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	<title>Comic Blog</title>
	<link>http://www.comicblog.de</link>
	<description>Weblog zum Thema Comics</description>
	<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 18:00:50 +0200</pubDate>
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	<language>en</language>

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		<title>World War Hulk 4</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 20:00:50 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
	<category>Superhelden</category>
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		<description><![CDATA[Madison Square Garden – Es hat keine Schlacht in New York gegeben, wenn nicht auch die weltberühmte Sportarena in Mitleidenschaft gezogen wurde oder wenigstens eine Rolle gespielt hat. Hier reißen Hulk und seine Freunde kurzerhand das Dach entzwei. Zu einem Gladiator haben die Verschwörer ihn werden lassen. Es wird Zeit, ihnen ihre Heimtücke mit gleicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/world_war_hulk_4.jpg" alt="World War Hulk 4" class="bild-links" /><strong>Madison Square Garden – Es hat keine Schlacht in New York gegeben, wenn nicht auch die weltberühmte Sportarena in Mitleidenschaft gezogen wurde oder wenigstens eine Rolle gespielt hat. Hier reißen Hulk und seine Freunde kurzerhand das Dach entzwei. Zu einem Gladiator haben die Verschwörer ihn werden lassen. Es wird Zeit, ihnen ihre Heimtücke mit gleicher Münze heimzuzahlen.</strong><br />
Doch zuvor setzt Dr. Strange einen waghalsigen Plan in die Tat um. Er beschwört einen Dämon, dessen Kräfte ausreichend sein könnten, um den Hulk zu besiegen. Und wer hätte das gedacht? Zuerst sieht es wirklich so aus, als könne Strange nun siegen. Zunächst …</p>
	<p>Später sehen sich die vier Verschwörer, <strong>Dr. Strange</strong>, <strong>Black Bolt</strong>, <strong>Tony Stark</strong> und <strong>Reed Richards</strong>, ihrem Schicksal gegenüber. Sie sollen kämpfen. Zuerst gegen Monster, die auch der Hulk besiegen musste. Ihrer Kräfte beraubt und durch eine den Willen brechende Technik versklavt, bleibt ihnen keine Wahl. Wenig später tobt im Madison Square Garden ein Kampf auf Leben und Tod.</p>
	<p><strong>Jetzt ist endgültig vorbei mit der Ruhe.</strong> In der Arena wird gekämpft. <strong>Greg Pak</strong> lässt keine Verzögerung mehr zu. Ein paar Einwände von <em>Rick Jones</em> werden einsilbig beiseite gewischt. Magie ist zu Beginn die Waffe, die es doch noch schaffen könnte. Pak reaktiviert zu diesem Zweck eine dämonische Figur namens <em>Zom</em>. Der Werdegang dieser Figur, kreiert 1967, also ordentlich alt, wird im Anhang, im <em>Kriegstagebuch</em> ausführlich beschrieben. Diese Gestalt besitzt außerordentliche Kräfte und bisher waren zumeist Gegner nötig, die eindeutig stärker als Dr. Strange waren, um diesen Dämonen wieder in seine Schranken zu weisen. – Hier braucht man nur einen Hulk.</p>
	<p>Dies sollte die Energie unterstreichen, mit der die Handlung ihren Fortgang nimmt. Der Kampf präsentiert sich mit einer Urgewalt von <em>King Kong gegen King Kong</em> und nicht nur die Passanten verfolgen dieses Gemetzel mit großen Augen.<br />
Genau diese normalen Menschen werden zu Anklägern. Es ist nicht neu, dass die Helden auch für große Fehler verantwortlich sind – ein Grund, warum sich <em>Captain America</em> ergab und so den <em>Civil War</em> beendete. Oftmals werden jene vernachlässigt, die eigentlich beschützt werden sollen. Die sehr subjektive Gerichtsbarkeit und Kontrolle, die mit der <em>Initiative</em> geschaffen wurde, spielt hier keine Rolle mehr. Die strahlenden Helden des Marvel-Universums erfahren hier, was es heißt geächtet und verurteilt zu werden.</p>
	<p>Nach einem furiosen Auftakt dieses Teils, in dem der Hulk den letzten Illuminati eingefangen hat, treten die <em>guten</em> Helden gegeneinander an. Mit Hieb- und Stichwaffen, die Hellebarden nicht unähnlich sind, magischem Feuer, Äxten und stacheligen Keulen bewaffnet gehen sie aufeinander los. Endlich erreicht der Hulk sein Ziel: <strong>Na, so was, sie sind ja auch Monster.</strong></p>
	<p><strong>Greg Pak</strong> lässt seine Protagonisten <em>Keile verteilen</em> - aber mit <em>Karacho</em>. Die enorme Geschwindigkeit der Handlung wird von <strong>John Romit Jr.</strong> mit Momentaufnahmen umgesetzt, der Technik von Videoclips nicht unähnlich. Doch anders als in einem Kinofilm, in dem eine solche Technik schnell in eine lange Reihe hektischer Bildwechsel umschlägt, kann der Leser hier jedes einzelne Bild in Ruhe studieren – aber das wird er erst beim zweiten Lesen machen, denn vorher wird die Geschwindigkeitsvorgabe greifen. Man muss einfach wissen, wie es weitergeht.</p>
	<p><strong>Jetzt muss man nur noch wissen, wie es endet. Alleine die Vorschau des Covers verspricht ein unglaubliches Finale.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />
</p>
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		<title>World War Hulk 3</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2008/07/22/world-war-hulk-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 19:02:04 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
	<category>Superhelden</category>
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		<description><![CDATA[Neben den Helden, die sich dem Hulk – erfolglos – entgegen stellten, tritt nun auch die Armee auf den Plan. Ein Erzfeind der ersten Stunde, General Ross, nimmt das Erscheinen des Hulk persönlich und bietet alles auf, was auch nur entfernt eine Chance zur endgültigen Vernichtung des grünen Monsters hat.
Als die ersten Splitter der Adamantium-Geschosse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/world_war_hulk_3.jpg" alt="World War Hulk 3" class="bild-links" /><strong>Neben den Helden, die sich dem Hulk – erfolglos – entgegen stellten, tritt nun auch die Armee auf den Plan. Ein Erzfeind der ersten Stunde, General Ross, nimmt das Erscheinen des Hulk persönlich und bietet alles auf, was auch nur entfernt eine Chance zur endgültigen Vernichtung des grünen Monsters hat.</strong><br />
Als die ersten Splitter der Adamantium-Geschosse dem Hulk die Haut zerfetzen, sieht es zunächst danach aus, als sei diese Taktik vielversprechend. Die massive Attacke nutzt ein anderer, um sich Zugang zum Geist des Hulk zu verschaffen. Endlich gelingt auch Dr. Strange ein Vorstoß.</p>
	<p><strong>Was für eine Monster-Hatz! Der Angriff von Godzilla – unter der Regie von Roland Emmerich – war eine leichte Brise gegen die Wände der Wolkenkratzer.</strong> Einige mögen das Bild des Kampfhubschraubers vor Augen haben, der von unten zur Beute eines riesigen Mauls wird. Der Hulk frisst seine Gegner zwar nicht – jedenfalls nicht der, des <em>normalen</em> Marvel-Universums – aber er versteht es ebenso mit Gewalt und einer gewissen Artistik, seine Feinde vom Himmel zu holen.</p>
	<p>Aus purer <em>Action</em>, mit sehr schönen Farbkontrasten von <strong>Christina Strain</strong> bedacht, macht die Handlung den Sprung in ein rein geistiges Reich, eine Projektion von Hulks ehemaliger Heimat. Während der Körper bekämpft wird, schlägt Hulks Geist eine andere Schlacht. Banner und Hulk sind sich einig. Es gibt keine Trennung mehr zwischen <em>Jeckyll</em> und <em>Hyde</em>. Es ist eine dieser Szenen, bei denen der Leser schreien möchte: <em>Tu’s nicht, du Idiot!</em><br />
Aber Dr. Strange hört ja nicht und glaubt auch noch an das Gute im Menschen – etwas, wenigstens Tony Stark wie auch Black Bolt verloren haben. Und Reed Richards ist auf dem besten Wege dahin.</p>
	<p>Die Grenzen allerdings zwischen Gut und Böse verschwimmen. Jeder in der Geschichte von <strong>Greg Pak</strong> hat Schuld auf sich geladen. Der Civil War steckt noch allen in den Knochen. Nachdem der Feind im Geiste besiegt ist, greift die Kampfmaschine in der Realität wieder ein. Wie unlängst im ersten <em>Blockbuster</em> um den grünen Giganten werden Panzer und Kampfhubschrauber zu Kleinholz verarbeitet. Geht er auch mit rein menschlichen Soldaten etwas sanfter um – ein Klatschen erzeugt derart viel Schallgeschwindigkeit, dass die Soldaten einfach ohnmächtig werden – hört das Geplänkel bei seinem Erzfeind General Ross auf.<br />
Der General hat in Hulk seinen ganz persönlichen <em>Moby Dick</em> gefunden. Der zur Schau gestellte Hass von Ross trägt genau die Merkmale eines <em>Kapitän Ahab</em>.</p>
	<p>Als der Leser glaubt, <strong>John Romita Jr.</strong> (Zeichner) habe den Hulk nun ausreichend in den Kampf geschickt, kommen Hulks Gefährten aus der anderen Welt zum Zuge. Sie sorgen auch für eine größere Vielfalt. Es wird gehauen, gezaubert, geblitzt (nur geblitzt, nicht geblitztdingst), so dass Koloristin einen durchgehend aufwändigen, aber auch tollen Job macht.<br />
Romita Jr. kniet sich richtig in dieses Projekt hinein und so schaut es aus, als würde sich im nächsten Band noch einmal eine Steigerung abzeichnen, denn auch Pak hat noch ein paar pfiffige Ideen parat.<br />
Eine knuffige Geschichte der Mini-Marvels zum <strong>World War Hulk</strong> rundet das vorliegende Heft wohltuend mit einer guten Portion Humor ab. <img src='http://www.comicblog.de/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />
</p>
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		<title>Geisha</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2008/07/21/geisha/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 18:21:28 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
	<category>Cartoon</category>
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		<description><![CDATA[ Eigentlich wollte Jomi nur ein wenig Geld verdienen, da ihre Kunst eine brotlose ist. Wie gut, dass ihr Vater der Besitzer einer Bodyguard-Agentur ist und ihr eine Stelle geben kann. Doch so richtig glaubt er nicht an ihr Talent als Leibwächter. So müssen ihre Brüder heimlich im Hintergrund auf sie aufpassen. – Um ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3939585084/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/geisha.jpg" alt="Geisha" class="bild-links" /></a><strong> Eigentlich wollte Jomi nur ein wenig Geld verdienen, da ihre Kunst eine brotlose ist. Wie gut, dass ihr Vater der Besitzer einer Bodyguard-Agentur ist und ihr eine Stelle geben kann. Doch so richtig glaubt er nicht an ihr Talent als Leibwächter. So müssen ihre Brüder heimlich im Hintergrund auf sie aufpassen. – Um ihr zu Hilfe zu eilen, falls Gefahr droht. Und natürlich, falls sie Mist baut. Auch Väter müssen hin und wieder unternehmerisch denken.</strong></p>
	<p><strong>Können Androiden von elektronischen Schafen träumen?</strong> Das ist nicht ganz die Frage, die sich hier stellt. Vielmehr stellt sich die Frage, ob ein künstliches Wesen, per Definition ohne Seele, ein eigenständiges Leben führen kann? Noch dazu das eines Künstlers? Kunst ohne Seele? Geht das?<br />
<strong>Ja, es funktioniert in dieser Geschichte von Andi Watson, der sich dem Thema auf sehr amüsante und weitaus weniger philosophische Art annimmt, wie mancher Leser zuerst befürchten mag.</strong></p>
	<p>Jomi ist es zu Beginn nicht anzumerken, dass es sich bei ihr um eine Androidin handelt. Sie ist eine junge Frau, deren Ziele sich nicht zu erfüllen scheinen, die Talent hat, aber nur wenig Möglichkeiten, um daraus auch ihren Lebensunterhalt zu beziehen. An einem Punkt, an dem sie eine Art von <em>erzwungener Bescheidenheit</em> gelernt hat, nimmt sie einen Job als Leibwächter einer reichen <em>Zicke aus dem Show Business</em> an. Doch die Zicke namens Ms. Hostynek ist gar nicht so zickig. Brant, ein Ex, macht ihr in bester <em>Stalking</em>-Manier das Leben schwer.<br />
Jomi hält die Aufgabe für leicht – ebenso wie der Leser und damit wird die Geschichte gleich zu Beginn an unterschätzt.</p>
	<p>Von Kapitel zu Kapitel wird <strong>Geisha</strong> komplexer. Peck, der Mann, der sie zur Fälschung eines Gemäldes anstiftete, lässt ihren Bruder verprügeln, da er angeblich in Pecks Gebiet <em>dealt</em>. Jomi kann gegenüber ihren Verwandten kaum zugeben, dass sie nur über halbseidene Machenschaften plötzlich an viel Geld gekommen ist. Schlimmer noch, Jomi droht Peck wegen ihres verprügelten Bruders mit Enthüllungen über das Gemälde und plötzlich geht es um Leben um Tod.</p>
	<p><strong>Andi Watson</strong> spielt in höchstem Maße mit den Erwartungen des Lesers. Er enttäuscht, er veralbert sie, verstärkt sie, nie bleibt er auf der Spur und macht genau das, was eigentlich <em>erwartungsgemäß</em> passieren sollte. Watson kennt diese Erwartungshaltung genau, hat er auch für den <em>Mainstream</em> geschrieben, wie Veröffentlichungen von <em>Buffy</em>, <em>Aliens</em>, <em>X-Men</em> und <em>Hellboy</em> belegen.<br />
Mit <strong>Geisha</strong> fühlt man sich als Leser zunächst in ein zukünftiges <em>Beverly Hills 90210</em> versetzt. Keine echten Probleme oder eben nur jene, die Heranwachsende haben, wenn sie ihren Platz im Leben finden. Aber Jomi ist als Charakter vielschichtiger als die <em>Partypüppchen</em> aus der erwähnten Fernsehserie, ihre Geschichte viel interessanter.</p>
	<p>In einer Szene, die Watson in ähnlicher Form im Film <em>Bodyguard</em> gesehen haben mag, eskaliert die Situation. Nicht nur Jomi zeigt, was in ihr steckt, sondern auch ihr Bruder. Eine Schießerei entbrennt im Publikum und auf der Bühne, wo Jomi gegen einen Mann im <em>Kampfroboteranzug</em> antreten muss. Am Ende ist es eindeutig: Jomi hat durch ihre neue Aufgabe ihre Berufung gefunden. Ihr Talent als Bodyguard ist größer als das der Malerin in ihr.</p>
	<p>Watson illustriert seine Geschichte selber in einem <em>cartoon</em>-artigen Stil, fast ein wenig wie <em>Darwyn Cooke</em>. Auch Watson zeichnet eine Trickfilmserie auf Papier, arbeitet mit einfachen Formen und Gesichtsausdrücken, die einerseits äußerst rudimentär, aber anderseits grundsätzlich aussagekräftig sind. Manchmal ist dieser grafische Stil – obwohl die Geschichte in Zukunft handelt – eine Rückbesinnung auf die absoluten Anfänge der Comic-Zeit als Augen noch Punkte waren und jede Figur einen <em>Kartoffelkopf</em> besaß.<br />
Die Darstellung beschränkt sich auf eine Graustufe als Kontrast<em>farbe</em>. Das Auge erhält die nötigen Informationen nebst Dialog für ein schnelles Lesen. Watson beherrscht eine gute Tempovorgabe, die man als Leser einfach mitmachen muss, da die Bilder <em>zügig erfasst und inhaltlich ausgewertet</em> sind. Ein zweiter Blick ist nicht erforderlich.</p>
	<p><strong>Ein kleines Experiment nahe bei den Wurzeln des Comics, Nostalgie in einer Mixtur aus Soap Opera und Science Fiction. Wer ein schnelles und rundes Lesevergnügen (mit Zugaben nach der Hauptgeschichte) sucht, Spannung und Humor in einem Paket mag, der sollte einen Blick riskieren.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p><strong>Geisha: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3939585084/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong>
</p>
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	</item>
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		<title>Juan Solo 1 - Sohn einer Hündin</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2008/07/19/juan-solo-1-sohn-einer-huendin/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 17:07:37 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
	<category>Thriller</category>
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		<description><![CDATA[Juan Solo, bei der Geburt gestraft, mit Milde zunächst bedacht, hält sich an die letzten Worte seines Ziehvaters: Bring ihm das Sprechen bei, und alle werden dich respektieren. Gemeint ist die Pistole, die der kleinwüchsige Mann namens Halbliter in einer Stoffpuppe versteckt hielt. Nun ist sie das einzige Erbe Juans in dieser erbarmungslosen Welt, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3940864145/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/juan_solo_1.jpg" alt="Juan Solo 1 - Sohn einer H&uuml;ndin" class="bild-links" /></a><strong>Juan Solo, bei der Geburt gestraft, mit Milde zunächst bedacht, hält sich an die letzten Worte seines Ziehvaters: Bring ihm das Sprechen bei, und alle werden dich respektieren.</strong> Gemeint ist die Pistole, die der kleinwüchsige Mann namens Halbliter in einer Stoffpuppe versteckt hielt. Nun ist sie das einzige Erbe Juans in dieser erbarmungslosen Welt, in der ein Mensch für einen Nickel getötet wird.<br />
An dieser Stelle stirbt mit der furchtbaren Kindheit Juans auch das Mitleid des Lesers für diese Figur, denn die Pistole wird sein Freund. Das Kind, geboren mit einem Schwanz, wird viel ertragen, um seinen Weg zu gehen, aber er wird auch gnadenlos zu- und um sich schlagen und jeden vernichten, der ihm im Weg ist.</p>
	<p>Juan kennt kein Mitleid und er vergisst nichts. Er vergewaltigt, er mordet, hintergeht, ohne mit der Wimper zu zucken. Der Mensch, den alle wegen seiner Fehlbildung am rückwärtigen Teil seines Körpers als Missgeburt, als Monster ansahen, ist zu noch etwas viel schlimmerem als einem Monster geworden. Langsam bildet sich ein Muster heraus. Kurz bevor seine Gegner vernichtet werden, hat er es geschafft, dass sie ihn respektieren – obwohl das ein Zustand ist, der ihm schlichtweg <em>am Arsch vorbeigeht</em>.</p>
	<p><strong>Die Geschichte von Juan Solo ist kein <em>sauberer</em> Thriller</strong>, in dem ein paar Jungs die harten Kerle markieren, ein bißchen Blut fließt und einige Köpfe explodieren. Hier wird Gewalt nicht zum Spaßfaktor, wie es ein <em>Tarantino</em> praktiziert, wenn er einen brennenden Typen mit einer <em>Kanone</em> über die Ladentheke springen lässt. Wenn hier ein Kopf im wahrsten Sinne des Wortes auf einem Silbertablett serviert wird, dann ist das blutiger Ernst und – anders kann der Autor <strong>Alexandro Jodorowsky</strong> das nicht gewollt haben – ein mögliches Lachen bleibt einem im Halse stecken.</p>
	<p>Juan ist kein Killer wie <em>Torpedo</em>, dafür ist und bleibt die Geschichte zu ernst. Juans spätere Kumpane sollten auch trotz ihres merkwürdigen Aussehens und ihrer Namen nicht mit <em>Sidekicks</em> verwechselt werden. Obwohl die Mörderbande seine Kreativität bei der Tötung einer alten Frau lobt, ist hier auch kein Platz für Spaß – und das ist das wichtige, das Jodorowsky seiner Figur in dieser ersten Geschichte mitgibt – Juan mag Spaß daran haben, aber er zeigt ihn nicht. Natürlich präsentiert er das Ergebnis seiner <em>Arbeit</em> mit einem gewissen Stolz, auch Arroganz, und sein Einfallsreichtum in der Perfektionierung seiner Taten erreicht einen hohen Ekelgrad, aber Zeichner <strong>Georges Bess</strong> zaubert zu keiner Zeit ein Lächeln darüber in dieses schmale Gesicht.</p>
	<p>Es könnte ein Comic sein, wie so mancher andere auch, würde Bess nicht diesen erschreckenden Realismus in seine Bilder legen. Es zeigt ein Südamerika, wie es der interessierte Leser aus vielen – negativen – Berichten und Geschichten her kennt. Es ist weit jenseits eines Entwicklungslandes. Es riecht nach Kuba und Kommunismus. Es stinkt nach Militärjunta. Es klingt nach Salsa, Slums und Schlamm. Sex bewegt sich jenseits lächerlicher Feuchtgebiete, ist Geschäft, dummes Spiel, Entspannung und Zahlungsmittel. Der Tod ist ein persönliches Drama. Was anderswo, nur ein paar Meter weiter, geschieht, ist uninteressant.<br />
Gleich von den Nachrichtenbildern in den Comic: Bess vermischt das, was wir kennen und hörten, die Demonstrationen, die Jagden von Killerbrigaden auf Kinder, die Suche nach Nahrung auf den Müllhalden, alles Miese und Schlechte mit dem, was ein Mensch sich noch ausdenken kann. Herauskommt eine südamerikanische in heißschwül rotgelbes Licht getauchte Hölle auf Erden.</p>
	<p><strong>Völlig entgegengesetzt dazu beginnt die Geschichte mit einer Kreuzigung.</strong> Der Mann, der ein erbarmungsloser Killer war, lässt sich von Dorfbewohnern kreuzigen und mit einer Dornenkrone krönen. Entgegen jener Rituale, wie sie alljährlich auf den Philippinen stattfinden, lässt sich der Mann nicht aus Liebe zu Gott oder dem echten Jesus ans Kreuz schlagen. Es ist Hass, der ihn antreibt. Dort oben, in der gleißenden Sonne hängend, beschimpft er sein Schicksal, verhöhnt er Gott und schaut schließlich zurück.<br />
Als Leser mag man rätseln, wie der Killer, den Jodorowsky schildert, später zu einem Menschen werden kann, den die Dorfbewohner als <em>heiligen Menschen</em> bezeichnen. Vielleicht spielt Jodorowsky hier auch wenig mit der Bibel, macht aus <em>Saulus</em> einen <em>Paulus</em>.</p>
	<p>Juan dient einem Mann, der seine eigene Tochter begehrte. Die Servierung des Kopfes auf einem Silbertablett, der Ziehvater, der im Tode heim in den Schoß der Kirche zurückkehrt – und diese gleich mit in die Luft jagt. (Und – aber das ist wirklich sehr waghalsig interpretiert – Paulus schreibt selber über Gott: <em>Als letztem von allen erscheint er auch mir, dem Unerwarteten, der Missgeburt.</em>)<br />
Die übertriebene, wie auch eine Art getriebene Christianisierung hängt hier beständig als Thema in der Luft. Gerade gegen Ende, wenn man glaubt, dass diese Vermutung nur ein Hirngespinst war, drängt sich dieser Gedanke ausgerechnet beim Anblick eines Schlafzimmers wieder auf.</p>
	<p><strong>Eine grafische und erzählerische Granate, ein Schlag ins Gesicht des Lesers. Man muss diese unterkühlte, distanzierte Erzählweise, der sich auch ein Gabriel García Marquez bedient, nicht mögen, aber faszinieren kann sie allemal. Juan Solo geht seinen Weg unbeirrt. Alles um ihn herum ist Werkzeug, selbst sein eigener Körper. Eine eiskalte Figur, aber auch eine tragische Figur. Bricht das Mitleid auch nach dem ersten Schuss weg, ist es Jodorowskys erzählerischem Geschick zu verdanken, dass man sich zwischenzeitlich fragen muss, ob Solo nicht doch etwas Mitgefühl verdient. – Ein brillanter Thriller, aber sicherlich nicht für jeden Leser.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p><strong>Juan Solo 1 – Sohn einer Hündin: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3940864145/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong>
</p>
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		<title>World War Hulk 2</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2008/07/19/world-war-hulk-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 15:11:04 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
	<category>Superhelden</category>
		<guid>http://www.comicblog.de/2008/07/19/world-war-hulk-2/</guid>
		<description><![CDATA[Dr. Strange hat das Versteck gut geschützt. Doch wie lange wir die Illusion vorhalten? Was soll er tun? Schickt er den Hulk fort, gestützt durch Magie und der Hulk findet einen Weg zurück, wird nichts mehr seiner Wut Einhalt gebieten können. Schon jetzt stehen die Chancen mehr als schlecht. Während er nach einer Lösung sucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/world_war_hulk_2.jpg" alt="World War Hulk 2" class="bild-links" /><strong>Dr. Strange hat das Versteck gut geschützt. Doch wie lange wir die Illusion vorhalten? Was soll er tun? Schickt er den Hulk fort, gestützt durch Magie und der Hulk findet einen Weg zurück, wird nichts mehr seiner Wut Einhalt gebieten können. Schon jetzt stehen die Chancen mehr als schlecht.</strong> Während er nach einer Lösung sucht und eine Beschwörung beginnt, stellen sich draußen auf den Straßen von New York andere Helden dem wütenden Riesen, der, in eine Gladiatorenrüstung gekleidet, zurückgekehrt ist. Leider – und daran hatte bisher niemand auch nur zu denken gewagt – ist der Hulk nicht allein. Plötzlich ist er nicht mehr ein einsamer Wüterich, sondern jemand, der Freunde hat und diese sind nur zu gern bereit, diesem Menschen, den sie auch als König betrachten, zur Seite zu stehen.</p>
	<p>She-Hulk versucht es mit Worten. Sie bietet ihre Hilfe an, versucht <em>Bruce Banner</em> zu besänftigen, den ehrenvollen Wissenschaftler. Sie hat seinen Zustand nicht bedacht. Nicht nur der Hulk, sondern auch Banner hat eine Heimat verloren. Er teilt den Zorn des Hulk voll und ganz. She-Hulk ist stark, aber nicht stark genug. Auch Ares ist stark, doch kein würdiger Gegner. Und der Rest der Helden ist ausreichend mit dem Gefolge von Hulk beschäftigt.<br />
Derweil suchen Reed Richards, Storm und Black Panther auf ihre Art einen Weg zu finden. Johnny Storm, die lebende Fackel, probiert eine <em>Flammendusche</em> und endlich kommt es zu der Begegnung, die einfach kommen musste. Das Ding stellt sich dem Hulk!</p>
	<p><strong>Jetzt geht’s rund!</strong> - Jetzt erst? Nein, überhaupt nicht. <strong>World War Hulk</strong> erinnert an einen Boxkampf, in dem es von Runde zu Runde weitergeht. Ein Schlagabtausch zwischen dem Ding und dem Hulk war schon etwas, das <em>John Buscema</em> mit Inbrunst gezeichnet hat. Durch das Team <strong>Romita Jr.</strong>, <strong>Janson</strong> und <strong>Strain</strong> ist ein <em>Fight</em> in Nahaufnahme entstanden. Nicht nur den staunenden Augen aller zuschauenden Helden ist klar, dass das Ding keinerlei Chance hat. Der Hulk ist mehr als bereit, seinen alten Widersacher zu töten.</p>
	<p>Die zweite Runde verfährt nach dem Motto: <strong>Wer könnte es schaffen, den Hulk zu besiegen?</strong> Die Antwort ist schlicht: Keiner. Egal, was die Helden aufbieten, seien es Tricks, Gewalt, Kraft, Magie, nichts hilft gegen die überwältigende Kraft des Hulk. Und falls doch jemand einen Schleichweg finden sollte, so mischen sich seine Freunde ein, die er mitgebracht hat, und halten ihm den Rücken frei.<br />
Während es vor den Kulissen <em>abgeht</em>, braut sich dahinter einiges zusammen. Sehr zur Freude der Fans, denn <strong>Greg Pak</strong>, seines Zeichens Autor dieses <em>Karambolage-Comics im Katastrophenformat</em>, hat auch die rein menschlichen Gegner dieses Festivals nicht vergessen. Folglich mischt sich bald auch General Ross bald in die Schlacht ein.</p>
	<p>Für den Fan mag es <em>erschütternd</em> oder auch überaus <em>vergnüglich</em> sein, seine Helden so <em>platt</em> wie niemals zuvor zu erblicken. Ein Bild, auf dem Hulk und seine Freunde die gefallenen Helden auf dem Boden hinter sich her schleifen, spricht Bände. (Oder auch an den Haaren durch die Luft tragen, wie es Brood mit Spider-Woman und Warbird praktiziert.) Am Ende ist der Kampf von Hulk gegen Herkules nur noch eine Fußnote. Der winzige Moment, in dem Rick Jones zu Hulk durchdringt, erinnert an einen der ruhigeren Momente, die <em>King Kong</em> mit <em>Fay Wraye</em> hatte. Und wie damals die Maschinengewehre genau in diesem Moment zuschlugen, sind es hier die magischen Versuche von Dr. Strange, die wieder für ein <em>bißchen mehr Kleinholz</em> sorgen.</p>
	<p><strong>Bombastisch – im wahrsten Sinne des Wortes. Selten war ein Rächer wortkarger als Clint Eastwood und doch pflastern keine Leichen seinen Weg. Denn für die Besiegten hat sich Hulk etwas anderes ausgedacht.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />
</p>
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		<item>
		<title>World War Hulk 1</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2008/07/19/world-war-hulk-1/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 14:25:56 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
	<category>Superhelden</category>
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		<description><![CDATA[Der Hulk kehrt zur Erde zurück. Sein Wunsch: Rache. Er ist der festen Überzeugung, dass das Quartett, bestehend aus Dr. Strange, Reed Richards, Iron Man und Black Bolt, seine Welt, auf der er eine neue Heimat und eine Familie gefunden hatte, zerstört hat. Nie war sein Leben besser, nie stürzte er tiefer, nie wurde er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/world_war_hulk_1.jpg" alt="World War Hulk 1" class="bild-links" /><strong>Der Hulk kehrt zur Erde zurück. Sein Wunsch: Rache. Er ist der festen Überzeugung, dass das Quartett, bestehend aus Dr. Strange, Reed Richards, Iron Man und Black Bolt, seine Welt, auf der er eine neue Heimat und eine Familie gefunden hatte, zerstört hat. Nie war sein Leben besser, nie stürzte er tiefer, nie wurde er schlimmer verletzt. Dafür sollen sie büssen. Und wenn sich die Menschen auf ihre Seite stellen, dann die komplette Erde gleich mit.</strong> Die erste Station seiner <em>Heimreise</em> liegt jedoch nicht auf der Erde, sondern auf dem Mond. Black Bolt ist der erste der Verschwörer, der sich dem grünen Giganten stellen muss, dessen Kräfte seit seiner Verbannung enorm gewachsen sind.</p>
	<p>Bald erscheint ein riesiges Raumschiff über New York. Eine Projektion des Hulk klärt die Menschen über seine Rückkehr auf, berichtet ihnen von seinem Schicksal. New York soll evakuiert werden, die verbliebenen Verschwörer sollen sich zum Kampf stellen. Als Beweis präsentiert er einen geschlagenen Black Bolt, dessen Kräfte ihm nicht gegen den Hulk geholfen haben.<br />
Bei den <em>Verschwörern</em>, die im besten Gewissen gehandelt haben und nichts von einer Bombe wissen, die die neue Heimat des Hulk vernichtet haben soll, macht sich Panik breit. Sie kennen die Gefährlichkeit ihres Gegners. Einen gibt es noch, mächtiger als Black Bolt, einen Helden, der aus dem Vergessen befreit wurde, der sich dem Hulk ebenbürtig stellen kann: <strong>Sentry</strong>.</p>
	<p><strong>Also, Leute, die Aufgabenstellung ist einfach. Wir machen eine Mini-Serie. Und wir machen etwas kaputt. Aber so richtig! Die bekanntesten Helden auf der guten Seite bekommen so richtig eins auf die Mütze!</strong><br />
So oder ähnlich könnte der Auftakt der Redaktionssitzung zum <em>Action</em>-Kracher <strong>World War Hulk</strong> gelautet haben.<br />
<strong>John Romita Jr.</strong>, inzwischen auch schon ein Marvel-Veteran bereitet diese cineastische Katastrophengeschichte mit viel Sinn und Gespür für die Figuren auf.</p>
	<p>Der Hulk hat schon oft gezeigt, was er alles kann – was er alles <em>einstecken und austeilen</em> kann. Also musste es diesmal etwas besonderes sein. Allein die Vergabe des Titels der Mini-Serie sagt schon genug aus. Wenn schließlich das Symbol des Sentry auf dem Turm der Rächer in sich zusammenstürzt und den Wolkenkratzer in der Vertikalen spaltet und eine riesige Staubwolke über New York hinweg zieht, dann weckt das Assoziationen zu einem realen Katastrophenereignis vor einigen Jahren. Ob diese Verquickung, das Spiel mit der Realität so gelungen ist, mag jeder für sich entscheiden. Optisch dramatisch ist es allemal und selten hat der Hulk so gut in seiner Wut ausgesehen.</p>
	<p>Romitas Bilder sind insgesamt eher einfacher, auf ihre Art unverwechselbar und obwohl sie gegen Bilder von Künstlern wie <strong>David Finch</strong>, der die Cover zur Reihe zeichnete, sogar simpel wirken mögen, treffen Romitas Bilder mit ihrer Machart das Herz des Marvel-Universums. Er ist schwer zu vergleichen. Vielleicht kommt die Machart der Grafiken von <em>Cory Walker</em> ein wenig in die Nähe (Invicible). Dank der Mitarbeit von <strong>Klaus Janson</strong> als Inker geraten die Bilder von Romita erstaunlich kräftig. Geschwindigkeit wird in diesem Szenario groß geschrieben. Es jagt durch die Lüfte, explodiert, sprengt, spritzt zur Seite, kracht, blitzt, qualmt und spätestens wenn Iron Man seine spezielle Kampfrüstung für den Kampf gegen den Hulk trägt und zum Gefecht antritt und es ganz- bis doppelseitig fetzt, dann ist man mitten drin in einem Marvel-Abenteuer der alten Schule, in dem mehr als nur die Wände wackeln.</p>
	<p><strong>Was für ein Anfang! Daraus machen andere ein Finale.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />
</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Buffy - The Vampire Slayer: Wie tötet man eine Jägerin?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 13:01:56 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
	<category>Mystery</category>
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		<description><![CDATA[Giles beobachtet die Armee der Jägerinnen mit einer gewissen Sorge. Nicht alle dieser jungen Frauen mit diesen außergewöhnlichen Kräften sind bereit, sich einer Führung unterzuordnen. Bald hat er eine von diesen Frauen ausfindig gemacht, die sogar Buffy gefährlich werden kann. Giles fasst einen Entschluss. Aber wie tötet man eine Jägerin? – Mit einer anderen Jägerin! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866075502/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/buffy_02.jpg" alt="Buffy - The Vampire Slayer 2 – Wie t&ouml;tet man eine J&auml;gerin?" class="bild-links" /></a><strong>Giles beobachtet die Armee der Jägerinnen mit einer gewissen Sorge. Nicht alle dieser jungen Frauen mit diesen außergewöhnlichen Kräften sind bereit, sich einer Führung unterzuordnen. Bald hat er eine von diesen Frauen ausfindig gemacht, die sogar Buffy gefährlich werden kann. Giles fasst einen Entschluss. Aber wie tötet man eine Jägerin? – Mit einer anderen Jägerin!</strong> Seine Wahl fällt auf Faith, inzwischen älter geworden, als Mörderin auf der Flucht, aber nicht weiser geworden. Giles hat einen Vorschlag. Ein neues Leben gegen einen Mord.</p>
	<p>Damit hören die Probleme allerdings nicht auf. Der Anschlag kann nicht nach dem üblichen Faith-Motto „<em>Rein, draufschlagen und wieder raus</em>“ durchgeführt werden. Das Ziel verbirgt sich hinter einem magischen Schild inmitten eines hochherrschaftlichen Anwesens in England. An ihrer Seite wacht eine Art Lehrmeister, ein <em>Warlock</em>, der seine ganz eigenen Vorstellungen und Ziele verfolgt. Eine fehlgeleitete, in ihrem Charakter nicht gefestigte Jägerin kommt ihm da gerade recht.<br />
Giles versucht unterdessen Faith einige Normen englischen Benimms beizubringen, da sie sich während eines Kostümballs einschmuggeln soll. Wie es sich bald herausstellen wird, verfügt Faith zwar nicht über Benimm, aber über genügend angeborener Arroganz, um eine hochwohlgeborene Engländerin trefflich zu imitieren.</p>
	<p><strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866075502/comicblog-21">Wie tötet man eine Jägerin?</a></strong> Es versteht sich von selbst, dass für <strong>Buffy</strong>-Serien-Erfinder <strong>Joss Whedon</strong> nur eine für diesen schwierigen Auftrag in Frage kommt. So ist <em>Faith</em>, Buffys Lieblingsfeindin, wieder mit von der Partie. Unbequem, laut, ordinär, überaus <em>straight</em>, schlagfertig, brutal, schön, verzweifelt, das sind alles Schlagworte, mit denen sich Faith belegen lässt und auch diesmal wartet Faith mit diesen Eigenschaften auf. Doch etwas ist anders.</p>
	<p>Whedon will seiner Faith eine zweite Chance geben. Ähnlich wie in so manchem Thriller erhält auch hier ein Killer durch einen letzten Auftrag die Möglichkeit, sich von seinem alten Leben zu verabschieden und irgendwo ganz neu anzufangen. Whedon geht noch einen Schritt weiter. Faith gerät in Versuchung, der englischen, oder besser, der adeligen Lebensart zu erliegen – denn wie es der Zufall will, ist das Zielobjekt der guten Faith nicht unähnlich. Und so nimmt die Geschichte nicht die Wendung, die Giles vorgesehen hatte. Obwohl dieser Handlungsstrang für jeden Buffy-Fan schon spannend genug sein mag, verliert Whedon auch die anderen nicht aus den Augen.</p>
	<p>Dawn hadert immer noch mit ihrem Schicksal als <em>Riesin</em>. Willow ist wieder da und die alte Freundschaft zwischen ihr und Buffy lebt wieder auf. Nostalgie ist angesagt. Durch einen Begegnung mit einem sehr außergewöhnlichen Dämon kommen auch Ausblicke hinzu, die neugierig machen – auch darauf, ob Whedon sie umsetzen wird, oder ob es nur Zückerchen am Rande sind.<br />
Wie hoch die Einflüsse von <strong>Brian K. Vaughan</strong> als Co-Autor an der Geschichte sind, lässt sich schwerlich sagen. Fakt ist allerdings, dass mit Vaughan, der mit seinen Serien <em>Y – The Last Man</em> und <em>Ex Macchina</em> überaus erfolgreich ist, ein Autor gefunden wurde, der die neue Schule des vorausschauenden Erzählens mit Whedon teilt.</p>
	<p>Grafisch sind tolle Künstler versammelt. <strong>Jo Chen</strong> ist ein wahrhaft göttlicher Cover-Zeichner. Die verschiedenen Momentaufnahmen zu Szenen innerhalb der Handlung sind beste Kunst. Ob Buffy und Willow durch die Lüfte fliegen oder Faith in den Flammen steht, Buffy zu ertränken versucht, stets packen die Bilder dank einer inneren Dramatik. Das mag auch daran liegen, dass Chen die Blicke seiner Figuren toll einzufangen weiß.</p>
	<p>Die Handlung selbst wird im Comic-Stil von <strong>Georges Jeanty</strong> und <strong>Cliff Richards</strong> (Das muss ein anderer sein.) gestaltet. In diesem Stil ist schon schwer, die Ähnlichkeit einer realen Person dauerhaft von Seite zu Seite stets gleich zu gestalten. In den meisten Fällen gelingt dies aber recht gut, so dass besonders durch diese Arbeit auch das richtige <em>Buffy-Feeling</em> aufkommt.<br />
Darüber hinaus können sich die beiden Künstler auch an die eine oder andere humorige Szene heranwagen, ohne die Buffy nicht die Serie wäre, die sie zu einem Erfolg werden ließ. Bezeichnend hierfür sind die <em>erotischen</em> Phantasien von Buffy und Willow. Es muss am ersten Bond-Film mit <em>Daniel Craig</em> liegen, dass Buffy ausgerechnet ihn am Strand treffen will. Willows Phantasie mit dem hierzulande eher weniger bekannten TV-Star <em>Tina Fey</em> zündet nicht so. Dafür lassen Jeanty und Richards den guten Xander in Dawns Unterwäsche fallen. (Klar, dass sie diese zu diesem Zeitpunkt nicht trägt. Also keine falschen Ideen.)</p>
	<p><strong>Das passt! Nach dem großen Loch, das einmal – nein, nicht Frankreich – Sunnydale war, geht Whedon konsequent weiter in die Welt und nutzt das Medium Comic verstärkt, um noch phantastischer zu sein, denn Tricks, Dämonen, Special Effects allgemein kosten auf dem Papier weit weniger als im Film. Gruselige und witzige Unterhaltung der 8. Buffy-Staffel. Sehr gut.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p><strong>Buffy the Vampire Slayer 2 – Wie tötet man eine Jägerin? <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866075502/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong>
</p>
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		<item>
		<title>Die Druiden 1 - Das Geheimnis der Oghams</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 13:55:09 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
	<category>Abenteuer</category>
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		<description><![CDATA[Bisher gibt es zwei ermordete Mönche. Bruder Budog sieht infolge der Hinweise keine andere Möglichkeit, als einen alten Freund hinzuzuziehen. Gwenc’hlan und sein Novize Taran machen sich gleich nach Erhalt der Botschaft auf den Weg. In der Abtei angekommen verdichten sich die Zeichen. Jemand scheint Mönche zu töten, die mit einem geheimnisvollen Manuskript in Berührung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3940864404/comicblog-21"><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/die_druiden_01.jpg" alt="Die Druiden 1 - Das Geheimnis der Oghams" class="bild-links" /></a><strong>Bisher gibt es zwei ermordete Mönche. Bruder Budog sieht infolge der Hinweise keine andere Möglichkeit, als einen alten Freund hinzuzuziehen. Gwenc’hlan und sein Novize Taran machen sich gleich nach Erhalt der Botschaft auf den Weg. In der Abtei angekommen verdichten sich die Zeichen.</strong> Jemand scheint Mönche zu töten, die mit einem geheimnisvollen Manuskript in Berührung kamen. Ein blinder Mönch gibt den entscheidenden Hinweis und Gwen’hlan, dessen detektivischer Spürsinn geweckt ist, erhält langsam eine Ahnung, was der Hintergrund dieser Vorkommnisse sein könnte.</p>
	<p><strong>Kommt einem ein wenig bekannt vor?</strong> Es hat jedenfalls den Anschein, dass die Macher <strong>Jean-Luc Istin</strong>, <strong>Thierry Jigourel</strong> und <strong>Jacques Lamontagne</strong> den Historienkrimi von <em>Umberto Eco</em> namens <em>Der Name der Rose</em> nicht nur sehr gut gelesen haben, sondern auch noch mit der erfolgreichen Verfilmung mit Ex-Bond <em>Sean Connery</em> sehr vertraut sind.</p>
	<p>Nicht nur das Verhältnis von Gwen’hlan und Taran, Lehrmeister und Schüler, ähnelt dem von <em>William von Baskerville</em> und <em>Adson von Melk</em>. Der Aufbau des Falles ist höchst ähnlich, die Ankunft in der Abtei, der Blick auf die junge Frau, das spätere Gespräch in der gemeinsamen Kammer, das Gespräch mit dem Blinden, das Manuskript, all dies sind bekannte Elemente des besagten Kriminalgeschichtenklassikers aus den 80er Jahren.<br />
Doch damit nicht genug. Wer genau hinschaut, wird in Gwen’hlan auch <em>Sean Connery</em> optisch wieder erkennen, so wie er noch jugendlicher in <em>Zardoz</em> ausschaute, mit langer Haartracht und Schnauzbart.<br />
Bruder Iltud ähnelt <em>Volker Prechtel</em>, der den <em>Bruder Malachias</em> in <em>Der Name der Rose</em> spielte. Wenn dann noch sieben schwarze Reiter in Kapuzenumhänge gehüllt auf schwarzen Pferden auftauchen, dann hat das nichts mehr mit letztgenanntem Buch und Film zu tun, sondern mag eine weitere Anspielung auf andere berühmte literarische Figuren sein. Dabei handelt es sich nicht um das letzte Beispiel von kleinen Ähnlichkeiten, die in dieser Konzentration unmöglich Zufall sein können.</p>
	<p>Vor all diesen Anspielungen und Ähnlichkeiten der Handlung stellt sich die Frage, ob der Auftakt von <strong>Die Druiden</strong> mit dem Untertitel <strong>Das Geheimnis der Oghams</strong> genügend Eigenständigkeit bewahrt. Der Niedergang der alten Religion, dem die Druiden angehören, war immer wieder Thema von so manchem Film und Roman. Herausragend und mit Vorbildcharakter behaftet ist hier natürlich <em>Die Nebel von Avalon</em> von <em>Marion Zimmer Bradley</em>.<br />
Auch Gwen’hlan macht seine Erfahrungen mit der <em>Anderswelt</em>, der Insel hinter dem Nebel, bei einem seiner Besuche dort und erzählt eine alte Legende, in der ein Kind, aufgezogen in der Anderswelt, beinahe zum Erlöser der Kelten wird. In diesen Kleinigkeiten wird natürlich auch der <em>Artus-Mythos</em> angedeutet.</p>
	<p>Die Eigenständigkeit entsteht durch die Optik, die grafische Genauigkeit und der Unverwechselbarkeit der Figuren, von denen man einigen lieber nicht im Dunkeln begegnen möchte. Bruder Gwenole sieht aus wie der leibhaftige Tod, Bruder Ronan kann man fast flüstern hören, da er derart unheimlich wirkt.<br />
Die Präzision und Vollkommenheit der Bilder findet sich nicht nur in den glasklar gestalteten Figuren, vielmehr auch in der Landschaft. Urwüchsig, rau und schön präsentieren sich die Küsten, das Meer, die Wälder, nicht wie auf einer Postkarte, eher ungestüm, mit eigenem Charakter versehen. Die Bauwerke sind einfach. Die Abtei ist nur eine kleine Niederlassung und eher schwach, weshalb die Angst vor Übergriffen bei den Mönchen verständlich ist. Von einer Trutzburg ist hier nichts zu sehen.</p>
	<p>Fast im Sinne alter Historiengemälde, die Schlachtenszenen aus alter Zeit thematisieren, zeigt sich die Auseinandersetzung zwischen Kelten und Römern, zwar nicht mit der Dichte von Gemäldedarstellungen, aber für einen Comic schon außergewöhnlich. Die grafische Opulenz schwingt durch jeden Bereich des Bandes und macht ihn zu einem Fest.</p>
	<p>Der Schluss kommt übergangslos und etwas abrupt, hinterlässt zugleich viele offene Fragen – so wie es sich gehört – aber auch Neugier auf die Auflösung auf diese sehr weitreichend angelegte Geschichte.</p>
	<p><strong>Spannend, mit ungewöhnlich vielen Verweisen auf andere Literatur und Filme, wunderbar gestaltet, komplex, aber sehr abgerundet erzählt. Eine vergangene Zeit wird hier trefflich wiedererweckt und es wäre im Sinne des an Historien interessierten Comic-Lesers, wenn dieses Künstler-Team sich an weitere geschichtsträchtige Epochen heranwagen würde.</strong></p>
	<p><strong>Die Druiden 1 – Das Geheimnis der Oghams: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3940864404/comicblog-21">Bei Amazon bestellen</a></strong>
</p>
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		<title>Superman - Sonderband 25</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2008/07/17/superman-sonderband-25/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 11:29:43 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
	<category>Superhelden</category>
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		<description><![CDATA[Wie stark ist Superman eigentlich? Wie hoch ist der Grad seiner so genannten Unverwundbarkeit? Gibt es da wirklich gar nichts, das ihm etwas anhaben kann? Jemand der Lastkraftwagen durch die Luft trägt und tiefste Unterkühlungen aushält, was könnte einem solchen Wesen Schaden zufügen? Nicht nur Superman selbst ist es, der sich solche Fragen stellt. Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/superman_sonderband_25.jpg" alt="Superman Sonderband 25" class="bild-links" /><strong>Wie stark ist Superman eigentlich? Wie hoch ist der Grad seiner so genannten Unverwundbarkeit? Gibt es da wirklich gar nichts, das ihm etwas anhaben kann? Jemand der Lastkraftwagen durch die Luft trägt und tiefste Unterkühlungen aushält, was könnte einem solchen Wesen Schaden zufügen?</strong> Nicht nur Superman selbst ist es, der sich solche Fragen stellt. Viele andere, darunter auch Feinde stellen sich genau diese Fragen. Aber sie haben noch keine Lösung gefunden. Wenn sie wüssten, was Ma und Pa Kent wissen, die in diesem kleinen Ort namens <em>Smallville</em> leben … Vielleicht wäre dann alles ein wenig anders.</p>
	<p>Superman ist nicht sicher, ob der Weg, den er geht, der richtige ist. Einerseits will er helfen, aber es nagt auch jedes Mal die Angst an ihm. Wird dieser Einsatz der letzte sein? Wird dies oder jenes mich töten? Andererseits möchte er auch gerne bei seiner großen Liebe sein, die sich immer noch nicht daran gewöhnt hat, den Mann, den sie liebt, mit der ganzen Welt zu teilen.<br />
Zu diesem Zeitpunkt, als sich Superman die Frage erneut stellt, ob dies nun seine letzte Hilfsaktion ist, trifft sich Lois Lane mit dem Casino-Betreiber Tony Gallo. Weltmännisch und gewandt ist es für ein Leichtes, Lois zu becircen. Superman, der kurz zuvor noch glaubte, in einem unterirdischen Lavastrom zu ersticken, muss enttäuscht mit ansehen, wie Lois mit einem Gutenachtkuss verabschiedet wird. Ihre Miene lässt keinen Zweifel. Der Abend hat ihr gefallen.</p>
	<p><strong>Superman Confidential</strong> lautet die Überschrift dieser neuen Saga um den Stählernen aus der Feder von <strong>Darwyn Cooke</strong>, der jüngst mit einer Neuerzählung von <em>The Spirit</em> auf sich aufmerksam machte. Jedermann – jeder Comic-Fan- weiß, dass Kryptonit die Achillesferse von Superman ist. Hier präsentiert sich dieser Stoff in einer neuen Interpretation, in einer variierten Version von Supermans Werdegang.</p>
	<p>Ein riesiger Brocken des grünen Gesteins überdauert die Zeit auf dem Planeten Erde. Es ist etwas in ihm gefangen und der einzige, der helfen kann, ist jener Held. Doch zuvor muss Superman dem Kryptonit gegenübertreten. Um zu helfen, muss Superman sein eigenes Leben aufs Spiel setzen.<br />
<strong>Darwyn Cooke</strong> fügt dem allseits bekannten Dreiecksgespann Superman, Lois Lane und Lex Luthor einen weiteren Baustein in Form des skrupellosen Tony Gallo hinzu. Diese Figur fällt mit ihrer <em>sizilianischen</em> Vergangenheit ein wenig aus dem Konzept Supermans und würde in dieser Aufbereitung eher bei <em>Batman</em> gefunden werden. (Zumal ihr Ausgangspunkt nicht unähnlich ist.) Charmant, verbrecherisch, kühl, wahnsinnig, eloquent. So gegensätzlich diese Eigenschaften auch sein mögen, so tragen sie doch zu einer gelungenen Figur bei, die eine erfreuliche Abwechslung bildet und nicht unecht wirkt.</p>
	<p>An <strong>Darwy Cookes</strong> Seite zeichnet <strong>Tim Sale</strong>. Der grafische Stil zeigt sich in einer Mischung aus bekannten Bildern von Cooke selbst wie auch eines anderen bekannten Autors und Zeichners, der seinerseits Neuinterpretationen eines bekannten Helden wagte. <em>Frank Miller</em> (zur Zeit mit der Verfilmung von <em>The Spirit</em> beschäftigt, womit sich der Kreis wieder schließt) kommt mit seiner grafischen Ausdrucksweise Sale sehr nahe – nimmt man einmal <em>Sin City</em> davon aus, wo er auf geniale Weise über sich hinauswuchs.<br />
Sale hat eine sehr einfache grafische Ausdrucksweise, einfacher als Cooke und weniger einfach als Miller. Manche Bilder wirken kindlich, manche <em>cartoony</em> und wieder andere haben eine tolle Wirkung, wenn sie die Richtung einer Karikatur einschlagen.</p>
	<p>Der Mangel an Details und die Konzentration auf die wesentlichen Elemente einer Szene erinnern natürlich sehr an Cooke und seine <em>Zeichentrickfilme</em> auf Papier. Jemand, dem diese Art Bilder gerade recht kommen, ist Kolorist <strong>Dave Stewart</strong>, der hier ganz aus dem Vollen seiner Kreativität und seines Talents schöpfen kann und so den Eindruck eines Trickfilms noch verstärkt – wie auch den Eindruck einer Art Retrospektive in die Vergangenheit des <em>Comic-Machens</em> überhaupt. Ein ähnlich gutes Zusammenspiel legt Stewart mit <em>Guy Davis</em> vor, einem ebensolchen eigensinnigen Zeichner, wie es augenscheinlich Tim Sale ist.</p>
	<p><strong>Eine interessante Interpretation eines Superman-Abenteuers, ungewöhnlich erzählt und bebildert. Wegen des schnörkellosen und sehr geradlinigen Charakters in Wort und Bild vielleicht nicht für jeden Supie-Fan geeignet, der eher ein bombastisches Abenteuer mit Bildern im Stile von Jim Lee mag. Wer Cooke selbst oder auch Ed McGuinness gut findet, liegt hiermit richtiger.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />
</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Fathom - Kiani 5</title>
		<link>http://www.comicblog.de/2008/07/16/fathom-kiani-5/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 16:01:33 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		
	<category>SciFi</category>
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		<description><![CDATA[Der Kampf ist unbarmherzig. Kalte Energieblitze wüten gegen heiße Lavaschüsse an. Während die einen mit vereinter Kraft zuschlagen müssen, um einen Sieg zu erringen, schlägt eine Gegnerin alleine ein halbes Dutzend Feinde. Doch all die Macht der Krieger nützt nichts, als die Schwarzen auftauchen.
Unterdessen begegnet Kiani endlich ihrem Vater – den sie sich so nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.comicblog.de/wp-content/upload/fathom_kiani_5.jpg" alt="Fathom - Kiani 5" class="bild-links" /><strong>Der Kampf ist unbarmherzig. Kalte Energieblitze wüten gegen heiße Lavaschüsse an. Während die einen mit vereinter Kraft zuschlagen müssen, um einen Sieg zu erringen, schlägt eine Gegnerin alleine ein halbes Dutzend Feinde. Doch all die Macht der Krieger nützt nichts, als die Schwarzen auftauchen.</strong><br />
Unterdessen begegnet Kiani endlich ihrem Vater – den sie sich so nicht vorgestellt hat. Nicht in dieser geschwächten, <em>wässrigen</em> Form, nicht als Opfergabe für ihr Schwert, so wie es die Oberen von Aescylot von ihr wollen. Es ist ihr Vater, der ihr dazu rät, es zu Ende zu bringen. Kiani gehorcht. Sie stößt die Energieklinge in die Brust ihres Vaters.</p>
	<p><strong>Das Finale rollt spannend und melodramatisch.</strong><br />
Die Tochter findet ihren Vater wieder und soll ihn gleich darauf im Sinne eines irren Kultes töten. <strong>Vince Hernandez</strong> hält sich nicht mit einem Konflikt auf, sondern generiert gleich mehrere, die auf ihrem Höhepunkt ineinander übergehen. Hier fasziniert besonders das Eingreifen der <em>Schwarzen</em>, eine Volksgrube, die wegen ihres phantastisch dunklen Panzers diesen Namen erhalten hat und für die dieses Geplänkel eher lächerlich ist. Wie groß ihre Macht ist, zeigt Hernandez am Zusammenbruch der Auseinandersetzung in wenigen Augenblicken.</p>
	<p>Eine Erlöserin wollten die Blauen, sie bekommen die Schwarzen, die sich auch über das anberaumte Ritual hinwegsetzen. Nicht nur das. Plötzlich spielt auch Killian wieder eine Rolle, der sich seit seinem Auftritt in <em>Killians Tide</em> sehr verändert hat. Dieser Killian macht (zumindest hier) einen geläuterten Eindruck – inwieweit das der Wahrheit entspricht wird die Zukunft von <strong>Fathom</strong> zeigen.</p>
	<p>Zum Abschluss kann sich Zeichner <strong>Marcus To</strong> vollkommen auf die bisherigen Charaktere konzentrieren. Hintergrundgestaltung oder sonstiges Design lenkt nicht mehr ab. So betrachtet, scheint eine <em>Lupe</em> angesetzt worden zu sein. <em>Lasst Gesichter sprechen</em>, scheint der Grundgedanke zu sein. Erschrecken, Erstaunen, Furcht oder Trauer äußert sich hier kaum in Worten. Die Augen blicken groß. Münder sind vom Zorn oder Hass verzerrt. Eine Geste sagt alles. In bester <em>Action</em>-Manier wird kleines Kino zelebriert, soweit das in Heftform möglich ist.</p>
	<p>Der Höhepunkt schlechthin ist das Eingreifen von <em>Casque</em>, einem der <em>Schwarzen</em>. Ohne Anstrengung vernichtet er die – seiner Ansicht nach – Feinde, die Killian in ihre Gewalt brachten. Die einzige Gestik – leider viel zu klein dargestellt, sonst wäre es umso beeindruckender – sind die abgespreizten <em>Flügel</em>, die ihn wie einen Unterwasserdrachen aussehen lassen. Die Vernichtung der Feinde wird von Marcus To <em>gnädig</em> inszeniert und ergeht sich nicht in einer überbordenden Gewaltdarstellung, was angesichts der finalen Kämpfe zu begrüßen ist. </p>
	<p><strong>Ein guter Schluss, spannend, sehr ernst, mit nur sehr wenig Trost für alle Beteiligten behaftet. Grafisch ein würdiges Finale für diese Miniserie. Von Marcus To, dem Zeichner, wird angesichts seiner Jugend bestimmt noch viel zu hören sein.</strong> <img src='http://www.comicblog.de/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />
</p>
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