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	<title>Comic Blog</title>
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	<description>Weblog zum Thema Comics</description>
	<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:58:42 +0000</pubDate>
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		<title>Die Schiffbr&#252;chigen von Ythag 7</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 10:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Schiffbr&#252;chigen teilen sich in zwei Gruppen. Die eine Gruppe ist deutlich gr&#246;&#223;er und friedliebend. Die anderen, wenige M&#228;nner nur, sind Piraten. Obwohl sie leicht &#252;berw&#228;ltigt werden k&#246;nnten, haben sie ein Faustpfand, das es den anderen unm&#246;glich macht, anzugreifen: Kinder als Geiseln. Die Piraten sind nicht dumm, wenigstens ihr Kapit&#228;n nicht. Er wei&#223; ganz genau, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3940864900/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2010/03/schiffbruechig_ythag_07.jpg" alt="Die Schiffbr&uuml;chigen von Ythag 7 - Das Zeichen der Ythen" title="Die Schiffbr&uuml;chigen von Ythag 7 - Das Zeichen der Ythen" width="150" height="200" class="bild-links" /></a><strong>Die Schiffbr&uuml;chigen teilen sich in zwei Gruppen. Die eine Gruppe ist deutlich gr&ouml;&szlig;er und friedliebend. Die anderen, wenige M&auml;nner nur, sind Piraten. Obwohl sie leicht &uuml;berw&auml;ltigt werden k&ouml;nnten, haben sie ein Faustpfand, das es den anderen unm&ouml;glich macht, anzugreifen: Kinder als Geiseln.</strong> Die Piraten sind nicht dumm, wenigstens ihr Kapit&auml;n nicht. Er wei&szlig; ganz genau, dass dieses Druckmittel nur vor&uuml;bergehend funktioniert und auch nur so lange, wie die erpressten M&auml;nner und Frauen mitspielen. Doch h&auml;lt er seine eigenen Besatzungsmitglieder nicht im Zaum, kann der lahmende Wille zum Aufruhr bei der anderen Gruppe ganz schnell in Gegenwehr kippen.</p></p>

	<p><p><strong>Das Spiel ist aus! Der Preis war hoch, der Einsatz ebenfalls, aber viele waren bereit ihn zu zahlen. Doch nun haben sich die Regeln ge&auml;ndert. Und niemand hielt es f&uuml;r notwendig, es den Spielern mitzuteilen.</strong> Granit und ihre Freunde haben zu diesem Zeitpunkt, der 7. Folge <strong>Der Schiffbr&uuml;chigen von Ythag</strong> eine wahre Achterbahnfahrt hinter sich und <strong>Christophe Arleston</strong>, der Autor, scheint nicht gewillt zu sein, das Tempo herauszunehmen. Im Gegenteil f&uuml;gen sich einige Puzzleteile zusammen, die das Tempo noch anziehen.</p></p>

	<p><p><strong>Aus Freunden werden Feinde. Oder, waren sie das nicht sowieso die ganze Zeit? Wer hat sich verstellt? Und wer war <em>echt</em>?</strong> Innerhalb der bestehenden Gruppe s&auml;t Arleston Zweifel, sch&uuml;rt Misstrauen. Einige Charaktere wechseln ihre Stellung, w&auml;hrend andere sehr best&auml;ndig (quengelig) bleiben. Die ehemalige Passagierin Callista, die in eine Art Ersatzmutterrolle geschl&uuml;pft ist (obwohl sie diese liebend gerne wieder abgeben w&uuml;rde). Daf&uuml;r, Stichwort <em>Ersatzmutter</em>, hat Arleston durch diesen kleinen Trick wieder den <em>Knuffelfaktor</em> erh&ouml;ht. Es gibt Kritiker, die <em>Handwerk</em> bei Erz&auml;hlern kritisieren. Ich hingegen meine, dass Arleston seine Instrumente perfekt beherrscht und so absolut souver&auml;n auf der Klaviatur der Erz&auml;hlung zu spielen wei&szlig;.</p></p>

	<p><p><strong>Das Geheimnis ist &#8230;</strong> Der Hintergrund der Handlung, der Grund, warum &uuml;berhaupt so viele verschiedene Spezies und Wesen auf Ythag sind, ist nun kein Geheimnis mehr. Der Grund ist besch&auml;mend f&uuml;r manche Akteure, andererseits hilft ihnen dieses Wissen bislang nicht, um einer Flucht von Ythag n&auml;her zu kommen, im Gegenteil. Wo die einen Schwierigkeiten &uuml;berwunden werden, t&uuml;rmen sich andernorts neue auf. Aus dem ehemaligen Bordtechniker Narvath wird eine t&ouml;dliche Bedrohung. Als w&auml;re das noch nicht genug, bezeugen die Ythen h&ouml;chstpers&ouml;nlich ihren Unmut und Piraten machen der kleinen Gemeinschaft das Leben schwer.</p></p>

	<p><p><strong>Christophe Arleston g&ouml;nnt seinen Figuren einfach keine Pause.</strong> So bleibt f&uuml;r <strong>Adrien Floch</strong> weiterhin eine Menge zu tun. <strong>Die Schiffbr&uuml;chigen von Ythag</strong> lebt nicht nur von der spannenden Handlung, sondern auch sehr stark von der Atmosph&auml;re. Mit seinen Bildern hat Floch diese ma&szlig;geblich beeinflusst und Ythag seinen Stempel aufgedr&uuml;ckt. Gleich der Auftakt ist stimmig. Knapp &uuml;ber der Wasseroberfl&auml;che eines Ozeans darf der Leser Treibgut beobachten. Es bewegt sich mit der Str&ouml;mung auf eine Insel zu. Das verspricht allerdings keine Hoffnung, denn &uuml;ber dem Eiland raucht der Schlot eines Vulkans.</p></p>

	<p><p>Die Gefahr, die hier versprochen wird, bewahrheitet sich gleich auf der n&auml;chsten Seite in einem t&ouml;dlichen Zweikampf. Die Brutalit&auml;t der Szene macht deutlich: Obwohl Adrien Floch auch F&auml;higkeiten ben&ouml;tigt, den von Arleston beigef&uuml;gten <em>Knuffelfaktor</em> umzusetzen, werden hier keine Gefangenen gemacht. Obwohl manches karikiert wirkt, auch ein wenig <em>cartoony</em>, zeichnet Adrien Floch nicht nur &uuml;beraus genau, fein und exakt (und auch besser als noch zu Beginn der Reihe).  Neben einer tollen Kulisse wie einem Piratenschiff, Ruinen, einem Dschungel und gigantischen Kreaturen versteht sich Floch auf den rechten Blickwinkel, die n&ouml;tige Dynamik in <em>Action-Szenen</em> und sch&ouml;ne Ansichten, in denen die Gef&uuml;hle der einzelnen Figuren deutlich an ihren Gesichtern abzulesen ist.</p></p>

	<p><p><strong>Claude Guth</strong> und <strong>Sebastien Lamirand</strong>, verantwortlich f&uuml;r Farben und Spezialeffekte, kennen die Arbeit an Geschichten von Arleston bereits aus der Welt von <em>Lanfeust</em>. Die Qualit&auml;t zeigt sich besonders in spektakul&auml;ren Szenen wie St&uuml;rmen oder auch im bombastischen Finale des vorliegenden Bandes.</p></p>

	<p><p><strong>Das Wissen der vorherigen B&auml;nde vorausgesetzt, ist die 7. Folge dieser Reihe beste ScFi-Fantasy, in der Arleston scheinbar m&uuml;helos stets den richtigen Ton einer Szene trifft. Mit Adrien Floch an seiner Seite ist eine stimmige und aufregende (wie auch grafisch sehr sch&ouml;ne) Weltensicht entstanden.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Die Schiffbr&uuml;chigen von Ythag 7, Das Zeichen der Ythen: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3940864900/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>TRON Legacy</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 16:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Comics im Film]]></category>

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		<description><![CDATA[	1982 begaben sich ein junger Jeff Bridges und ein Bruce Boxleitner auf der Leinwand in ein kurioses Abenteuer: Das Master Control Program, kurz MCP, versuchte sich an einer Macht&#252;bernahme, unterjochte Programme und wollte auch vor einem User, den es in diese Welt verschlagen hatte, nicht Halt machen. Jetzt, nach so vielen Jahren, sind der brandneue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2010/03/tron_legacy_poster.jpg" alt="TRON Legacy" title="TRON Legacy" width="150" height="221" class="bild-links" />1982 begaben sich ein junger <strong>Jeff Bridges</strong> und ein <strong>Bruce Boxleitner</strong> auf der Leinwand in ein kurioses Abenteuer: Das <strong>Master Control Program</strong>, kurz <span class="caps">MCP</span>, versuchte sich an einer Macht&uuml;bernahme, unterjochte Programme und wollte auch vor einem User, den es in diese Welt verschlagen hatte, nicht Halt machen. Jetzt, nach so vielen Jahren, sind der brandneue Oscar-Gewinner <strong>Jeff Bridges</strong> und <strong>Bruce Boxleitner</strong> wieder da. Sicherlich ist <strong><span class="caps">TRON</span></strong>, wie der ungew&ouml;hnliche Film damals hie&szlig;, keine Comic-Verfilmung, aber in seiner gesamten Machart h&auml;tte er durchaus eine sein k&ouml;nnen.</p></p>

	<p><p>Nach einem einem ersten Trailer der Fortsetzung <strong><span class="caps">TRON </span>Legacy</strong> zeigten sich die Ver&auml;nderungen, die technischen Verbesserungen zur damaligen Version, aber auch die Anteile, die &uuml;bernommen wurden. Das, was damals funktionierte, funktioniert auch heute noch. Und es wird sicherlich zu unterschiedlichen Ansichten kommen, welches Element besser aussieht, jenes von gestern oder heute. Gleicherma&szlig;en beeindruckend war und ist beides, zumal die Fortsetzung auch in 3D zu sehen sein wird. Seit <em>Avatar</em> ist diese Technik auf dem Vormarsch und erfreut sich anscheinend zunehmender Beliebtheit.</p></p>

	<p><p>Den ersten und den zweiten nagelneuen Trailer gibt es auf Youtube zu sehen:</p></p>

	<p><p><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=a1IpPpB3iWI">Trailer 1</a></strong><br />
<strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=SinChlesle4">Trailer 2 (auf deutsch)</a></strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

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		<title>Lanfeust der Sterne 8 - Das Blut der Kometen</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2010/03/09/lanfeust-der-sterne-8-das-blut-der-kometen/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Freunde m&#252;ssen auf das Schiff. Sie wollen nicht einmal als blinde Passagiere an Bord, sondern wollen sich sogar die &#220;berfahrt durch Arbeit verdienen. Leider sind alle Stellen vergeben. Was nun? Vielleicht f&#228;llt noch das eine oder andere Besatzungsmitglied aus und es wird Ersatz gesucht werden. Und falls nicht, kann man nachhelfen. Ein paar Besatzungsmitglieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3551767599/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2010/03/lanfeust_sterne_08.jpg" alt="Lanfeust der Sterne 8 - Das Blut der Kometen" title="Lanfeust der Sterne 8 - Das Blut der Kometen" width="150" height="201" class="bild-links" /></a><strong>Die Freunde m&uuml;ssen auf das Schiff. Sie wollen nicht einmal als blinde Passagiere an Bord, sondern wollen sich sogar die &Uuml;berfahrt durch Arbeit verdienen. Leider sind alle Stellen vergeben. Was nun? Vielleicht f&auml;llt noch das eine oder andere Besatzungsmitglied aus und es wird Ersatz gesucht werden. Und falls nicht, kann man nachhelfen.</strong> Ein paar Besatzungsmitglieder in blendendwei&szlig;er Uniform verschwinden so einer nach dem anderen. Und siehe da: Pl&ouml;tzlich werden einige Posten frei. Es zeigt sich jedoch schnell, dass Lanfeust, Cixi, Hebus und die anderen nicht gerade f&uuml;r das Bedienen von feinen Herrschaften geboren sind (na, alle diese Herrschaften sind auch nicht gerade fein). Sp&auml;testens als das Magengrimmen von Hebus sich als &#8230;</p></p>

	<p><p><em>Aber das muss man einfach selbst gesehen haben.</em></p></p>

	<p><p><strong>Das Ende von 16 B&auml;nden, des zweiten Zyklus, aber hoffentlich nicht das Ende dieses Universums.</strong> Der Autor <strong>Christophe Arleston</strong> sch&ouml;pft grunds&auml;tzlich aus dem Vollem. <em>Kleine</em> Welten gibt es nicht. Bei Arleston geht es <em>bis zur Unendlichkeit und noch weiter</em>. Mit <strong>Lanfeust</strong> hat Arleston ein ewiges <em>Kind</em> erschaffen. F&uuml;r Abenteuer immer schnell bei der Hand taugt Lanfeust allerdings nichts f&uuml;r eine Beziehung, noch weniger f&uuml;r eine Familie. So bleibt es nicht aus, dass ausgerechnet ein Troll namens <strong>Hebus</strong> sein bester Freund ist. Auch Hebus ist eher ein <em>Haudrauf</em> und Tausendsassa. Aber vielleicht sind es gerade diese Qualit&auml;ten, die einen Abenteurer ausmachen und die es erm&ouml;glichen, in der Welt auf Troy (und noch viel weiter weg davon) &uuml;berleben zu k&ouml;nnen.</p></p>

	<p><p><strong>Der Handelsprinz von Merrion glaubt seinen Handlanger Thanos fest im Griff zu haben.</strong> Aus solchen Dienstverh&auml;ltnissen sind selten fruchtbare Beziehungen entstanden. Es ist bei Erz&auml;hlern, insbesondere in den fantastischen Genres sehr beliebt, ein solches Verh&auml;ltnis kippen zu lassen. Die Gr&uuml;nde hierf&uuml;r finden sich im Ideenreichtum des jeweiligen Autors. Hier wird der <em>Boss</em> nicht mehr gebraucht, da der Auftragsm&ouml;rder l&auml;ngst alles besser kann: <strong>Thanos</strong>.</p></p>

	<p><p>Woher auch jemand wie Arleston seine Inspirationen holt, zeigt sich an kleinen Beispielen, als Thanos ein neues &Auml;u&szlig;eres ben&ouml;tigt: <em>Darth Vader</em> gab es schon. Und ein <em>Alien</em> ist auch zu simpel. Andererseits zeigt es auch seinen Humor, der an allen Ecken und Enden der vorliegenden Handlung aufblitzt und lange nicht nur in Anspielungen zu finden ist. <strong>Swip</strong>, ein kleines Wesen von enormer geistiger Kraft, wird zum <em>Z&uuml;ngling an der Waage</em> zur Aufl&ouml;sung des Abenteuers. &Uuml;bertreibungen finden sich bei Arleston h&auml;ufig, doch mit dem anfangs gigantischen <em>Endgegner</em> hat selbst er f&uuml;r seine Verh&auml;ltnisse einen <em>kleinen</em> Vogel abgeschossen. (Und dann noch das Huhn!) Wer angesichts dieser Aufl&ouml;sung entt&auml;uscht sein mag, ist selber schuld. Bei <strong>Christophe Arleston</strong> ist jedes Detail wohl kalkuliert.</p></p>

	<p><p><strong>Einzelheiten, den kleinen Hingucker f&uuml;r zwischendurch, gibt es an allen Ecken.</strong> Deshalb hat <strong>Didier Tarquin</strong> ziemlich viel zu tun. Sein Zeichenstil ist von lockerem Strich. Da entgleitet auch schon eine Linie. Au&szlig;erdem werden Figuren gegeneinander abgrenzt, indem Tarquin hier und dort st&auml;rker stilisiert, vereinfacht. Auch daf&uuml;r gibt es stets einen Grund, wie sich anhand der <em>Maske</em> des Fernsehmoderators wunderbar sehen l&auml;sst. Hier wird nicht geliftet, hier zeigt ein <em>Helm</em> das gew&uuml;nschte Bild. Trotzdem ist auch diese Prozedur nicht besonders angenehm.</p></p>

	<p><p>Der Humor der Erz&auml;hlung kommt Tarquin sehr entgegen, denn er ist ein Zeichner, der einen <em>Grundhumorlevel</em> allein durch seine Zeichnungen erschafft. Die von Arleston beschriebenen Anspielungen setzt er mit einem Augenzwinkern um (da ist doch tats&auml;chlich noch jemand in Carbonit eingefroren). Tarquin zeichnet fein, aber auch mit harten, kantigen Linien, wie gemei&szlig;elt. Die Farbgebung von <strong>Claude Guth</strong> unterst&uuml;tzt diesen Effekt. Neben fein strukturierten Figuren warten auf den Leser noch feinere Hintergr&uuml;nde, fast schon <em>Dioramen</em>, die zur Festigung der tollen Atmosph&auml;re der gesamten Handlung beitragen.</p></p>

	<p><p><strong>Eine lange Reise ist zu Ende. Christophe Arleston untermauert einmal mehr seinen Status als Erz&auml;hler und <em>Weltenerschaffer</em>. Aus Spannung und Humor kreiert er hier einmal mehr eine ganz besondere Mischung. (<em>Monty Python trifft Star Wars.</em>) Freunde von Fantasy und SciFi k&ouml;nnten hier die richtige Lekt&uuml;re finden. Dank der Bilder von Didier Tarquin kommt gleich beste Stimmung auf.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Lanfeust der Sterne 8, Das Blut der Kometen: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3551767599/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Lieblingss&#252;nden 1 - Woran denkst du?</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2010/03/06/lieblingssuenden-1-woran-denkst-du/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 16:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>

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		<description><![CDATA[	Da guckt doch einer! Irgend so ein kleiner Perversling schaut den jungen Frauen doch glatt dabei zu, wie sie in ihrem Aerobic-Kurs ihre Kurven straffen. Das jedenfalls glaubt die Aerobic-Trainerin, die Arthur, den vermeintlichen Lustmolch, zur Rede stellt. Aber: Wollen die jungen Frauen nicht in Wahrheit, dass sich die M&#228;nner nach ihnen umsehen? Wollen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866930496/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2010/03/lieblingssuenden_01.jpg" alt="Lieblingss&uuml;nden 1 - Woran denkst du?" title="Lieblingss&uuml;nden 1 - Woran denkst du?" width="150" height="196" class="bild-links" /></a><strong>Da guckt doch einer! Irgend so ein kleiner Perversling schaut den jungen Frauen doch glatt dabei zu, wie sie in ihrem Aerobic-Kurs ihre Kurven straffen. Das jedenfalls glaubt die Aerobic-Trainerin, die Arthur, den vermeintlichen Lustmolch, zur Rede stellt.</strong> Aber: Wollen die jungen Frauen nicht in Wahrheit, dass sich die M&auml;nner nach ihnen umsehen? Wollen sie nicht ausgerechnet f&uuml;r solche M&auml;nneraugen sexy sein? Qu&auml;len sie sich nicht genau f&uuml;r solch kleinen Momente ab, die das Ego straffen?</p></p>

	<p><p>Die jungen Damen sind nicht die einzigen im Leibesreigen, die sich hier die eine oder andere Frage stellen. Nichts ist sicher. Es gibt einfach kein Geheimrezept. Deshalb kommt es immer wieder zu Verirrungen und Verwirrungen, ganz im Sinne des Lesers, denn <strong>Arthur de Pins</strong> greift mit seinen <em>Sketchen</em> ins moderne pralle Leben.</p></p>

	<p><p><strong>Arthur ist ein Paradebeispiel eines jungen Mannes, in der Bl&uuml;te seines Lebens stehend und verwirrt &uuml;ber all das, was <em>frau</em> von ihm will, und all das, was er von den Frauen will.</strong> Autor und Zeichner <strong>Arthur de Pins</strong> hat sich einem Thema angenommen, stets gleichbleibend aktuell: M&auml;nner und Frauen. &Auml;hnlich liebenswert, auch frivol wie es beliebte Filmkom&ouml;dien wie <em>Keinohrhasen</em> und <em>Zweiohrk&uuml;ken</em> darstellen, n&auml;hert sich De Pins dem schwierigen Balanceakt (mit der Betonung auf <em>Akt</em>) an, dem <em>mann</em> sich meistens ausgesetzt sieht, will er beim weiblichen Geschlecht landen. Man k&ouml;nnte unter dem Strich auch sagen: <em>Sex and the city</em> aus m&auml;nnlicher Sicht. Andererseits gibt De Pins glasklar zu verstehen: <em>Frau</em> hat es auch nicht leicht.</p></p>

	<p><p><strong>Alles beginnt damit, dass Arthur eine Freundin namens Cecille hat.</strong> Die Beziehung ist nagelneu, Arthur freut sich und, wie kann es anders sein, nat&uuml;rlich haben all seine Freunde Ratschl&auml;ge parat, wie ein Mann in eine neue Beziehung gehen sollte. Am Ende ist Arthur nur noch ein zitterndes H&auml;ufchen Elend. Aus Angst, das Falsche zu tun, unternimmt er gar nichts und verharrt wie das sprichw&ouml;rtlich hypnotisierte Kaninchen in zusammengeballter Starre. Logisch, dass seine neue Freundin Cecille gerade dieses Verhalten sehr befremdlich findet.</p></p>

	<p><p><strong>Arthur de Pins</strong> entwirft ein Beziehungsgeflecht von Mann und Frau in vielen <em>Einseitern</em>, schafft es aber auch, den Kern eines Themas innerhalb eines Bildes zu treffen. Das geht &ouml;fter mal humorvoll unter die G&uuml;rtellinie (das bleibt nicht aus, wenn es auch um Sex geht), besitzt aber jedesmal einen gewissen Charme, der an franz&ouml;sische Kom&ouml;dien erinnert. Ein bestimmter kleiner Scherz (ein Selbstm&ouml;rder, der keiner ist) erinnert so auch an einen Klassiker wie <em>Ein Elefant irrt sich gewaltig</em>.</p></p>

	<p><p>Wie auch immer jemand (hier der Leser) den Humor finden mag, ob er (f&uuml;r <em>sie</em> auch geeignet) sich damit anfreunden kann oder nicht, <strong>Arthur de Pins</strong> hat seine Figuren so gestaltet, dass niemand ihnen b&ouml;se sein kann. Ihre K&ouml;pfe sind schon rund, besitzen gro&szlig;e Augen, einen kleinen bis gro&szlig;en Mund (je nach Gef&uuml;hlslage) und keine Nase. Proportional zum restlichen K&ouml;rper ist der Kopf wenigstens halb, manchmal sogar ebenso gro&szlig;. Das ergibt einen richtigen <em>Knuddel-Look</em>.</p></p>

	<p><p><strong>Gleich auf der ersten Seite, unter dem Titel, wird deutlich, wie Arthur de Pins seine Figuren gestaltet.</strong> Herk&ouml;mmlich vorgezeichnet per Bleistift, setzt De Pins die stets sehr runden Formen mittels Vektorgrafiken um. So entsteht f&uuml;r St&uuml;ck aus scherenschnittartigen Gebilden eine kleine Figur, deren einzelne Bestandteile auch f&uuml;r sp&auml;tere Produktionen passgenau bearbeitet werden k&ouml;nnen. Mit Au&szlig;enlinien h&auml;lt sich De Pins hier nicht auf. Die brauchen seine Figuren dank der knackigen Formen auch nicht. <em>Knackig</em> (im Sinne von knackig wie ein praller Apfel) ist hier w&ouml;rtlich zu nehmen, da De Pins tats&auml;chlich eines seiner weiblichen Fig&uuml;rchen pr&auml;sentiert, dem ein <em>St&uuml;ck aus dem Po</em> gebissen wurde.</p></p>

	<p><p>In sehr feinen, aber wenigen Farbabstufungen werden die puppen&auml;hnlichen Figuren schattiert und in ihre Umgebung integriert. Ein mitunter quietschebuntes, aber stets sehr gut aufeinander abgestimmtes Vergn&uuml;gen.</p></p>

	<p><p><strong>Eine sehr sch&ouml;ne Episodensammlung aus dem Erleben paarungsbereiter Gro&szlig;st&auml;dter. &Uuml;berall gibt es etwas zu entdecken und auch falsch zu machen. Aus Fettn&auml;pfchen und Lernprozessen entsteht hier ein liebevoller Humor. Als Ergebnis ist f&uuml;r den Leser vom Schmunzler bis zum Br&uuml;ller alles dabei.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Lieblingss&uuml;nden 1, Woran denkst du: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866930496/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

	<p><p>Leseprobe unter <a href="http://www.mycomics.de/digital/funny/lieblingssuenden-1.html">mycomics.de</a></p></p>

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		<title>Neandertal 2 - Der Lebenstrank</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 11:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Wo ist Laghou? Daheim bei seinem Clan machen sich einige der Zur&#252;ckgebliebenen Gedanken &#252;ber seinen Verbleib. Nicht alle, denn manche sind auch froh, ihn los zu sein. Laghou unterdessen ist in Begleitung der jungen Mana auf dem Weg zum Clan der Moosmenschen, die &#252;ber einen Lebenstrank verf&#252;gen sollen. Dieser Heiltrank wird immer wichtiger, da eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3940864870/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2010/03/neandertal_02.jpg" alt="Neandertal 2 - Der Lebenstrank" title="Neandertal 2 - Der Lebenstrank" width="150" height="200" class="bild-links" /></a><strong>Wo ist Laghou? Daheim bei seinem Clan machen sich einige der Zur&uuml;ckgebliebenen Gedanken &uuml;ber seinen Verbleib. Nicht alle, denn manche sind auch froh, ihn los zu sein. Laghou unterdessen ist in Begleitung der jungen Mana auf dem Weg zum Clan der Moosmenschen, die &uuml;ber einen Lebenstrank verf&uuml;gen sollen.</strong> Dieser Heiltrank wird immer wichtiger, da eine unheimliche Krankheit um sich greift. Einzig die heilenden Fertigkeiten der Moosmenschen k&ouml;nnten dieses Unheil aufhalten, dem immer mehr von ihnen zum Opfer fallen. Der Tod wartet stets am Ende des Krankheitsverlaufs.</p></p>

	<p><p>Als Laghou und Mana ihr Ziel erreichen, werden ihre Hoffnungen erst einmal zerst&ouml;rt. Die alte U-Toh, die Heilkundige des Clans der Moosmenschen, wurde zusammen mit zwei anderen jungen Frauen von den Blutmenschen entf&uuml;hrt. Man wehrte sich, doch gegen die Wildheit und &Uuml;bermacht des Angriffs blieb keine M&ouml;glichkeit der Gegenwehr. Aber das Wissen der alten U-Toh wird gebraucht, mehr noch, es darf nicht verloren gehen. So bleibt nur ein Ausweg: Sie muss befreit werden.</p></p>

	<p><p><strong>Laghou ist eine &uuml;beraus sympathische Hauptfigur, ein regelrechter <em>Archetyp</em>, im wahrsten Sinne des Wortes.</strong> Hinkend, aber &uuml;beraus geschickt, ist aus Laghou ein sehr guter Waffenmacher geworden. Allein machte er sich im ersten Band auf den Weg, um den Jagdkristall zu finden, der helfen soll <em>Langbart</em> zu t&ouml;ten, einen gewaltigen Bison, der auf den weiten Ebenen zur Legende geworden ist.</p></p>

	<p><p><strong>Emmanuel Roudier</strong> entf&uuml;hrt den Leser im zweiten Band der <strong>Neandertal-Reihe</strong> mit dem Titel <strong>Der Lebenstrank</strong> auf eine abenteuerliche Reise. Zusammen mit Laghou, dessen Art einem schnell ans Herz w&auml;chst, betrachtet man als Leser diese fremde Welt, in der jener Vorzeitmensch, dessen Epoche sich mit der des modernen Menschen &uuml;berschnitt, t&auml;glich um sein &Uuml;berleben k&auml;mpfen muss. Oder wenigstens einiges leisten muss, damit des abends in der H&ouml;hle oder der H&uuml;tte ein Feuer w&auml;rmt.</p></p>

	<p><p>An der Seite Laghous erlebt der Leser verschiedene Clans, die meisten einander wohl gesonnen, einer jedoch aus Kannibalen bestehend. Aus einer Reise auf der Suche nach dem Jagdkristall wird die Suche nach einem Tauschobjekt f&uuml;r diesen wertvollen Stein. Und daraus entspinnt sich kurze Zeit sp&auml;ter eine Rettungsmission. <strong>Emmanuel Roudier</strong> erz&auml;hlt mit absoluter Leichtigkeit, ohne Scheu, wie es scheint. Es ist eine einfache Geschichte, die ohne Schwierigkeiten ihre Wendungen nimmt und Haken schl&auml;gt. Obwohl das Album nicht mehr Seiten hat als gew&ouml;hnlich, wird man den Eindruck nicht los, dass alles irgendwie l&auml;nger dauert und sich mehr Zeit nimmt.</p></p>

	<p><p><strong>Das mag an der Atmosph&auml;re und der geschilderten Epoche liegen.</strong> Hier geht nichts schnell: Eine Reise dauert Tage. Es wird zu Fu&szlig; gereist. Die Menschen nehmen sich Zeit, um miteinander zu reden. Als Leser verfolgt man die Dialoge gerne. Es gibt nichts, das vom Kern ablenkt. Aus dem Einzelreisenden Laghou wird ein Quartett. Die Suche nach den <em>Blutmenschen</em> ist das einzig <em>Rei&szlig;erische</em>, die Befreiung der Gefangenen ist das <em>Action-Element</em>.</p></p>

	<p><p><strong>Durch seine Landschaftsbilder l&auml;sst Emmanuel Roudier eine grandiose Kulisse entstehen.</strong> In sehr realistisch angelegten Farbbereichen gestaltet Roudier eine Welt, wie es sie gegeben haben k&ouml;nnte. Auf den ersten Blick ist sie nicht so verschieden von der unseren. Auf den zweiten Blick entfaltet sich ihre Wildheit. Roudier zeigt eine Natur, die in <em>Ruhe gelassen wurde</em>. Wilde Tiere streifen umher und der <em>Mensch</em> begegnet ihnen mit Respekt. L&ouml;wen, B&auml;ren, W&ouml;lfe, Bisons, Rentiere. Auch wenn es schlicht ausgedr&uuml;ckt ist: Emmanuel Roudiers Bilder sind einfach sch&ouml;n.</p></p>

	<p><p>Roudier versteht sich nicht nur auf die Darstellung von Licht und Schatten, er versteht es auch Tusche und Farbe sehr gut ins Gleichgewicht zu bringen. Er inszeniert l&auml;ngere Dialogstrecken, aber ebenso versteht er sich auf Bilder ohne Worte. Eine Hochzeit, eine Verabschiedung oder eine Jagd sind nur einige Beispiele f&uuml;r seine hervorragende Bildsprache, die keinen Text ben&ouml;tigt.</p></p>

	<p><p><strong>Eine tolle Fortsetzung, die zwar f&uuml;r sich stehen kann, aber im Rahmen der Reihe gelesen, viel mehr Spa&szlig; macht. Mit Laghou ist Emmanuel Roudier ein sehr gut aufgebauter und sympathischer Charakter gelungen. Roudiers Bilder sind richtig sch&ouml;n und technisch vorbildhaft.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Neandertal 2, Der Lebenstrank: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3940864870/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Die Blueberry Chroniken 15 - Das Lincoln-Komplott</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 12:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Es herrscht B&#252;rgerkrieg. Ein junger Mann geht immer wieder seinen eigenen Weg und eckt dabei an. Es ist nur seinem riesengro&#223;en Gl&#252;ck zu verdanken, dass er noch nicht get&#246;tet wurde. Sogar von den eigenen Leuten. Als er sich wieder einmal eigenm&#228;chtig von der Truppe entfernt, zwar in Richtung des Feindes und geradewegs in einen Angriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3770432673/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2010/03/blueberry_chroniken_15.jpg" alt="Die Blueberry Chroniken 15 - Die Jugend von Blueberry - Das Lincoln-Komplott" title="Die Blueberry Chroniken 15 - Die Jugend von Blueberry - Das Lincoln-Komplott" width="150" height="197" class="bild-links" /></a><strong>Es herrscht B&uuml;rgerkrieg. Ein junger Mann geht immer wieder seinen eigenen Weg und eckt dabei an. Es ist nur seinem riesengro&szlig;en Gl&uuml;ck zu verdanken, dass er noch nicht get&ouml;tet wurde. Sogar von den eigenen Leuten.</strong> Als er sich wieder einmal eigenm&auml;chtig von der Truppe entfernt, zwar in Richtung des Feindes und geradewegs in einen Angriff hinein, m&ouml;chte ihm sein kommandierender Captain am liebsten eine Kugel in den R&uuml;cken jagen. Selbst als der Angriff siegreich &uuml;berstanden ist, droht immer noch das Kriegsgericht. Aber auch jetzt ist ihm das Gl&uuml;ck hold. Doch Blueberrys Gl&uuml;ck hat einen Haken. Sein Geschick, eine schwierige Mission zu meistern, scheint auch bis zu seinen Vorgesetzten vorgedrungen zu sein. Und so wartet bereits das n&auml;chste Himmelfahrtskommando.</p></p>

	<p><p><strong>Frieden:</strong> Es gibt doch tats&auml;chlich noch Menschen, die in den Wirren dieses Krieges daran glauben wollen. So findet sich eine kleine Delegation auf der Seite der Nordstaaten (<em>Blaur&ouml;cke</em>), die mit Erlaubnis beider Kriegsparteien in der Gebiet der Konf&ouml;derierten (<em>Graur&ouml;cke</em>) reisen d&uuml;rfen, um dort einen der Befehlshaber zu treffen. Blueberry soll diese f&uuml;r ihn zu optimistischen Menschen begleiten. Eine junge Frau, Elenore Mitchell, wird von Blueberry sehr zwiesp&auml;ltig betrachtet. Einerseits ist sie attraktiv, andererseits geht von ihr ein starkes Zielbewusstsein aus.</p></p>

	<p><p><strong>Wie zielbewusst die junge Dame ist, wird der Leutnant bald heraufinden.</strong></p></p>

	<p><p><strong>Mit Francois Corteggiani und Michel Blanc-Dumont hat sich ein sehr gutes und inzwischen sehr eingespieltes Team zusammengefunden.</strong> Der vorliegende 15. Sammelband der <strong>Blueberry Chroniken</strong> mit der &Uuml;berschrift <strong>Das Lincoln-Komplott</strong> vereint die Geschichten <strong>Die Pinkerton-L&ouml;sung</strong>, <strong>Der Pfad der Verfluchten</strong>, <strong>Letzter Zug nach Washington</strong> und <strong>Lincoln muss sterben</strong>. Ein gro&szlig;z&uuml;giger redaktioneller Teil beleuchtet die historischen Fakten, insbesondere Pr&auml;sident Lincoln. Desweiteren wird <em>Blueberrys neuer Biograph</em> <strong>Francois Corteggiani</strong> einmal genauer vorgestellt.</p></p>

	<p><p>Es ist eine Tatsache, dass Lincoln einem Attentat zum Opfer gefallen ist. Vor diesem historischen Hintergrund entspinnt Corteggiani eine umfangreich erz&auml;hlte Intrige, in deren Mittelpunkt auch eine M&ouml;rderin steht, die einer <em>Mylady De Winter</em> (<em>Die drei Musketiere</em>) in nichts nachsteht. &Auml;u&szlig;erlich ein Engel, der durch seine Art und auch seine Attraktivit&auml;t die M&auml;nner zu verwirren wei&szlig;, agiert sie im Gegenzug vollkommen kaltbl&uuml;tig. Wer zu viel wei&szlig;, im Wege steht, wird ermordet. Als Waffe dient, was gerade zur Hand ist.</p></p>

	<p><p><strong>Damit hat Corteggiani ein weitestgehend ungew&ouml;hnliches Element in diesen Krieg eingebracht.</strong> Dieser B&uuml;rgerkrieg ist dreckig und unmenschlich. Ausgerechnet jene Figur, die sich anf&auml;nglich am besten dazu eignet, f&uuml;r den Frieden einzutreten, wird zum <em>Todesengel</em>. Doch Corteggiani begn&uuml;gt sich nicht mit diesem einen Handlungsstrang um die mordende Spionin. Inzwischen wandelt er sehr gut in den Fu&szlig;stapfen eines <strong>Jean-Michel Charlier</strong> und so ist es kein Wunder, dass die sich &uuml;ber vier Alben erstreckende Handlung spannend, vielschichtig, aber auch verschachtelt erz&auml;hlt wird.</p></p>

	<p><p><strong>Michel Blanc-Dumont</strong> zeichnet fein, &uuml;beraus exakt und ist zuweilen auch zu kleinen Scherzen aufgelegt. So darf sich der Leser auf einen kurzen Auftritt von <em>Scarlett</em> und <em>Rhett</em> freuen, die in einem Hotelzimmer erwischt werden. Einige Charaktere, Nebenfiguren allerdings, erinnern an Klassiker aus dem Comic-Genre. So k&ouml;nnte einer der Spitzbuben, die mit Blueberry auf ein Himmelfahrtskommando geschickt werden, <em>Laverdure</em> (Freund von <em>Tanguy</em>) zum Vorbild gehabt haben. Jedenfalls deutet das Verhalten und das Ende dieser Figur auf den von <em>Charlier</em> und <em>Uderzo</em> kreierten Charakter hin.</p></p>

	<p><p>Die Vielfalt der Handlungsorte wie auch die Unterschiedlichkeit der Szenen f&uuml;hrt dem Leser die ganze Bandbreite eines Westerns zur Zeit des amerikanischen B&uuml;rgerkriegs vor Augen. Blanc-Dumont beherrscht das Portrait ebenso gut wie Massenszenen. Zu Fu&szlig;, zu Pferd, im Wasser, sogar in der Luft ist Blueberry unterwegs. Soldaten jagen ihn oder stehen sich auf dem Schlachtfeld gegen&uuml;ber. Alte Loks, sorgf&auml;ltig gestaltete Innenr&auml;ume, wunderbar gezeichnete Kleidung wie auch die Landschaft und Ortschaften lassen die Epoche auferstehen und bieten ein rundum perfektes Szenario. Gezeichnet, wie kann es anders sein, ganz augenscheinlich von einem Perfektionisten.</p></p>

	<p><p><strong>Ein pralles Westernvergn&uuml;gen, spannend wie eine Spionagegeschichte, aktionsgeladen wie ein Kriegsdrama, manchmal aufregend wie ein Thriller. Das Nachfolgeduo Corteggiani und Blanc-Dumont pr&auml;sentiert sich hier in Bestform.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Die Blueberry Chroniken 15, Die Jugend von Blueberry, Das Lincoln-Komplott: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3770432673/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Carthago 1 - Die Lagune auf Fortuna</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2010/02/24/carthago-1-die-lagune-auf-fortuna/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die beiden Taucher freuen sich &#252;ber ihre Entdeckung. Jedenfalls so lange, bis sie die Hand ihres dritten Kameraden an sich vor&#252;ber schweben sehen. Hinter ihnen wird ein riesiger schwarzer Schatten sichtbar. Kurz darauf bricht die Kommunikation mit dem Team ab. Andernorts ist die Stimmung wesentlich gel&#246;ster. Die Erkundung eines Bergsees hat erstaunliche Ergebnisse zutage gef&#246;rdert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868691006/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2010/02/carthago_01.jpg" alt="Carthago 1 - Die Lagune auf Fortuna" title="Carthago 1 - Die Lagune auf Fortuna" width="150" height="200" class="bild-links" /></a><strong>Die beiden Taucher freuen sich &uuml;ber ihre Entdeckung. Jedenfalls so lange, bis sie die Hand ihres dritten Kameraden an sich vor&uuml;ber schweben sehen. Hinter ihnen wird ein riesiger schwarzer Schatten sichtbar. Kurz darauf bricht die Kommunikation mit dem Team ab.</strong> Andernorts ist die Stimmung wesentlich gel&ouml;ster. Die Erkundung eines Bergsees hat erstaunliche Ergebnisse zutage gef&ouml;rdert. Abgeschieden von allen Einfl&uuml;ssen haben sich die Tiere in einer Form entwickelt, die niemand f&uuml;r m&ouml;glich gehalten h&auml;tte. Ein Meter gro&szlig;e Krebse, Hechte, von denen das gr&ouml;&szlig;te Exemplar fast 3,50 Meter lang geworden ist. Wenn derlei evolution&auml;re Spr&uuml;nge m&ouml;glich sind, warum nicht noch mehr? Wo es vorw&auml;rts geht, kann auf dem Weg auch etwas stabil geblieben sein.</p></p>

	<p><p><strong>Etwas hat &uuml;berlebt!</strong> Darf es auch ein wenig mehr sein? <strong>Christophe Bec</strong> hat die Tiefsee als Thema f&uuml;r sich entdeckt. Der Ozean ist nicht erst seit einem <em>Schwarm</em> im Mittelpunkt von <em>&Ouml;ko-Horror-Thrillern</em>. <em>Peter Benchley</em> schickte den den <em>wei&szlig;en Hai</em> auf die Jagd. Sein <em>Beast</em> folgte als <em>Schrecken aus der Tiefe</em>. Viel n&auml;her an der vorliegenden Thematik lag bereits <em>Steve Alten</em> mit seinen Romanen <em><span class="caps">MEG</span></em> und der Fortsetzung <em>H&ouml;llenschlund</em>. (Erschienen 1999 und 2001. Der dritte und vierte Band der <span class="caps">MEG</span>-Reihe liegen leider nicht auf Deutsch vor.)</p></p>

	<p><p><strong><span class="caps">MEG</span>!</strong> Genauer gesagt: Carcharodon Megalodon. Ein Ur-Hai, neben dem sich der <em>Gro&szlig;e Wei&szlig;e</em> ausnimmt wie ein Schmusetier, treibt mit seinen 25 Metern L&auml;nge jedem Meeresbiologen Tr&auml;nen in die Augen. <strong>Christophe Bec</strong> l&auml;sst die Entdeckung des <span class="caps">MEG</span> zun&auml;chst unter Verschluss halten. Ein m&auml;chtiger Konzern namens <strong>Carthago</strong> macht die Entdeckung einer bis dahin sehr abgeschlossen existierenden Unterwasserwelt. Die Betonung liegt auf <em>sehr</em>, denn sie ist eben nicht <em>komplett</em> abgeschlossen. So werden weitere Zug&auml;nge gefunden. Die Forscher, die sich einer radikalen Umweltgruppe anschlie&szlig;en, geraten sehr bald in Gefahr.</p></p>

	<p><p><strong>Christophe Bec</strong> hat einen Thriller geschrieben, der sehr geradlinig verl&auml;uft, aber auch Wendungen und &Uuml;berraschungen parat h&auml;lt. Der Gegner ist nicht nur menschlich, er ist <em>tierisch</em> und somit (auch wegen seiner Eigenschaft als Relikt einer fernen Vergangenheit) nicht berechenbar. Sicherlich hat ein <span class="caps">MEG</span> nur ein Ziel: Fressen. Zumindest sieht es hier danach aus. Und wenn er nicht frisst, bei&szlig;t er etwas gelangweilt zu, ohne sich alles zu Gem&uuml;te zu f&uuml;hren. Ein Wal aus dem Prolog dieser Geschichte ist der beste Beweis f&uuml;r diese Verhaltensweise.</p></p>

	<p><p><strong>Wissenschaftler m&uuml;ssen forschen. Aber sie gehen dabei nicht besonders klug zu Werke.</strong> Sie m&ouml;gen intelligent sein, doch die Neugier und der Forscherdrang schieben zuweilen die Vorsicht zur Seite. Selbst, wenn es darum geht, das eigene Leben zu sch&uuml;tzen. Angesichts der Vermutungen, die zu Beginn kursieren (auch angesichts eigener Erfahrungen), agieren die Wissenschaftler zwar versiert, aber relativ unbedacht. Das darf <strong>Christophe Bec</strong> aber nicht angekreidet werden. In anderen Szenarien gibt es &auml;hnliche Verhaltensweisen, au&szlig;erdem (ein Trick, der das Vorgehen der Charaktere rechtfertigt) sind die Ressourcen der Wissenschaftler begrenzt.</p></p>

	<p><p><strong>Mit Eric Henninot wurde neben einem geradlinigen Erz&auml;hler ein ebensolcher K&uuml;nstler gefunden, im wahrsten Sinne des Wortes.</strong> Dieser Zeichner beschr&auml;nkt sich auf schlichte Linienf&uuml;hrung, die sitzt. Es ist nicht zu wenig, detailgetreu und m&ouml;glichst realistisch. Das ist stilistisch vergleichbar mit einem <em>Thierry Labrosse</em> (<em>Morea</em>), vielleicht auch mit einem <em>Colin Wilson</em> (<em>Point Blank</em>). Nur geh&ouml;rt <strong>Eric Henninot</strong> zur k&uuml;nstlerischen Sorte der <em>Architekten</em>, K&uuml;nstler, die nichts dem Zufall &uuml;berlassen und eine sehr feine Ausdrucksweise haben. So wie hier ergeben sich tolle Bilder, die wunderbar zu einem Wissenschaftsthriller wie auch zu einer <em>Monsterhatz</em> in der Tiefsee passen.</p></p>

	<p><p><strong>Aufgefallen:</strong> In einem Prolog, 2300 vor Christus, kann der Leser einen Vorzeitmenschen beobachten, der eine Art <em>Schneebrille</em> tr&auml;gt. Jedoch nur einige Bilder lang. Es ist fraglich, ob derlei Ideenreichtum damals schon existierte. Die restliche Bekleidung des J&auml;gers ist l&auml;ngst nicht so innovativ.</p></p>

	<p><p><strong>Ein sehr spannender Auftakt: Eine Jagd auf die &uuml;berlebenden Zeugen der Vergangenheit. Ebenso gut gelungen wie <em><span class="caps">MEG</span></em>. Wer Thriller im Stile des angesprochenen Romans mag, oder auch Szenarien wie <em>Jurassic Park</em>, der liegt mit dem in sch&ouml;nen Bildern erz&auml;hlten Auftakt genau richtig.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Carthago 1, Die Lagune auf Fortuna: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868691006/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Star Trek - Tor zur Apokalypse</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2010/02/22/star-trek-tor-zur-apokalypse/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 19:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[	Kann ein Techniker mehr herausfinden als alle anderen Techniker an Bord eines Raumschiffes? Sollte ihm nicht Paranoia vorgeworfen werden, wenn er gegen alle erfolgten Diagnosen argumentiert? Ja, wenn er sich sogar gegen den Befehl seines Captains wendet und einen Notruf ausschickt? Der Chefingenieur der USS Jackson ist zwar kein Lieutenant Barclay, aber ebenso hartn&#228;ckig, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3941248448/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2010/02/star_trek_apokalypse.jpg" alt="Star Trek - Tor zur Apokalypse" title="Star Trek - Tor zur Apokalypse" width="150" height="225" class="bild-links" /></a><strong>Kann ein Techniker mehr herausfinden als alle anderen Techniker an Bord eines Raumschiffes? Sollte ihm nicht Paranoia vorgeworfen werden, wenn er gegen alle erfolgten Diagnosen argumentiert? Ja, wenn er sich sogar gegen den Befehl seines Captains wendet und einen Notruf ausschickt?</strong> Der Chefingenieur der <span class="caps">USS </span>Jackson ist zwar kein <em>Lieutenant Barclay</em>, aber ebenso hartn&auml;ckig, wenn es darum geht auf seinen Entdeckungen zu beharren, obwohl ihm niemand zustimmt. Geordi La Forge und Chief OBrien werden von der Enterprise her&uuml;bergebeamt. Auch sie tappen einige Zeit im Dunkeln. Bis &#8230;</p></p>

	<p><p><strong>Ein Wiedersehen mit der n&auml;chsten Generation.</strong> Bevor die Crew unter Captain Picard den Sprung auf die Leinwand wagte (und erst einmal die Enterprise zerst&ouml;rt werden musste) schaffte sie sieben erfolgreiche TV-Staffeln. In der 5. Staffel kam F&auml;hnrich Ro Laren an Bord. Im Zeitfenster zwischen 5. und 7. Staffel (hier wurde F&auml;hnrich Ro auf eine <em>Undercover-Mission</em> geschickt und kehrte dem Dienst bei der Sternenflotte den R&uuml;cken) sind die vorliegenden Episoden angesiedelt.</p></p>

	<p><p>Das Autorenduo <strong>Scott und David Tipton</strong> bringt uns alte Bekannte zur&uuml;ck, die zwar Startschwierigkeiten hatten, aber letztlich eine L&uuml;cke auf dem Fernsehschirm hinterlassen haben, als sie so richtig gut waren. Aus mehreren Episoden wird ein gro&szlig;es R&auml;tsel. Ganz im Stile der interplanetaren Karte gibt es ein gigantisches Wissensarchiv zu erkunden, es gibt ein kleines Wiedersehen mit den Bin&auml;ren (bekannt aus der Folge <em>11001001</em>). Worf darf seine F&auml;higkeiten als Diplomat zeigen. Einem Chefingenieur wird nicht geglaubt, so dass Geordi und der Chief Detektivarbeit leisten m&uuml;ssen.</p></p>

	<p><p><strong>Wer die Serie verfolgt hat, wird sich gleich daheim f&uuml;hlen. Wer Fan ist, erkennt die Muster einer Fernsehfolge sofort wieder.</strong> Und nicht nur das: Die beiden Tiptons kennen <em>ihre</em> Charaktere sehr genau. Der Aufbau ist so, als w&auml;ren verschollene Drehb&uuml;cher zur Comic-Umsetzung gekommen. Auf der anderen Seite werden Erinnerungen an PC-Spiele wach (wie etwa <em>Star Trek: A Final Unity</em>), denn der Aufbau ist auch einem <em>R&auml;tsel-Abenteuer</em> nicht un&auml;hnlich.</p></p>

	<p><p><strong>Romulaner!</strong> Seit die fernen Verwandten der Vulkanier wieder auf dem Bildschirm auftauchten, haben sie zahlreiche Wendungen und Wandlungen durchlaufen. An diesem Punkt der Star-Trek-&Auml;ra sind F&ouml;deration und Imperium noch strenge Feinde, eine Zusammenarbeit ist eine Utopie. <strong>Tomalak</strong>, der romulanische Commander, eine Figur, die es immerhin auch in die Abschlussdoppelfolge der Serie geschafft hat, gibt sich sehr fr&uuml;h als <em>Strippenzieher</em> zu erkennen. Seine wahren Ziele indes wei&szlig; er gut zu verbergen.</p></p>

	<p><p><strong>David Messina</strong> zeichnet mit seiner unverkennbaren <em>kantigen</em> Art, aber er schafft es stets den Kern der jeweiligen gezeichneten Figur zu treffen. Zwar hat er zeitweilig die Mithilfe dreier weiterer Zeichner, einen optischen Unterschied bemerkt man als Leser nicht. Die Qualit&auml;t ist gleichbleibend gut. Messina zeichnet einpr&auml;gsam, er verwendet starke Au&szlig;enlinien und arrangiert seine Bilder regelrecht in der Art, wie sie auch auf einem Fernsehschirm erscheinen wrden. Manchmal entsteht der Eindruck eines Zeichentrickfilms, vor allem, da der Fan auch einen <em>Edosianer</em> entdecken darf. <em>Lieutenant Arex</em>, der Navigator der alten Enterprise war ein Endosianer. Ganz offensichtlich hat sich Messina mit seiner Gestaltung an den Bildern jener vergangenen Serie orientiert.</p></p>

	<p><p>Die Farbgebung ist recht einfach gehalten. Unsch&auml;rfe im Hintergrund sorgt f&uuml;r Tiefe in den Bildern. In den Szenen, die in der gigantischen Speichereinheit spielen, wird schon mehr gezaubert. Auch die Weltraumhintergr&uuml;nde gestaltet Koloristin <strong>Ilaria Traversi</strong> aufwendiger, obwohl die relativ wenig Gelegenheit dazu erh&auml;lt. Im Finale hingegen gibt es ein paar kleine Herausforderungen, als der echte Gegner sich endlich zeigt.</p></p>

	<p><p><strong>Ein richtig sch&ouml;nes Widersehen mit der Crew um Captain Picard: Im Geist der Serie erz&auml;hlt und optisch stimmig umgesetzt, bringen die Br&uuml;der Tipton und David Messina den Leser dahin zur&uuml;ck, wo er als Fan einmal war und nun neue Abenteuer miterleben kann.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Star Trek, Tor zur Apokalypse: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3941248448/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Cubitus 22 - Ein Kumpel kehrt zur&#252;ck</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 10:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>

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		<description><![CDATA[	Rache! Die kleinen Roboter haben ihn angegriffen! Na, gut, so schlimm w&#228;re das nicht. Aber hier geht es um Fleisch. Frisches, neues und saftiges Fleisch, gerade beim Metzger erstanden. Und nun liegt es auf der Stra&#223;e, platt gefahren, vernichtet, unbrauchbar &#8230; Und alles nur wegen dieser gemeinen &#8230; Cubitus ist ratlos. Im Notfall: Glas einschlagen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/394127905X/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2010/02/cubitus_22.jpg" alt="Cubitus 22 - Ein Kumpel kehrt zurck" title="Cubitus 22 - Ein Kumpel kehrt zurck" width="150" height="202" class="bild-links" /></a><strong>Rache! Die kleinen Roboter haben ihn angegriffen! Na, gut, so schlimm w&auml;re das nicht. Aber hier geht es um Fleisch. Frisches, neues und saftiges Fleisch, gerade beim Metzger erstanden. Und nun liegt es auf der Stra&szlig;e, platt gefahren, vernichtet, unbrauchbar &#8230; Und alles nur wegen dieser gemeinen &#8230;</strong> Cubitus ist ratlos. <strong>Im Notfall: Glas einschlagen.</strong> Ein kleiner Hinweis nur bringt Cubitus auf eine Idee. Vielleicht nicht die beste Idee, aber immerhin eine Idee. Ohne in Betracht zu ziehen, welche Ereignisse er damit in Gang setzen wird.</p></p>

	<p><p><strong>Ein Kumpel kehrt zur&uuml;ck!</strong> Und was f&uuml;r einer! <strong>Dupa</strong>, Autor und Zeichner, zeigt hier wie wenig es bedarf, um eine putzige, knuffige und die Geschichte vorantreibende Figur zu schaffen. <strong>Ein Kumpel namens Viktor</strong> hatte bereits in Band 8 seinen Auftritt. Der chaotische kleine Roboter verbrachte seine Zeit seither unter einer Glasglocke. Aber warum wird er wieder hervorgeholt?</p></p>

	<p><p>Stein des Ansto&szlig;es ist ein anderer, genauer gesagt, zwei andere Roboter. <strong>Rocky Star</strong> und <strong>Raupe</strong> k&ouml;nnen, in den falschen H&auml;nden, schon mehr als nur den letzten Nerv rauben. Und wie kann es anders sein? Sie sind in den falschen H&auml;nden!</p></p>

	<p><p><strong>Dupa erz&auml;hlt diesmal eine albumlange Geschichte, in der ein Ereignis das n&auml;chste jagt.</strong> Wie der sprichw&ouml;rtliche Dominoeffekt entsteht durch Aktion eine Reaktion und so weiter und so fort. Durch den geschickten Einsatz verschiedener Nebenfiguren (die kleinen Roboter wollen auch gesteuert werden), die mal T&auml;ter mal Opfer sind (ein M&auml;dchen wird von den Robotern <em>angebaggert</em> und ersinnt einen Racheplan), entsteht eine immer komplexer werdende Geschichte.</p></p>

	<p><p>Deshalb muss der Leser noch lange nicht auf schnell aufeinander folgende Gags verzichten. Diese erfolgen immer noch mindestens im Seitentakt (wenn nicht &ouml;fter), aber Dupa hat so die Gelegenheit <em>Running-Gags</em> zu etablieren und l&auml;ngerfristig Pointen vorzubereiten. Einer dieser <em>Running-Gags</em> wird gleich auf Seite 1 eingef&uuml;hrt: <strong>Steuern!</strong> Es gibt Worte, die unter den Menschen Angst verbreiten. Cubitus, den diese Erkenntnis unverhofft trifft, verwendet diese sofort auf der zweiten Seite wieder, um die Wirksamkeit zu testen. Doch das ist nur der Auftakt. Sehr bald schon schl&auml;gt die Geschichte die Erz&auml;hlrichtung um den <em>Kumpel</em> ein. Dupa verwendet dazu eine kapitelweise Einteilung, ohne diese konkret zu bezeichnen.</p></p>

	<p><p><strong>In dieser Geschichte m&uuml;ssen alle wichtigen Charaktere ran.</strong> Neben Cubitus und Boje darf auch Paustian mit an einem Strang ziehen. Cubitus, herzerfrischend knuddelig von Dupa gezeichnet, wird einiges abverlangt. Er l&auml;uft, hetzt, fliegt durch die Luft, rollt, wird gesto&szlig;en, geschleudert &#8230; Kurzum, hier purzelt der Hund. Der Leser darf sich davon &uuml;berzeugen, dass der wei&szlig;e Knuddelhund auch Taschen in seinem Fell hat. Paustian hingegen beweist, dass er echte Duo-Qualit&auml;ten besitzt und weit mehr ist als nur der ewige <em>Sidekick</em> (im wahrsten Sinne des Wortes). Ganz nebenbei wird die Frage gekl&auml;rt, warum Cubitus eigentlich <strong>Cubitus</strong> hei&szlig;t.</p></p>

	<p><p><strong>Ein ganzes Album lang erlebt Cubitus ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches Abenteuer mit seinen Freunden (und belebt einen alten Kumpel). Das ist Chaos, Situationskomik, in bester Cartoon-Manier gezeichnet mit einer liebenswerten Hauptfigur. Dupa in H&ouml;chstform!</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

	<p><p><strong>Cubitus 22, Ein Kumpel kehrt zur&uuml;ck: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/394127905X/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong></p></p>

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		<title>Im Netz von Spider-Man 22</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 10:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>

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		<description><![CDATA[	Es braucht schon etwas mehr, um Wolverine unter den Tisch zu trinken als eine Flasche Whisky. Und es braucht auch etwas mehr, um ihn zu t&#246;ten. Ein Gewehr hilft da wenig. Das haben schon ganz andere versucht, mit deutlich h&#246;herem Aufwand. So bleibt auch dieser Versuch im Ansatz stecken. Das hei&#223;t aber nicht, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><p><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/2010/02/im_netz_von_spiderman_22.jpg" alt="Im Netz von Spider-Man 22" title="Im Netz von Spider-Man 22" width="150" height="229" class="bild-links" /><strong>Es braucht schon etwas mehr, um Wolverine unter den Tisch zu trinken als eine Flasche Whisky. Und es braucht auch etwas mehr, um ihn zu t&ouml;ten. Ein Gewehr hilft da wenig.</strong> Das haben schon ganz andere versucht, mit deutlich h&ouml;herem Aufwand. So bleibt auch dieser Versuch im Ansatz stecken. Das hei&szlig;t aber nicht, dass es nicht ausreicht, um den X-Man w&uuml;tend zu machen. Eigentlich ist Wolverine grunds&auml;tzlich w&uuml;tend, mal mehr, mal weniger. Doch wenn er so <em>richtig ausrastet</em>, dann bedarf es eines Superhelden, um ihn wieder auf den Boden zu bringen. Auch wenn es schwer f&auml;llt. Selbst einem Spider-Man.</p></p>

	<p><p><strong>Peter Parker ist auch nur ein Mensch.</strong> Eigentlich ist dies ein Umstand, der nur allzu bekannt ist, da es zum Grundkonzept der gesamten Figur geh&ouml;rt. Hier wird in den Geschichten <strong>Platonisch</strong> und <strong>Geburtstagskind</strong> ein <em>Spidey</em> gezeigt, der abseits von Superschurken ein halbwegs normales Leben hat. Es gibt Privatheit mit Freunden auf beiden Seiten der Identit&auml;ten, als Peter Parker wie auch als Spider-Man.</p></p>

	<p><p><strong>Er ist nicht oft da. Aber immer, wenn sonst keiner da ist. Und das z&auml;hlt.</strong> Betty, eine Freundin von Parker, bringt die Qualit&auml;ten des jungen Mannes auf den Punkt. Nach den ganzen Umw&auml;lzungen im Marvel-Universum der letzten Zeit versucht Peter Parker im Privaten so gut wie m&ouml;glich zurecht zu kommen. <strong>Ein neuer Tag</strong> brachte auch eine neue Chance. <strong>Mark Waid</strong> erz&auml;hlt seine Geschichte abseits der <em>Kloppereien</em> und Helden und Schurken unterhaltsam und bringt die &uuml;blichen Schwierigkeiten des modernen Singles ein, der sich in seiner Verzweiflung auch mal auf ein <em>Speed-Dating</em> einl&auml;sst.</p></p>

	<p><p><strong>Eine Beziehung zu Wolverine, gleich welcher Art, ist schwierig.</strong> So ist Spider-Man der einzige, der mit einer gesunden Portion Gutm&uuml;tigkeit, Geduld und auch Naivit&auml;t an Wolverines Geburtstag da ist. Hier, vollkommen entgegengesetzt zur Geschichte mit Peters Freundin Betty, die auch in einem Geburtstag m&uuml;ndet, werden auch v&ouml;llig andere Spa&szlig;faktoren in den Mittelpunkt gestellt. F&uuml;r <em>Wolvie</em> geh&ouml;rt eine z&uuml;nftige Keilerei zu einem gelungenen Abend. Grafisch begleitet <strong>Paolo Rivera</strong> die Geschichte von <strong>Zeb Wells</strong> in sehr klaren, sauberen Linien, einem Stil, der auch f&uuml;r eine l&auml;ngere Handlungslinie passen w&uuml;rde. Geschichte, Bilder und Erz&auml;hlgeschwindigkeit erg&auml;nzen sich hervorragend.</p></p>

	<p><p><strong>Eine sch&ouml;ne &Uuml;berraschung ist die Episode um Man-Thing.</strong> Sicher k&ouml;nnen nicht viele etwas mit einem Wesen anfangen, dass keinen Ton von sich gibt und nicht einmal den holprigen Charme eines <em>Dings</em> besitzt. Die Marvel-Variante des <em>Sumpf-Dings</em> tritt hier in einer Erz&auml;hlung von <strong>Stuart Moore</strong> auf. Eindringlich wird verdeutlicht, dass Man-Thing weder vollkommen dumm oder gef&uuml;hllos ist. <strong>Joe Suitor</strong> arbeitet stilistisch ein wenig wie <em>Pat Lee</em> (Warlands, Wolverine, Cyber-Force). Die Bilder wirken an Mangatechniken angelehnt. Eine reduzierte Farbpalette, vornehmlich blasse Graut&ouml;ne, entsprechendes Rot, Blau, Gr&uuml;n und Beige und das Spiel mit Unsch&auml;rfen imitiert einen statischen Trickfilm. Das Ergebnis ist plastisch und auch elegant zu nennen.</p></p>

	<p><p><strong>Chris Bachalo</strong> ist mit seinem originellen und einpr&auml;gsamen Zeichenstil ebenso vertreten. Der <strong>Anti-Venom</strong>, eine Figur, an die sich der Leser bestimmt erst gew&ouml;hnen muss, hat seinen Auftritt. Wer die Serie verfolgte, findet sich besser in die Geschichte ein. Dank der expressiven Zeichentechnik ist allemal lesenswert. Ein Bachalo rangiert auf Augenh&ouml;he mit einem <em>John Romita Jr.</em>. Beide sind gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig, aber wer ihre Bilder mag, kommt hier voll auf seine Kosten. </p></p>

	<p><p><strong>Feine Episoden, durchweg gut gezeichnet und erz&auml;hlt, zeigen viele Facetten einer Figur wie Spider-Man und erkl&auml;ren den Erfolg dieses Comic-Helden, der stramm auf die 50 zugeht.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></p>

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