ume mit den kunstvollen W&auml;nden und B&ouml;den, entscheiden sich Leben und Tod im Kampf Mann gegen Mann.</p></p>

	<p><p>Einen kleinen <em>Fehltritt</em>, wenn man es so nennen will, begeht Corbeyran: <strong>Aquilus</strong>, der Assassine, der so beh&auml;nde ans Werk geht, mit akrobatischem Geschick, wird gestellt und gefangen, da er ein recht untypisches, auch unvorsichtiges Verhalten an den Tag legt, dass in dieser Situation nicht nachvollziehbar erscheint. Daf&uuml;r macht Defali umso mehr aus dieser Szene. Immerhin entsteht so ein weiteres Anziehen der Spannungsschraube.</p></p>

	<p><p>Ist diese Trilogie sehr in Richtung Rom orientiert, gibt die Schlussszene einen kleinen Hinweis, in welches ferne Land und in welche Epoche es beim n&auml;chsten Mal gehen mag. Corbeyran und Defali wissen sich ihre stimmungsvollen Umgebungen mit treffsicherer Hand auszusuchen.</p></p>

	<p><p><strong>Ein ausdrucksstarker Abschluss der Trilogie, in dem Corbeyran genau dosiert an der Spannungsschraube dreht. Freunde historischer Szenarien kommen sehr auf ihre Kosten, Fans des Spiels werden hier noch neue Seiten entdecken. Die Kenntnis der beiden Vorl&auml;uferb&auml;nde ist Pflicht.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Assassins Creed 3, Accipiter: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868692649/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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