Donnerstag, 08. Februar 2007
Eine Verbindung beider us-amerikanischer Küsten ist der Traum vieler Geschäftsleute und Reisender in den noch sehr jungen Vereinigten Staaten. Die Eisenbahngesellschaften Union Pacific und Central Pacific bewegen sich während ihres Baus quer durch das ganze Land aufeinander zu – sehr zum Leidwesen der Indianer, denn mit dem eisernen Pferd kommen immer mehr Weiße, die ihre Lebensgrundlage bedrohen.
Doch nicht nur die Indianer sind bedroht. In der Geschichte Das eiserne Pferd wird sehr schnell deutlich, wie hart auch der Konkurrenzkampf der Gesellschaften untereinander ist, denn je länger die Strecke des Einzelnen ist, umso mehr Eisenbahnlinie kann hinterher vermarktet werden. Spionage und Sabotage mit allen Mitteln sind an der Tagesordnung. Und Blueberry gerät wieder einmal zwischen die Fronten.
Bereits auf dem Hinweg geraten Blueberry und sein neuer Weggefährte Red in Gefahr. Eine riesige Bisonherde, die bewusst in Panik versetzt wurde, droht die beiden Reisenden zu zertrampeln. Die Reise wird nach überstandener Gefahr nicht leichter. Bald schon treffen Blueberry und Red auf Blueberrys alten Freund Jimmy. Schnell ist klar: Jemand wiegelt ganz bewusst die Indianer auf, um den Vormarsch der Union Pacific zu verlangsamen, wenn nicht sogar zu stoppen.
Im Lager der Eisenbahner angekommen ist es für Blueberry noch vor seinem offiziellen Amtsantritt Streit zu finden. Der Gegner heißt Steelfingers, ein Raubein und Verbrecher, der einst eine Hand verlor und durch eine stählerne Hand ersetzte, die er eigens in Europa anfertigen ließ. Mit Steelfingers hat Blueberry gleich von Beginn an einen Feind gefunden, der ihm noch viele Schwierigkeiten machen wird.
Blueberrys Mission ist klar. Da niemand weiß, warum die Indianer derartig in Aufruhr geraten sind, wird der abkommandierte Soldat zu ihnen geschickt, um zu vermitteln. Der junge Mann legt all seine Fähigkeiten und sein ehrliches Mitgefühl in die Waagschale, aber seine Mission gerät zur schwierigsten seit langem. Die Indianer haben keine Geduld mehr. Nur mit Mühe sind sie von einem Treffen auf Häuptlingsebene zu überzeugen. Sitting Bull und Red Cloud erklären sich bereit, Blueberry zu treffen. Leider stehen seine Bemühungen unter einem schlechten Stern, weil Steelfingers seine eigenen Interessen verfolgt, die zufällig mit denen der rivalisierenden Central Pacific Gesellschaft übereinstimmen.
Der Halunke Jethro Steelfingers versteht es sich, sich geschickt auf neue Situationen einzustellen. Was Blueberry sich nicht vorstellen konnte, geschieht. Steelfingers überredet die Indianer zu einem Zugüberfall. Plötzlich geht es für Blueberry und seine Freunde nicht nur um das Geld der Eisenbahngesellschaft, sondern um das nackte Überleben.
Die vierte Zusammenfassung der Abenteuer in den Blueberry Chroniken erweckt eine weitere dramatische Zeit in den jungen Vereinigten Staaten zum Leben: Die große Zeit des Eisenbahnbaus. Jean-Michel Charlier und Jean Giraud mischen wieder einmal harte Fakten und geschichtliche Ereignisse gekonnt mit abenteuerlicher Fiktion. Erneut entsteht ein Western-Epos, das damals zur Zeit seiner Entstehung wie auch heute den Leser festnagelt und erst wieder loslässt, wenn die letzte Seite gelesen ist.
In diesen Chroniken mit der Überschrift Das eiserne Pferd und die Sioux sind die Geschichten Das eiserne Pferd, Steelfingers, Die Fährte der Sioux und General Gelbhaar zusammengefasst. Alle vier Geschichten gehen beinahe nahtlos ineinander über und bilden so einen sehr spannenden Handlungsbogen.
Sehr auffallend ist in diesen vier Geschichten ist die Verachtung, mit der der Großteil der Weißen den Indianern begegnet. Wer sich über die gut aufbereiteten Informationen im Vorfeld der Handlung über jene Zeit hinaus Details anliest, muss zugeben, dass Charlier die Atmosphäre des Hasses und der Verachtung den Indianern gegenüber perfekt eingefangen wurde.
Gleichwohl kommen Charlier und Giraud auch an der Geschichte nicht vorbei, so ist klar, dass Blueberrys Misserfolg vorherbestimmt ist. Sein Bemühen ist verzweifelt, kleine Erfolge liegen eher in seinem Überleben. Sein Pech ist es außerdem, dass er in der Befehlsstruktur der Armee gefangen ist.
Blueberry, wie von Giraud als Belmondo in Reinkultur gezeichnet, kann gegen den Starrsinn von General Allister nicht an, der es sich auf die Fahne geschrieben hat, die Indianer per Waffengehalt zu befrieden und dies auch im tiefsten Winter – selbst gegen Frauen, Kinder und Greise.
Man kann nicht anders, als dieses Westerndrama gebannt zu verfolgen.
Girauds technische Fähigkeiten und sein Talent in dieser Zeit stehen außer Frage. Selbst aus heutiger Sicht gibt es rein gar nichts an den Bildern auszusetzen. Auffällig sind jedoch ein wenig besseren Bilder, wenn Indianer in Szene gesetzt werden, die natürlich wegen ihrer Aufmachung und ihrer Kleidung optisch weitaus mehr zu bieten haben. Vielleicht hat Giraud sie lieber gezeichnet als das übrige Szenario. – Das mag natürlich ein völlig subjektiver Eindruck sein.
Für Humor in diesem Band sorgt selbstverständlich die alte Saufnase Jimmy, der mit Red einen ebenbürtigen Kumpanen erhält. Zum Ausgleich auf der weiblichen Seite taucht Guffie Palmer auf, die Leiterin einer kleinen Variete-Truppe. Giraud zeichnet die resolute Frau mit einem wirklich tollen Schmiss, der ihr lautes Verhalten großartig unterstreicht.
Besser kann Western nicht sein. Ein tragisches Drama aus den Pioniertagen im Wilden Westen. Charlier und Giraud waren ein tolles Team. 😀
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Dienstag, 06. Februar 2007
Was macht man mit Drachen? – Man jagt sie. Und man kann sogar davon leben. Meistens jedenfalls. Wenn man die Jagd überlebt!
Der kleine Hector spielt wieder einmal den Drachenköder, kopfüber an einem Baum hängend, etwas durcheinander und ängstlich. Derweil warten die glorreichen Drachenjäger in ihrem Versteck. Der eine strickt, der andere regt sich über ihre derzeitige finanzielle Situation auf.
Gwizdo ist ein sehr unleidlicher, kleiner Kauz. Seine Klappe ist größer als seine Kraft – und auch mit seinem Mut ist es manchmal nicht weit her. Wozu auch? Wenn es hart auf hart kommt, ist sein Partner Lian Chu der Mann für’s Grobe. Gleich zu Beginn zeigt Lian Chu wieder einmal, was er kann. Eigentlich sollte sich Gwizdo darüber freuen, denn der Drache wird besiegt, allerdings bleibt von einem Drachen, dem im wahrsten Sinne des Wortes die Luft ausgeht, nicht mehr viel Bedrohliches übrig – jedenfalls nichts, was ein Auftraggeber bezahlen würde.
Drachen mit dem Gefährlichkeitsgrad eines Schosshündchens bringen kein Geld, können aber zu einer gefährlichen Situation führen, bei der selbst die abgebrühtesten Drachenjäger besser die Flucht ergreifen.
Kurzum, die Lage für die Drachenjäger ist nicht nur schlecht, sie ist geradezu furchtbar übel. Da trifft es sich, dass die drei furchtlosen Recken auf einen noch furchtloseren Ritter stoßen, der gerade auf dem Weg zu seinem nächsten Auftrag ist. Und wenn Gwizdo etwas von einer hohen Belohnung hört, ist er nur allzu schnell bereit, den prinzlichen Ritter von seiner Mission abzubringen. Stehe niemals zwischen Gwizdo und einer hohen Belohnung!
Der Auftrag ist jedoch gefährlicher als alle bisherigen Drachenjagden zusammen. Gwizdo und Lian Chu sollen den berühmt, berüchtigten Bucaramanga zur Strecke bringen, den schlimmsten und schrecklichsten Drachen schlechthin. Aber selbst ein furchtbarer Drache muss erst einmal gefunden werden, was nicht einfach ist. Gwizdo geht dafür an die Grenzen seines Selbstwertgefühls und seiner Geduld. Als es dann soweit ist, glauben alle Beteiligten, dass es besser gewesen wäre, den Auftrag abzulehnen, denn der Bucaramanga ist wirklich das Furchtbarste, was ihnen jemals begegnet ist.
Die Drachenjäger ist die Comic-Umsetzung der überaus erfolgreichen Zeichentrickserie gleichen Namens. Obwohl Zuschauer und Leser es mit einem Fantasy.Szenario zu tun haben, ist hier nichts so recht so, wie man es eigentlich gewohnt ist. Die Welt ist zerrissen. Die Erde teilt sich auf in kleine bis mittelgroße schwebende Inseln aus Erde und Steinen, die im besten Fall durch Hängebrücken verbunden sind. Gefahr lauert allerorten. Wer einen Auftrag nicht ausführt, riskiert auch schon einmal selber zum Futter zu werden.
Verrückt, ja, aber genial verrückt! Unter der Federführung von Autor Laurent Turner wurde die Atmosphäre der Serie perfekt eingefangen. Gwizdo, der leicht hysterische und cholerische Gnom, würde seinem Partner eigentlich das Leben zur Hölle machen, hätte Lian Chu, stark wie ein Baum, nicht eine Eselsgeduld. Der Leidtragende ist am Ende der noch kleinere Hector, weil er stets um sein Leben bangen muss, da nicht sicher ist, ob in seiner Rolle als Köder die anderen auch rechtzeitig zur Stelle sein werden. Die humorigen Situationen, die alleine daraus entstehen, sind Brüller. Turner führt den Slapstick der Serie auf beste Weise fort.
Kleine Nebenschauplätze oder auch Charaktere komplettieren die Witzpalette des ersten Drachenjäger-Bandes. Prinzen, die mit einem breiten Grinsen durch die Lande ziehen und sich gebärden wie Schlagersänger auf Abwegen, stets geneigt in gefahrvollen Momenten ein- und durchzugreifen. Ebenso merkwürdig und für mehr als einen Lacher gut ist der Meuchelmörder, dessen beste Freundin eine Fliege ist.
Zeichner Mathieu Venant setzt den erzählten Humor perfekt um. Gwizdo, klein und hager, großäugig und großmäulig, Gift und Galle spuckend, mal kleinlaut, mal schnell auf der Flucht, mal vollkommen ins Lächerliche gezogen – Gwizdo ist eine Art Louis de Funès des Comics, immer kurz vor dem Herzinfarkt vor lauter Aufregung.
Ist Gwizdo aus der französischen Komik entlehnt, ist Lian Chu wohl eher der Italiener. Nicht ganz ein Bud Spencer, so doch wenigstens so gutmütig, immer bereit zu einer Schlägerei und nie um Mut verlegen. Der Drachenjäger mit den fassdicken Oberarmen ist bei weitem nicht die einzige Figur, die optisch Comedy in Reinkultur ist. Bis in die letzte Nebenfigur sind die Wilden und Zivilisierten dieser abgedrehten Welt absolut gelungen.
Lorien drückt mit seiner feinen Farbgebung dem Album seinen Stempel auf. Da bleibt es nicht aus, dass Trickfilmatmosphäre zu 100% auf die Comicseiten transportiert wird.
Humor, Slapstick, Brüller, Lacher auf Fantasy-Niveau. So präsentierte sich das gute, alte Schwert- und Magie-Genre lange nicht. Wer lachen will: Zugreifen! 😀
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Zum Jubiläum des Ultimate Spider-Man haben sich Zeichner hingesetzt und mit ihrem ganz persönlichen Strich ihren Tribut entrichtet. Das Ergebnis ist äußerst eindrucksvoll und bietet wohl einen absolut genial ausschauenden Vergleich zwischen unterschiedlichsten Zeichenstilen. Selbst für Nicht-Spidey-Fans wirklich sehenswert: The Ultimate Spider-Man 100 Visual Guide
Bilder einer ganz anderen Art, nicht minder spannend, bringen uns den guten Hellboy auf den Bildschirm zurück – als Spiel (auf den nächsten Film müssen wir leider noch etwas warten). Wenn ich mir allerdings die Screenshots betrachte, dann lässt sich die Wartezeit mit dem Spiel sehr gut überbrücken: Hellboy Spiel 😀
Montag, 05. Februar 2007
1944. Auf einer schottischen Insel inmitten eines uralten Steinkreises will ein Magier ein Tor öffnen. Die Deutschen an seiner Seite hoffen auf das versprochene Wunder. – Aber es geschieht nichts? Ein Irrtum.
An anderer Stelle ist etwas durch ein Portal auf die Erde gelangt. Ein kleiner Junge mit knallroter Haut – und Hörnern, einem Schwanz und einer steinernen Hand. Hellboy ist das.
In den folgenden Jahren wird Hellboy von Trevor Bruttenholm aufgezogen. Aus dem kleinen Jungen wird ein paranormaler Ermittler, wohl der beste, den es jemals gegeben hat. Alles könnte wundervoll sein – jedenfalls nach den Maßstäben von Hellboy, der nicht allzu anspruchsvoll ist – da kehrt Bruttenholm von einer Expedition zurück. Etwas Finsteres wurde in den eisigen Höhen erweckt und nicht nur das. Bruttenholm kehrte als einziger Expeditionsteilnehmer zurück und nicht allein. Plötzlich sind Frösche da, mannsgroße Frösche. Von da ab hat Hellboy alle Hände voll zu tun.
Denn das Projekt Ragnarök, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs von den Nazis initiiert, endete nicht mit dem vermeintlichen Fehlschlag auf der schottischen Insel. Die Helfer des unbekannten Magiers sind immer noch aktiv und führen den Plan ihres Meisters fort.
Die Spur führt für Hellboy und seine Kollegen zum Anwesen der Cavendishs, der Familie, die maßgeblich an der Finanzierung der Expedition beteiligt war. Über dem Haus schwebt ein böser Geist. Während Hellboy sich mit weiteren Froschmonstern auseinander setzen muss, stellt sich sein Begleiter Abe Sapien auf seine ganz spezielle Weise den Gefahren. Der amphibische Mensch taucht in die Katakomben des Anwesens auf Spurensuche hinab.
Für Hellboy nähert sich eine Vorhersage ihrer Erfüllung – aber der Ermittler hatte schon immer ein Problem mit Autoritäten und mit solchen, die ihn für ihre Zwecke missbrauchen wollen.
Mit dem Auftakt von Hellboy – Saat der Zerstörung säte Mike Mignola auch seinen ganz persönlichen Ruhm und legte den Grundstein für eine zunächst kleine und inzwischen stetig wachsende Comic-Legende. Seine an feinen Holzschnitt erinnernden Bilder schafften es, den milden bis heftigen Grusel von Hellboys Abenteuern perfekt zu unterstreichen. Beinahe erhielten sie so einen halb dokumentarischen Charakter, eine amerikanische Grusellegende, wie sie nur aus englischen Geistergeschichten her bekannt ist.
Mignola verwendet in seinem Auftakt Altbekanntes und eigene Einflüsse. Es entsteht ein Grusel-Mix aus detektivischer Arbeit, Action und einer Prise Geheimnis. Diese anfänglich schwer durchschaubaren Handlungsstränge verdichten sich von Seite zu Seite – oder auch nicht. Mignola legt sehr früh Fährten aus. Frösche sind zu einer alarmierenden Besonderheit im Hellboy-Universum geworden. Abe Sapiens Vergangenheit und seine Fähigkeiten sind ein wichtiger inhaltlicher Kern im Spin-Off B.U.A.P.. Vergangenheit ist Mignola sehr wichtig. Jede Figur scheint von Beginn an sehr ausgereift zu sein und eine sehr tiefgehende Hintergrundgeschichte zu besitzen. Selbstverständlich vergisst Mignola auch seinen eigentlichen Helden nicht, denn seine Hintergrundgeschichte ist der Auslöser des ganzen Abenteuers.
Mittels faszinierender Schattenrisse und düsterer Kompositionen erschafft Mignola eine schwarzweiße Welt, die doch bunte und graue Töne zu besitzen scheint. Ist man als Leser einmal von der Geschichte gefangen, vergrößern sich die Bilder und es entstehen Farben vor dem inneren Auge.
Wie auch die Geschichte selbst, gewinnen die Bilder eine enorme Eigendynamik. Unglaublich gelungen ist die Darstellung von Geschwindigkeit. Es muss sich immer vor Augen geführt werden, dass nur schwarze und weiße Flächen zur Verfügung stehen und auch, wie man es aus Mangas her kennen mag, keine grauen Flächen durch Raster eingezogen werden.
Wie der Anhang auch zeigt, ist weder der Zeichenstil, geschaffen für Hellboy, noch der Hauptcharakter von Jetzt auf Gleich entstanden. Hellboy hat eine Entwicklung durchgemacht, wurde vereinfacht und doch mit einer höchstmöglichen Unverwechselbarkeit versehen.
Schön ist es, wenn Mignola sich kleine Seiteneinschübe erlaubt. So ist der Ausflug auf die Brücke eines Raumschiffes interessant, der während der potentiellen Erweckung der alten Götter stattfindet. – Schade, dass es hiervon nicht mehr zu lesen gibt. Ein Ausflug von Mignola ins All könnte bestimmt viele neue Ideen bringen. (Immerhin hat er auch an Comic-Umsetzungen der Aliens gearbeitet. Ein solcher Ausflug wäre also kein Novum.)
Mignolas Humor in der kleinen Geschichte am Ende des Bandes bildet einen gelungen Abschluss dieses innovativen Comic-Auftakts. Hellboy tritt gegen Anubis an. Wie dies geschieht, sollte jeder interessierte Grusel-Fan selber lesen, denn mehr darüber zu berichten, hieße, zuviel vorweg zu nehmen.
Ein neuer Weg innerhalb des Grusel-Comics und der Comics allgemein. Ein toller Auftakt, geheimnisvoll, spannend von Anfang bis Ende. Oder auch mit einem Wort: Cool. 😀
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Sonntag, 04. Februar 2007
Ishanti führt ein schönes Leben im Palast. Ihre Ausbildung zur heiligen Tempeltänzerin verläuft gut, doch irgendwie ist sie nicht zufrieden. So nutzt sie jede Gelegenheit, um den Palast zu verlassen. – Sehr zum Leidwesen ihres guten Freundes Mun.
Mun hat es nicht leicht mit dem jungen Mädchen. Zu ihrem Glück ist er ein Mann von großer Geduld. Eines Tages geschieht etwas Aufregendes. Besuch aus Saba trifft am königlichen Hof ein. Und mit diesem Besuch kommt Ofra Nektu, eine begnadete Tänzerin, der jede Tempeltänzerin nur nacheifern kann.
Doch dieser dient nicht nur den schönen Künsten. Ofra hat noch ein ganz anderes Ziel.
Hinter den Kulissen haben sich einige Götter zusammengetan, um etwas Unordnung, oder auch eine neue Ordnung in den Götterhimmel zu bringen. Allen voran Anubis und Horus haben einen Weg gefunden, wie sie sich an die Spitze der Götterschar zu bringen gedenken. Natürlich denken die Götter gar nicht daran, sich selbst die Finger schmutzig zu machen. Dafür haben sie immer einen Handlanger parat. Dieser Halunke heißt Razor El Naktub. Von Hause aus in einer verantwortungsvollen Position und sehr unangenehm für Menschen in niedrigen Stellungen, buckelt Razor wohlweislich vor Anubis und folgt den göttlichen Anweisungen.
Ohne es zu wollen wird Ishanti von ihrem Freund Tyi, einem Baulehrling, in ein haarsträubendes Abenteuer hineingezogen.
Ishanti ist der Prototyp eines jungen Mädchens, das mit einem enormen Talent in einem bestimmten Bereich gesegnet ist und dennoch auf ein noch reicheres Leben hofft, in dem es mehr erleben kann und die Welt da draußen kennenlernt. Sie ist ein bißchen jugendlich naiv, sehr freundlich, abenteuerlustig – mit einem Wort ist sie überaus sympathisch.
Die Welt, in der sie lebt, könnte für uns aus heutiger Sicht fremder nicht sein. Es ist eine Welt, in der Götter lebendig und Teil des Alltags sind.
Es ist aber auch eine Welt der Abenteuer und der Wunder. Der Nil ist ein Lebensspender und göttlich. Er kann helfen und töten. Tiere sind ein fester Bestandteil des Lebens, als Freund, zur Nahrung und als Feind.
Diese Welt betrachtet Ishanti gemeinsam mit ihrem kleinen Katzenbegleiter Ramses durch riesengroße, braune Kulleraugen. Tyi, der ihr richtiger Freund sein will und sie am liebsten vom Fleck weg heiraten möchte, und Mun, der väterliche Freund, sind als genaue Gegensätze konzipiert. Der eine ist die Versuchung in Person und sehr unvernünftig, der andere versucht den Ärger von Ishanti fernzuhalten.
Ishantis Welt und ihr Abenteuer sind für den Leser aber auch mit großem Humor durchdrungen. Es beginnt im Kleinen mit Ramses, der als Katze ein außergewöhnlicher Racker ist. Er besitzt einen ähnlichen Charakter wie die kleinen Katzenkinder in Aristocats und ist auch ein wenig kindlich wie Idefix, einer der tierischen Gefährten im Comic-Genre schlechthin. Wie sehr Ramses tatsächlich eine Verbeugung vor diesem Comic-Hund sein kann, findet sich in vielen Anspielungen. Besonders deutlich wird dies in einer Szene, in der Razor und sein Gefährte im Nil Schiffbruch erleiden. Der Kommentar von Razors Diener: Fluctuat Nec Mergitur, bei Teutates! Was ist das für eine komische Sprache? will Razor wissen. Keine Ahnung, es kam einfach so über mich, gibt der Diener zur Antwort.
Dadurch wird sehr deutlich in welche Richtung die Verbeugung von Crisse und Besson geht: Uderzo und Goscinny, durch Asterix und Obelix im Comic-Olymp gelandet sind.
Freilich haben Crisse und Besson noch nicht ganz zum Asterix’schen Humor gefunden, aber auch der kleine Gallier startete nicht von Null auf Hundert. Außerdem kann Ishanti noch nicht von einer ganzen Reihe von Insider-Witzen zehren.
Aber insgesamt besticht Ishanti durch einen derart liebenswerten Humor, dass man die Geschichte einfach lieben muss. Schuld daran sind nicht zuletzt Razor und seine göttlichen Spießgesellen. Selten haben sich Götter derart präsentiert. Außer Anubis und Horus, der ein wenig kurz geraten ist, geben sich auch Opet und Sobek (in gestalt von Nilpferd und Krokodil) die Ehre. Hier wird intrigiert, was das Zeug hält im besten Sinn einer besonders gemeinen Soap-Opera.
Ähnlich wie im Serienauftakt Canari entsteht unter der Zeichenfeder von Didier Crisse und Fred Besson ein Bilderfeuerwerk, die eine hohe Kunstfertigkeit der beiden Macher zur Schau stellt. Anders lässt es sich nicht beschreiben. Aber Crisse und Besson gehen noch einen deutlichen Schritt weiter. Was hier gezeigt wird, ist eine exzellente Computerkolorierung, die so perfekt ausschaut, dass es mich wirklich interessieren würde, wie lange die beiden für eine Seite gebraucht haben.
Es heißt, dass Don Lawrence, Altmeister von Trigan und Storm, am Ende ca. eine Woche für eine Albenseite gebraucht hat – und er arbeitete noch auf herkömmliche Weise. Zum Vergleich möchte ich behaupten, dass bei machen Seiten mit großer Detailvielfalt ähnlich viel Zeit ins Land gegangen ist. Künstlerisch und technisch betrachtet ist Ishanti ein absoluter Augenschmaus geworden.
Wie die erwähnten Uderzo und Goscinny haben auch Crisse und Besson ihre Charaktere überzeichnet, knubbelig, grazil oder wuchtig und in vielen anderen Formen, aber stets im besten frankobelgischen Stil, der bereits vor vielen Jahrzehnten bgeisterte, doch hier auf penible Weise in ein neues Jahrtausend transportiert wurde.
Großartige Grafiken, sehr cartoony, sehr detailverliebt, sehr penibel ausgearbeitet und mit einem feinen Humor geschrieben. Lange gab es nicht mehr ein so liebevoll gestaltetes Szenario im alten Ägypten. 😀
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Samstag, 03. Februar 2007
Das Manga-Debüt der Gewinnerin des letztjährigen Comic Campus Wettbewerbs 2006 wird dank eines Vertrages mit EMA (Egmont Manga und Anime) voraussichtlich im Juli 2007 veröffentlicht. Der Titel lautet Musouka.
Gewinnerin Diana Liesaus (21) aus Dresden gewann den Wettbewerb, der von EMA und Stabilo ausgeschrieben wird. „Ich bin wahnsinnig glücklich, dass ich einen Vertrag bei EMA bekommen habe und mir damit einen Jugendtraum erfüllen kann„, so Diana Liesaus.
Auch in diesem Jahr warten wieder Chancen für künftige Manga-Talente. Geld- und Sachpreise winken im Comic Campus 2007. Weitere Informationen unter www.comic-campus.com.
Quelle: Presseninformation EMA
Freitag, 02. Februar 2007
Die Schwebebahn fährt in aller Stille über den riesigen Soldatenfriedhof. Die Entfernungen sind zu groß geworden, um ein einzelnes Grab in dieser Masse zu Fuß besuchen zu wollen.
Maya ist auf dem Weg zum Grab ihres gefallenen Mannes. Der Weg ist selbst mit der Bahn noch weit entfernt, deshalb nutzt sie die Zeit für einen kleinen Plausch mit einem russischen Korporal. Die Zauberin gibt ihm durch einen kleinen Trick mit ihrer Handfläche Feuer und beginnt mit der Erzählung ihrer Erinnerungen.
Vor neun Jahren tobte ein brutaler Krieg in Al’Istaan vor Kar Dathras Tor. Die Rote Flotte mit ihren gigantischen Wolkenbrütern glaubte sich in einer leichten Siegesposition. Sie rückte unaufhaltsam und siegesgewiss vor. Gegnerische Fahrzeuge wurden dank der magischen Fähigkeiten ihrer Zauberinnen vom Himmel gefegt. Doch der Feind, die Nistaani, gibt nicht auf – aus gutem Grund. Denn ihr Hohepriester Kar Dathra beweist eine Macht, die niemand auf Seiten der Vereinigten Republiken des Roten Sterns für möglich gehalten hätte.
Inmitten von Flammen und Wüstenstaub stellt sich der Hohepriester den Invasoren. Doch so schnell geben sich die Soldaten der Roten Flotte nicht geschlagen. Panzer werden zum Entsatz der Infanterie auf das Schlachtfeld abgeworfen. Mit schwerem Raketenfeuer gehen sie gegen den heiligen Mann vor.
Inmitten der entfesselten Urgewalten kämpfen die einfachen Soldaten heldenhaft gegen ihren Untergang an. Oben in einem Wolkenbrüter kann Maya den verzweifelten Kampf ihres Mannes auf dem Schlachtfeld nur erahnen.
Der Kampf wird immer grausamer und epischer. In dieser Hölle erheben sich mythisch anmutende Wesen und beginnen ihren ganz eigenen Kampf um die Seelen der Gefallenen.
Mit The Red Star – Die Schlacht vor Kar Dathras Tor wurde unter der Leitung von Christian Gossett etwas geschaffen, das im Bereich des SciFi-Comics seine ganz eigenen Maßstäbe geschaffen hat.
Diese Geschichte fußt auf einem Was wäre wenn-Szenario und mischt auf ziemlich aufsehenerregende Weise mythische und magische Elemente hinzu.
Grafisch setzt das Design auf herkömmlich gestaltete Charaktere und 3D-Grafiken für Gegenstände und Fahrzeuge. Die erzählerische Wucht geht mit der gigantischen Grafik Hand in Hand.
Die Schlacht vor Kar Dathras Tor wird in einem Rückblick aus der Sicht von Maya, einer Zauberin der Roten Flotte, erzählt. Das nimmt der Handlung ein wenig die Atemlosigkeit, die man als Leser empfinden kann, aber angesichts der spektakulären Geschehnisse ist es vielleicht sogar besser. Dadurch, dass einem bewusst ist, dass die Ereignisse vorüber sind, lässt man sich vielleicht mehr Zeit während des Lesens. Ansonsten würde einen die Geschichte vielleicht verschlingen. – Klingt merkwürdig, aber anders kann ich es nicht beschreiben angesichts eines regelrechten Bilderangriffs auf den Leser.
Szenen toben sich auf Doppelseiten aus, Gesichter sehen den Leser von einer Doppelseite her an – das Kino mit seinen Bildtechniken stand ganz eindeutig Pate für diese Graphic-Novel.
Dies ist kein Zufall, denn Christian Gossett war als Production Designer bei Star Wars tätig. A.D. Coulter ist in Sachen 3D-Design ein altgedienter Hase. Für die Farben und die Bildkomposition ist Snakebite zuständig. Co-Scripter Brad Kayl komplettiert das Team, dessen perfektionistisches Vorgehen auf jeder Seite zu spüren und im Ergebnis auch zu sehen ist.
Selbst ohne die 3D-Elemente wären die rein gezeichneten Figuren beeindruckend gelungen. Manchmal wirken derart perfekte Menschen in einer Handlung störend, hier sind sie passend, denn nichts anderes erwartet der Leser von den Soldaten der Roten Flotte: Diese Menschen müssen perfekt sein, um die schier übermenschlichen Anstrengungen zu überstehen.
Die Erzählung steuert dem Übermenschaussehen der Figuren entgegen, indem sie zeigt, wie menschlich doch das Leid dieser Charaktere immer noch ist.
Die Technik ist ein Monster. Sie führt beinahe ein Eigenleben. Obwohl die gigantischen Schiffe, Wolkenbrüter genannt, eine 20000 Mann starke Besatzung haben, wirken die Schiffe wie stählerne Kolosse, die wie ein Rudel bösartiger Jäger über die weite Ebene sich ausbreitet. Überraschend – von der Erzählung wie auch von der Grafik her – ist es, wenn der Leser Zeuge werden darf, wie angreifbar auch diese Giganten sind.
Grafisch zeigt sich hier ein Feuerwerk im wahrsten Sinne des Wortes.
Glaubt man, die Geschichte durchschaut zu haben, erheben sich magische Wesen auf dem Schlachtfeld und rütteln die Erwartungshaltung des Lesers gehörig durcheinander. Hat man gerade noch über die Auseinandersetzung zwischen der Roten Flotte und den Nistaani gestaunt, wird man plötzlich Zeuge einer Art Götterdämmerung. Der Kampf der Kreaturen, unheimlich und geheimnisvoll, um die Seele eines Gefallenen könnte einer apokalyptischen Sage entsprungen sein.
Das ist Phantasie allererster Güte. Obwohl schon einige Jahre alt, dürfte dieses SciFi- und Fantasy-Szenario auch noch für einige weitere eine Steilvorlage geschaffen haben, an der sich ähnlich gelagerte Epen messen lassen müssen. 😀
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Donnerstag, 01. Februar 2007
Amina hat eine schlimme Zeit hinter sich. In einer streng islamischen Familie aufgewachsen, mit einem Vater, der Dinge mit ihr tat, die ein Vater seiner Tochter niemals antun darf, bricht sie aus, sobald sie alt genug dafür ist. Sie tritt in die United Earth Forces ein. – Sie hätte niemals gedacht, dass es noch viel schlimmer werden kann.
In der Gegenwart geht die Auseinandersetzung an der seltsamen Mauer im All weiter. Amina ist inzwischen in eine Strafeinheit versetzt worden. Sie wurde von ihrer Vergangenheit eingeholt, die sich in ihr tiefer eingegraben hat, als sie selber angenommen hat. Seither ist sie nicht mehr gewillt, ungewollte Übergriffe wehrlos oder straflos über sich ergehen zu lassen.
Balti, einer ihrer Kameraden, ist in der Mauer verschollen. Obwohl es aussichtslos erscheint, begibt sich Schwadron Purgatory auf eine Rettungsmission. Die Rettung gelingt scheinbar, mündet jedoch in einer Katastrophe.
Balti, der Mann unter ihnen, der stets darauf aus war, ein Held zu sein, bezahlte seinen Einsatz mit dem Tod. Dieser Tod könnte das Ende der Schwadron bedeuten. Jeder der Kameraden verabschiedet auf seine Weise und zieht seine ganz eigenen Schlüsse daraus.
Derweil wächst sich die Auseinandersetzung mit den Unbekannten hinter der Mauer zu einer handfesten Schlacht aus. Kalish, ebenfalls strafversetzt zur Schwadron Purgatory, ist der einzige, der eine technische Möglichkeit gefunden hat, unbeschadet in die Mauer einzudringen. Es scheint an der Zeit zu sein, den unbekannten Angreifern zuvor zu kommen. Kalishs Wissen bringt ihm einen anspruchsvolleren Posten in der United Earth Force ein. Der Aufmarsch beginnt. Mit einem Großangriff soll das Problem endgültig gelöst werden.
Und mitten in diesem Großangriff befindet sich Schwadron Purgatory.
Mit Universal War One – Die Frucht der Erkenntnis geht die Geschichte um den ersten Krieg der Menschen im All in die zweite Runde. Autor und Zeichner Denis Bajram intensiviert das Drama um die Außenseiter der Truppe, die in einen Krieg jenseits des Vorstellungsvermögens hineingezogen werden.
Im Sonnensystem in der Nähe des Saturn wurde eine riesige schwarze Masse, optisch ähnlich einer Mauer, entdeckt. Ein Eindringen scheint unmöglich. Als es schließlich doch gelingt, wartet hinter und in dieser Mauer ein unbekannter Feind.
Bajram packt die Geschichte auf verschiedenen Ebenen an. Es mag auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen, aber die technischen Hindernisse, die physikalischen Gegebenheiten (hier die erwähnte Mauer), die es zu überwinden gilt, sind ebenso spannend geschildert wie die menschlichen Probleme und Tragödien, die Bajram auf einer anderen Ebene erzählt.
Hier findet sich viel Leid, ausgelöst durch falsche Vorstellungen, Missbrauch, Feigheit oder falsch verstandenen Heldenmut. Auch Ehrgeiz kann zur Gefahr werden, wenn man sich seiner Sache zu sicher ist oder man sich auf die falschen Leute verlässt. Bajram lässt nichts aus, doch selbst in dieser Detailfülle wirkt nichts von all den Themen aufgesetzt – so geschickt baut Bajram sein Kriegsdrama auf, dass jeder wichtige Charakter eine enorme Körperlichkeit erfährt und dem Leser so ans Herz wachsen kann. Vielleicht wird er auch von ihm abgestoßen, aber selbst das spricht für Bajrams Erzählkunst.
Mit den physikalischen Hindernissen legt Bajram die Grundlage für höchst eindrucksvolle Bilder. Das Cover des vorliegenden Bandes – höchst beeindruckend ist hier die Zweiteilung eines Planeten dargestellt – gibt einen guten Eindruck dessen, was den Leser grafisch im Inneren des Bandes erwartet.
Zweifellos ist Bajram ein Künstler, der Menschen ungeheuer gut zeichnen kann, doch das technische Szenario, das ihm im vorliegenden Band gelingt, ist wegen seiner Andersartigkeit faszinierend. Wenn der Leser die Flotte in die Mauer eindringen sieht, wird er eigentlich gar nicht anders können, als schnell weiter zu blättern. Selten war ein Verschwinden von Raumschiffen optisch wie erzählerisch so spannend.
Die Handlung, die folgt, erzeugt Überraschungen für den Leser, wie sie in dieser grafischen Kraft weder im Comic noch im Film sehr oft zu sehen sind.
Am Ende bleibt eine SciFi-Episode, die man sogleich wieder von vorne beginnt, da man, ähnlich wie in einem Film, man sich noch einmal auf die Details konzentrieren kann, die einem bei dem ersten Lesen vor Spannung entgangen sind.
Eine noch spannendere Handlung im Universal War One, als es der erste Teil war – der eigentlich schwer zu übertrumpfen schien. Bajram hat mit diesem Epos vielleicht sogar ein vorbildliches SciFi-Standardwerk geschaffen. 😀
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