Freitag, 11. Februar 2011
Der Bussard hatte sich aus dem Geschäft zurückgezogen. Keine Jagd auf Zombies mehr. Nur noch Ruhe und Frieden. So zog sic der Bussard unter das Wurzelwerk eines Baumes zurück, träumte und lauschte. Und allmählich hörte er etwas. Nicht alle Stimmen sind freundlich. Aber eine schließlich offenbart ihm ein Geheimnis. Es ist ein derart wichtiges Geheimnis, dass der Bussard sein eigens gewählte Ruhestätte aufgibt und wieder unter die Lebenden zurückkehrt. Der Jäger der Untoten besucht den Goon, warnt ihn auf seine nicht minder geheimnisvolle Art. Und das ist der Auftakt zu einer neuen Schlacht, denn der Krieg gegen den Zombie-Priester ist noch nicht vorüber.
Eric Powell, Erfinder, Erzähler und Zeichner des Goon, verfolgt die bisherige Handlungslinie weiter. Wie in jedem Kampf zwischen Gangstern, wenn unklar ist, wer welche Oberhoheit über welche Gebiete hat, gibt es Folgekämpfe, wenn sich die aus ihren Löchern wagen, die bislang nur zusahen. Zur Überraschung des Goon erheben nun Kleingangster Ansprüche, die sich durch den Goon gegen die Zombies geschützt sahen. Da nun diese Gefahr kaum noch der Rede wert ist, muss sich der Goon mit äußerst weltlichen Bedrohungen auseinandersetzen. Auf seine Art. Fans wissen genau, was das bedeutet.
Eric Powell wäre nicht mit diesem Erfindungsreichtum ausgestattet, würde er es bei diesen weltlichen Querelen belassen. Zigeunerflüche sind nur ein milder Horror, dem sich der Goon mit aller Tatkraft stellt. Denn Powell schickt neue Gegner ins Rennen: Zombie-Babys. In entsprechenden Filmen immer für einen Lacher gut, kleckert Powell nicht, er klotzt. So gibt es gleich eine ganze Horde dieser Kreaturen, die zusätzlich mit einigen ungewöhnlichen Fähigkeiten ausgerüstet sind. Ganz nebenbei zollt Powell noch einem der Spannungsfilme schlechthin seinen Respekt. (Ich wage allerdings zu behaupten, dass viele heutzutage mit dieser nachgespielten Szenerie nicht mehr viel anzufangen wissen, schlicht, weil sie sie nicht kennen.)
Nach vielen guten Ideen, einer kurzweiligen Handlung, die dem Horror-Fan ziemlich Spaß machen sollte, haben einige Gastzeichner mit Goon-Kurzgeschichten ihren Auftritt. Besonders hervorzuheben hierbei sind die Arbeiten von Neil Volkes und Kyle Hotz. Aber diese Handlungen über kinderfressende und schrankbewohnende Monster sowie Echsenwesen sind nichts gegen das Satan’s Sodomy Baby, ein kleines Sonderheft, ursprünglich nur in geringer Auflage gedruckt und schnell vergriffen.
Powell ist jemand, der hier und dort schon über das Ziel hinausgeschossen ist und seinem Goon damit eher schadete, als nützte. Das Baby gehört in die Klasse von Erwachsenencomics, die vor rund 25-30 Jahren bereits in Deutschland kursierten und sich durch Abartigkeiten hervortaten. Mehr nicht. Ebenso verhält es sich mit dem Sodomy Baby, von dem Powell ganz genau zu wissen schien, warum er es aus der regulären Reihe herausnahm. Ob sich darüber in den USA jemand aufgeregt hätte, darüber kann kein Zweifel bestehen (wenn schon Verfilmungen wie Die letzte Versuchung Christi und Die Passion Christi mit Protesten aufgenommen werden, kann hieran kein Zweifel bestehen). Fazit: Eine Episode, die auf Skandal abzielt, aber eigentlich ziemlich schwach ist.
Grafisch finden Goon-Fans einen Powell, der verdammt gute grafische Eindrücke hinterlässt. Inzwischen wünscht man sich von einem Zeichner seines Kalibers auch Ausflüge in andere Szenarien. Hellboy war bereits beim Goon zu Gast. Warum nicht einmal anders herum?
Geballte Horrorspaßunterhaltung mit einem absoluten Kick unter die niedrigste Gürtellinie. Aber auch das ist Eric Powell, der mit seiner Zeichentechnik tolle Stimmungen schafft. Wenn eine Verfilmung selbiges hinbekommt, darf man sich freuen. 🙂
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Donnerstag, 10. Februar 2011
Die beiden Polizisten haben den Laden bereits sehr lange beobachtet. Endlich kommt dieser kleine Gangster, um den sich bei der Observierung alles dreht. Keine Frage, dass sie nicht länger warten wollen und sich daran machen, den Kerl zu verhaften. Amerikanische Polizisten haben aber leider häufig ein Problem: Es gibt eine ganze Batterie von Ermittlungsbehörden, die der Polizei übergeordnet sind und die, falls es ein Wörtchen mitzureden gibt, eine Aktion im Keim ersticken können. Als Tony Chu und sein Kollege John Colby die kugelsicheren Westen anlegen, ihre Waffen laden, mit einem fröhlichen Hasta La Vista, Baby auf den Lippen, taucht kurz darauf ein Agent der FDA auf und bereitet der Aktion ein Ende. Was bleibt noch zu tun? Auf Staatskosten Hühnchen essen? Das hätten sie besser nicht getan.
Ein Cibopath: Tony Chu ist solch ein Mensch und hat damit wohl ein gigantisches Problem. Zwar hat er es sich beruflich zunutze gemacht, die Qualen, die damit einher gehen, mindert es nicht. John Layman schickt nicht nur eine neue Figur ins Feld der Comicliteratur, er kreiert auch noch einen Cibopath. Gehen die bisherigen Charaktere von Profilern stets ein wenig ins Phantastische (oder auch mehr), wie es Beispiele aus TV-Serien vormachten (Frank Black aus Millennium oder Samantha Waters aus Profiler), so ist Tony Chu nur die konsequente Weiterentwicklung eines solchen Charakters.
John Layman geht sogar noch einen Schritt weiter. Wie jede dieser Serien (bei Mystery-Reihen ist das mittlerweile Pflicht) gibt es auch hier einen rätselhaften roten Faden. Das reale Beispiel der Vogelgrippe wird hier aufgenommen und fortgeführt: Der Verzehr von Hühnern ist verboten worden und unter Strafe gestellt. Seither hat sich ein regelrechter Schwarzmarkt entwickelt und der FDA, der Food and Drug Administration, kommt nun eine weitaus größere Aufgabe als bisher zu.
Tony Chu ist ein recht bemitleidenswerter Kerl. Er reiht sich in die einzelgängerischen Helden ein, wirkt jedoch zerbrechlicher, anfälliger, einsamer. Er hat sich eine harte Schale zugelegt, ist misstrauisch, zielstrebig und erfüllt so ziemlich jeden Charakterzug, der ihn seinem Chef überaus unsympathisch macht. Kurzum, Tony Chu muss sich an allen Fronten herumschlagen. Sein neuer Mentor, Agent Savoy von der FDA, ist kaum ein Trost, da er durch diesen in immer schwierigere Situationen gerät.
Das ist von Beginn an spannend, nimmt sich aber nicht so ernst. Entsprechend fällt der grafische Stil aus, den Rob Guillory einsetzt, um der Geschichte Bilder zu geben. Optisch ist Guillory mit seinen Zeichnungen in der ungefähren Nähe von Guy Davis einzuordnen, aber es finden sich auch Elemente aus Cartoon-Serien neuerer Zeit, was die Proportionen von Körpern und Gesichtern angeht (z.B. Ben 10). Auch wer Dylan Dog mag, findet hier seinen Einstieg. Guillory hat für sich einen eigenen Cartoony-Mittelweg gefunden, sicherlich auch in der Tradition eines Will Eisners. Mit der Abkehr von der Realität wird manche Szene nicht weniger spannend, dafür aber weniger eklig.
Denn Tony Chu ermittelt eben auch in Mordfällen. Er bezieht seine Bilder über eine empathische Umsetzung dessen, was er über seine Geschmacksknospen empfängt. Entsprechend fallen seine Ermittlungen aus. ZU beschreiben, in welche Gegenstände Tony Chu hinein beißt, hieße auch die Spannung, deshalb soll das an dieser Stelle unterbleiben. Der Hinweis darf allerdings erlaubt sein, dass John Layman in seinem Skript einiges hat einfallen lassen.
Ungewöhnlich, mit vielen neuen Einfällen und einem mysteriösen roten Faden: John Layman und Rob Guillory haben einen sehr guten Start geschafft, mit einer Mischung aus Cop-Thriller und Mystery-Serie. 🙂
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Dienstag, 08. Februar 2011
Nachdem bereits die ersten Bilder kursierten, gab es pünktlich zum Superbowl einen Spot zu sehen, der den ersten Rächer Captain America in Aktion zeigt. Wieder einmal haben die FX-Spezialisten per Computer zugeschlagen und aus Chris Evans einen schmalen Strich in der Landschaft gemacht, der erst durch das Supersoldatenserum zum First Avenger wird.
Marvel-Fans haben Chris Evans bereits als Human Torch bei den Fantastic Four auf der Leinwand bewundern dürfen. Sein neuer Marvel-Charakter ist etwas disziplinierter, auch das Umfeld ist zunächst ein anderes, denn es geht zurück in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und sein Gegner ist niemand anderes als der Red Skull (gespielt von Hugo Weaving, bekannt aus Matrix und HdR).
Insgesamt ist die Besetzung gelungen: Tommy Lee Jones sollte in dieser Comic-Verfilmung für die nötige Ernsthaftigkeit sorgen (über seinen Auftritt in Batman Forever sollte besser Stillschweigen bewahrt werden). Neal McDonough (Band of Brothers) übernimmt die Rolle des Dum Dum Dugan. Hayley Atwell, die durch ihre Rolle in Die Säulen der Erde mehr Bekanntheit gewann, spielt Peggy Carter, die einen Test zur Kugelsicherheit von Caps Schild auf ihre Art durchführt.
Jetzt heißt es nur einmal wieder warten. Verkürzen kann man sich die Wartezeit allerdings mit dem Teaser wie auch mit einem kleinen Online-Comic, den Marvel auf der offiziellen Seite bereitstellt: captainamerica.marvel.com
Montag, 07. Februar 2011
Diese Kreatur stürzt die Welt ins Chaos. Ihr Name ist Vandal und obwohl sie den Krieg verliert, gewinnt sie am Ende doch, denn die Welt liegt in Schutt und Asche. Das Urteil steht fest, die Strafe ist einzigartig. Dieser Zerstörer erfährt allerdings keine Hinrichtung, sondern wird in einem schwarzen Loch entsorgt. In eine lebenserhaltende Rüstung eingeschlossen schießt man Vandal in die vermeintliche Leere, ins endgültige Nichts. Leider bestätigt sich eine Theorie, die besagt, ein Schwarzes Loch öffne einen Transportkanal hin zu einem Weißen Loch. Dieses Weiße Loch liegt ausgerechnet im Universum des lebenden Planeten Pandarve. Und so gelangt der Zerstörer in eine neue Welt, wo er seine alte Tätigkeit wieder aufnimmt.
Storm und seine Freunde, Rothaar und Nomad, hatten gerade eine Zuflucht gefunden, die Ruhe und Frieden versprach. Die Wasserwelt, auf der sie sich befinden, bietet ein übersichtliches Leben. Der Einschlag eines Asteroiden, die darauf folgende gigantische Wasserfontäne, beenden diese Beschaulichkeit. Ruhiger geworden, doch keinesfalls frei von Neugier taucht Storm mit einem Fischer hinab in die Tiefe, um das zu bergen, was von außen in ihre Welt eingedrungen ist.
Öffne den Sarg nicht! Das möchte man stets rufen, wenn eine Sarg, eine Kiste oder ein ähnliches Behältnis gefunden wird. Obwohl jemand ein reges Interesse daran gehabt haben muss, etwas für immer zu verbergen, einzuschließen, zu sichern, gibt es immer einen, der unbedingt wissen muss, was sich darin befindet. Martin Lodewijk spielt mit diesem beliebten Motiv, das schon im Pandora-Mythos vorkommt. Einen gibt es immer, der das Ding aufmacht. Etwas wie Vandal, der Zerstörer, kam jedoch noch nie aus der Box.
Dieser Eiserne, der in seiner Rüstung, die eigentlich ein ewiger Gefängnis sein sollte, unbesiegbar scheint, entfacht einen weiteren Flächenbrand im Universum von Pandarve, dem sich Künstler Don Lawrence mit großer Hingabe angenommen hat. Er überrascht mit einigen großformatigen Bildern, Massenszenen, auch einigen farblichen Experimenten und kann seine Technik hier noch einmal verfeinern.
Licht ist hier ein maßgebliches Gestaltungselement. Eine rosafarbene Unterwasserwelt, der im Feuer auferstandene Vandal oder auch die Begegnung mit dem Richter aus einer fernen Welt unter dem gewaltigen Rumpf eines Raumschiffs in kühles, grünes Licht getaucht, sind nur wenige Beispiele für die Experimentierfreude von Don Lawrence. Inzwischen ist er, mit dem 16. Band der Reihe STORM an einem Punkt angekommen, an dem er seine Bilder mit einer genialen Leichtigkeit auf das Papier zu bringen scheint. Betrachtet man die Bilder im umfangreichen Anhang des Bandes, wird die Schönheit der Bilder noch deutlicher, die selbst in der Vergrößerung immer noch phantastisch sind.
Eine in sich geschlossene Geschichte mit einem Bösewicht, der außer Zerstörung keine anderen Ziele kennt. Storms Kampf könnte aussichtslos sein, gelänge Martin Lodewijk nicht eine nette Wendung. Don Lawrence ist auf dem Höhepunkt seines Schaffens angelangt. Toll. 🙂
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Dave Lizewski will eines Tages nicht mehr wegschauen. Warum nicht ein Superheld sein? Und helfen? Wenn offensichtlich ein Verbrechen geschieht? Wen man Zeuge bei einem Autoaufbruch wird? Oder bei einer Schlägerei? Dave, der sich den klangvollen Namen KICK-ASS gibt, kann sich anfangs nicht so recht als Arschtreter etablieren. Ohne Superkräfte ist es eben schwer, ein Superheld zu sein. Ein Paar Schlagstöcke und ein Taser sorgen für mehr Selbstsicherheit, aber kaum mehr. Schließlich gibt es kein Zurück mehr, denn mit dem Auftauchen von KICK-ASS betreten auch andere Superhelden die Szene, weitaus besser ausgerüstet und viel rigoroser im Vorgehen. Doch da KICK-ASS derjenige ist, der auf Youtube Millionen von Klicks eingeheimst hat, steht er als erster auf der Abschussliste der Gangster, die Rache geschworen haben.
Hätte Quentin Tarantino einen Comic-Film drehen wollen und nach einer Vorlage gesucht, wäre KICK-ASS von Mark Millar und John Romita Jr. ohne Zweifel in die engere Wahl gekommen. So aber nahm Matthew Vaugn den Ball auf (Regie) und wird nun höchstwahrscheinlich auch KICK-ASS 2: Balls to the wall inszenieren. (Derzeit beschäftigt mit X-Men: First Class.) Kein Wunder, denn das Ende dieses Films (so wie es bei jeder Superheldengeschichte der Fall zu scheint) ist auch ein Anfang.
Aber zurück zum tatsächlichen Anfang. Mark Millar und John Romita Jr. nahmen sich mit ihrem KICK-ASS, der Comic-Vorlage zum Film, der Frage an, warum gibt es eigentlich keine wirklichen Superhelden. Helden mit Superkräften kannten beide Comic-Macher zur Genüge. Millar und Romita Jr. hatten zusammen an Wolverine gearbeitet. Romita Jr. war sogar mit seinen Arbeiten an Spider-Man in die Fußstapfen seines Vaters getreten. (Aber es sieht so aus, als hätte er noch einige Superhelden mehr gezeichnet.) Nach so vielen ernsthaften Superhelden musste ein weniger ernsthafter Stoff her.
In den letzten Jahren waren gerade die Superhelden um mehr Akzeptanz bemüht. Gerade bei Marvel wurden die Themen düsterer (Civil War, Secret Invasion, Captain America umbringen usw.). Ernsthaftigkeit bedeutete: Drama, Drama, Drama. Jemand wie KICK-ASS, ein stinknormaler Junge, der glaubt, dass nun Schluss sein müsse mit dem Zuschauen, dem Weglaufen, dem Maulhalten, verspricht da eigentlich keinen Spaß. Und eigentlich ist es das zuerst auch nicht.
Dave Lizewski, gespielt von Aaron Johnson, der sich in die Verkleidung des KICK-ASSwirft, ist nicht nur ein stinknormaler Junge mit allen Begierden, Hoffnungen und Verzweiflungen eines Teeangers. Er ist auch ein Pechvogel. Bei aller Tatkraft endet sein erster Einsatz im Krankenhaus, zusammengeschlagen, angestochen und überfahren. Da hört für viele Kinozuschauer der Spaß auf. Aber eben nicht für jene, die Gewalt im Kino im Sinne von Tarantino oder Saw mögen. Spätestens, wenn HIT-GIRL die Szene betritt, ein elfjähriges Superheldenmädchen, das ihre Gegner im wahrsten Sinne des Wortes auseinandernimmt, wissen Leser und Kinozuschauer, dass sie es nicht mit den herkömmlichen Superhelden zu tun haben. (Da stinkt selbst ein Lobo ab.)
Die echteste Szene blitzt in KICK-ASS‘ erstem erfolgreichen Einsatz auf, als er sich ohne Rücksicht auf mögliche Konsequenzen (die er ja bereits kennt) in den ungleichen Kampf gegen drei Schläger wirft und richtig einstecken muss. KICK-ASS drückt in der Folge auf die Tube, veralbert das Genre, die typischen Gangster, wie sie in amerikanischen Filmen immer wieder auftauchen. Es nimmt Kampfszenen hoch, indem es ein kleines Mädchen eben jene Gangster abschlachten lässt, ein Wort dafür, das ausnahmsweise kein Wortspiel ist. Es veralbert Internet-Hypes, amerikanische Nachrichten, die Teenager-Zeit, nur um am Ende in die Schiene des eigentlichen Superheldentums zurückzukehren und die Persiflage wieder zu verlassen.
Da geht es zur Sache: KICK-ASS macht einerseits Spaß, ist aber auch blutig derb und bedient auch jene, die eigentlich mit Comics nichts am Hut haben. Nicolas Cage als Pseudo-Batman BIG DADDY wäre als bekannter Name überhaupt nicht nötig gewesen, um die Produktion mitzutragen. Die Zeiten, in den Batman die Welt in Atem hielt, sind lange vorbei. Quietschebunt, aber nichts für Kids. 🙂
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Samstag, 05. Februar 2011
Das Leben auf der Ranch geht seinen Gang. Der Neuaufbau gestaltet sich langwierig, aber man kommt voran. Eigentlich ist es eine Idylle, die zwangsläufig gestört wird, als sechs Pistoleros auftauchen. Es dauert, bis das Misstrauen gegen die Neuankömmlinge einer größer werdenden Abneigung weicht. Diese Männer, so edel ihre Motive auch sein mögen, bringen das beschauliche wieder Durcheinander und die Hoffnungslosigkeit zurück. Die Sheriffs hingegen können nicht anders. Stolz, ein ganz eigenes Ehrgefühl zwingt sie dazu einen scheinbar aussichtslosen Kampfe gegen eine viel zahlreichere Gaunerbande aufzunehmen. Und Red Dust muss sich entscheiden, ob er der siebte Mann wird oder nicht.
Sieben Sheriffs, nicht glorreich, aber mit einer Mission unterwegs: Recht und Ordnung, Vergeltung, auch Rache, aber in jedem Fall zu allem entschlossen. Der Leser findet hier einen sehr dichten Western vor mit verschiedenen Charakteren, die zunächst so gar nichts mit Ordnungshütern gemein zu haben scheinen. Zuerst sind sie zu sechst, denn einer fehlt noch: Red Dust. Autor Michel Regnier, kurz Greg, hat seinen Helden nicht nur die Heimat genommen (die Ranch von Comanche), auch scheint der Wille, das Recht mit dem Revolver durchzusetzen, hinter ihm zu liegen.
Greg präsentiert keine strahlenden Recken, die zur Attacke blasen. Es nimmt, vergleicht man es mit neueren Western, insbesondere mit solchen wie Erbarmungslos oder Open Range, die düstere Realität voraus, entfernt die Romantik aus dem Wilden Westen. Hier regeln Männer ihre Auseinandersetzungen mit Fäusten, wie frühe Schläger im Ring, draußen vor der Tür und helfen sich anschließend mit knirschenden Zähnen, aber gekühltem Mütchen auf die Beine. Aber es ist auch ein Bild von Jähzorn, falschem Stolz und Rassenhass, hier auch gegen die indianischen Ureinwohner, die für manchen, obwohl selbst abgehalftert, noch weiter unten auf der Leiter stehen.
Greg lässt die Frauen in der Geschichte, die Lage richtig einschätzen: Ich habe genug von diesen Geschichten über Männerfreundschaften, Waffen und alten Kämpfen. Es ist eine sich verändernde Zeitspanne, wie auch andere Western dies relativ früh thematisierten (z.B. Mit stahlharter Faust). Der Weg dieser Männer ist vorgezeichnet, daran lässt Greg keinen Zweifel und doch kann man nicht die Augen von diesem Drama nehmen, an dessen Ende ein Fingerzeig voll Hoffnung steht.
Hermann Huppen legt mit dem Auftakt der Handlung und der Vorstellung der Sheriffs ein Bravourstück hin (einmal mehr, aber wer kann, der kann). Durch seine Gestaltung wird die Handlung griffig, fühlbar. Mit diesen Sheriffs, die heruntergekommen wie sie sind, auch als Gauner durchgehen können, zeigt Huppen, wie schnell und gut Charaktere in einer Comic-Geschichte etabliert werden können. Mit feinen kleinen Strichen entwirft er seine Bilder, mit feineren Gesichtern als zu Beginn der Serie. Diesen Stil, der unter dem Gesichtspunkt im Vergleich mit anderen Zeichnern höchst modern ist (wieder ein Vorgriff), weiß Hermann dann zum Schluss in einem westerntypischen Finale einzusetzen.
Der Schluss ist Drama pur, ganz gleich welche Ebene betrachtet wird, Bild oder Handlung. Der Start einer interessanten Hermann-Biografie rundet dieses vorzügliche Western-Album ab.
Obwohl 30 Jahre alt, ist die Handlung zeitlos und modern gleichermaßen. Greg und Hermann auf einem Höhepunkt ihres Schaffens. So gut können Western sein! 🙂
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Die neuen Schiffbrüchigen sind keine einfachen Leute, die noch nicht gelernt haben, wie man um sein Leben kämpft. Das sind knallharte, vielfach erprobte Soldaten, die nicht so schnell Angst zeigen. Zuerst sieht die Lage auch nicht schlecht aus. Alles scheint weitestgehend intakt zu sein. Aus der näheren Umgebung droht keine Gefahr. Die Beobachter draußen, die ehemalige Navigatorin Granit und der Schiffstechniker Narvath wie auch deren Freunde, wundern sich über die Langsamkeit der Vorgehensweise, während drinnen Dienst nach Vorschrift erfolgt. Erste Erkenntnisse über diesen Planeten, auf dem eine Landung keineswegs vorgesehen war, stimmen die Militärs nervös und nachdenklich. Schlimm wird es jedoch, als eine unbekannte Macht an Bord kommt und die ersten Toten gefunden werden.
Zurück auf Ythag: Eigentlich hatte sich die Lage etwas beruhigt, die ersten Rätsel waren gelöst, doch es bleibt gefährlich, denn neue Spieler betreten das Spielfeld. Die Stimmung dieser neuen Spieler, den Militärs, ist anders als jene der bisherigen Schiffbrüchigen von Ythag. Sie sind abgeklärt, nicht sehr aufgeregt, darauf aus, zu handeln und die Kontrolle über die Lage zu gewinnen. Sie vertrauen auf ihre Fähigkeiten und darauf, mit Waffengewalt alles erreichen zu können. Christophe Arleston schickt Charaktere in die Handlung, auf eine Expedition zur Lösung des Rätsels über verschwundene Raumschiffe, die sich sehr bald gefährlicher für Ythag erweisen als alles bisher Dagewesene.
Christophe Arleston legt seine Militärs mit ziemlich viel Realismus an: Mit denen spielt man nicht. Und sie erhalten auch keine Zeit zum Spielen. Arleston lässt einen neuen Konflikt entstehen, der zum Teil mit außergewöhnlichen, selbst in dieser Reihe nie gesehenen Mitteln geführt wird. Die Versiertheit, mit der Zeichner Adrien Floch (3 Bände Slhoka) zu Werke geht, ist gegenüber dem Serienauftakt beeindruckend. Nichts scheint mehr unmöglich. Diese Welt wird von ihm mit größtmöglicher Intensität und tollen Eindrücken dargestellt.
Der urwüchsigen Landschaft, den eher mittelalterlich wirkenden Städten und Dörfern, steht die hohe Technisierung des Raumschiffs der neuen Besucher entgegen. Magie, Klingen und in Abwässern lebende Kreaturen treffen auf Marines, wie der Genre-Fan sie vielleicht aus Starship Troopers her kennt. Vor dem Hintergrund der endgültigen Auflösung aller Rätsel lässt es Adrien Floch krachen, begleitet von einem eingespielten Koloristenduo, Sebastien Lamirand für die Spezialeffekte und Claude Guth für die Farben.
Nachdem eine besondere Entdeckung stattgefunden hat, können die restlichen beiden Drittel der Handlung durchaus als finaler Endspurt betrachtet werden. Heißt: Erzählerisch wie grafisch zieht das Tempo an und wird Seite für Seite schneller. Insgesamt legt das komplette Team von Ythag hier einen Meilenstein ihres Comic-Schaffens vor.
Kurz vor Toresschluss der Reihe noch ein fulminanter Höhepunkt: Grafisch absolut Top und mit Sinn für perfektes Timing erzählt. Klasse. Die Vorkenntnis der bisherigen Handlung ist allerdings ein Muss. 🙂
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Freitag, 04. Februar 2011
Der Hund, den die beiden Männer auf der nächtlichen Straße sehen, hat ein seltsames Interesse an Elvis. Offensichtlich hat er vor, den King aus dem Rahmen zu retten. Ein merkwürdiges Unterfangen, da dieser Rahmen sich hinter einer Glasscheibe befindet. Und so geschieht, was geschehen muss: Es knallt. In diesen modernen Zeiten ist die Szene dank Fotohandy schnell auf Youtube zu sehen. Cassie kann allerdings weniger darüber lachen. Noch weniger lacht Chris, der von Cassie den Auftrag erhält, den sprechenden Hund aus einer anderen Dimension einzufangen. Wer hätte gedacht, dass …
Keine Angst: Der tut nichts, der will nur experimentieren. So könnte man den Auftritt des Reanimators beschreiben. Jeffrey Combs, der vielen Star-Trek-Fans von seinen Rollen in Deep Space Nine und Enterprise her bekannt sein dürfte, spielte den Charakter des Dr. Herbert West, basierend auf einer von H.P. Lovecraft entworfenen Handlung. In den 80er Jahren, als die Slasher ihre große Zeit hatten, der Videorekorder als Instrument der Volksverblödung verteufelt wurde, ragte der Re-Animator aus der Masse der Horror-Produktionen heraus. Grund genug für Hack/Slash-Erfinder Tim Seeley sich auch einmal dieses Themas anzunehmen.
Der Re-Animator trifft Cassie Hack: Mehr noch, denn endlich kommt Licht ins Dunkel von Cassies Vergangenheit. Man könnte es auch ein sehr spezielles Familiendrama nennen, in dem Dr. West als Problemmacher zuarbeitet. Emily Stone und Matt Merhoff gestalten das längere Abenteuer, das sehr unterhaltsam ausfällt, aber relativ wenig Humor aufweist (der sich besonders in Wests Kreaturen wiederfindet). Die Zeichnungen variieren je nach Strichführung. Manchmal wurde direkt in die Skizzen hineinkoloriert, in der anderen Form wurden schmalere Striche über die Skizze gebracht und dann fein säuberlich die Farben gesetzt. Der erste Stil ist deutlich plastischer und gefälliger. Eine milchige Farbgebung lässt die Grafiken künstlerischer wirken.
Die Episoden Eiskalt serviert und Hinter dem Regenbogen zeigen, wie unterschiedlich Bilder derselben Zeichnerin, Emily Stone, wirken können, wenn verschiedene Koloristen am Werk sind. Emiliy Stone ist eine Künstlerin, die ähnlich wie Pia Guerra (Y – The last man), eine sehr klare Linie verfolgt. Da sitzt jeder Strich. Ihre Koloristin aus Eiskalt serviert, Courtney Via, zollt diesem Stil Respekt, indem sie eine Form von Matteffekt findet, um die Zeichnungen in den Vordergrund zu stellen. Verläufe kommen so gut wie nicht vor. Die Beibehaltung der Bleistiftkonturen sorgt für fette Außenlinien. Bei Val Staples, Koloristin von Hinter dem Regenbogen (eine Anspielung auf den Zauberer von Oz), ist die Wirkung indes feiner, zerbrechlicher.
Suicide Girls: In den USA sind sie eine Art Kampfansage gegen den Erotik-Mainstream (inzwischen aber selbst zur Strömung geworden). Hier werden die Mädels zum Ziel eines Slashers, der eher unsichtbar durch die Hintertür mordet und sich der Körper anderer bedient. Das erinnert zweitweise an Shocker von Wes Craven.
Heftig: Hier geht’s ab. Von der Hommage und Persiflage her ist Hack/Slash längst in der Eigenständigkeit angelangt. Das Cassie-Hack-Universum nimmt Formen an. Hack/Slash steht seinen Vorbildern in nichts nach. 🙂
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In einer völlig übervölkerten und hoch technisierten Zukunft arbeitet Leo Roa einigermaßen erfolgreich als Journalist. Man nimmt nicht allzu viel Notiz von ihm. Eigentlich weiß Leo als einer der wenigen irgendwie, dass er überhaupt existiert. Doch wie es der Zufall will, gerät Leo mitten hinein in eine Jagd auf einen der gefährlichsten Piraten aller Zeiten. Zusammen mit seinem Freund Meke, der gerne ein überragender Gitarrist werden möchte und doch nie mit seinen Klangwerken zufrieden ist, schwankt sein Status in der Folge zwischen Jäger und Gejagtem. Seltsamerweise, bei aller Tolpatschigkeit, die Leo Roa an den Tag legt, wollen ihn die Frauen. Im Gegensatz legen die Männer es darauf an, ihn möglichst schnell um die Ecke zu bringen.
In bester Manier erzählt und gezeichnet, präsentiert Altmeister Juan Gimenez eine Science Fiction Komödie. Wer erinnert sich nicht an französische Klassiker mit einem Pierre Richard? Ein unbedarfter junger Mann wird zur Zielscheibe von geheimnisvollen Mächten. Er weiß nicht warum, die Frauen wollen ihn, die Kugeln (bzw. Laserstrahlen) fliegen und ein merkwürdiges Schosstier ist derart eifersüchtig, dass es ihn immer wieder attackiert. Das Konzept ist nicht neu, aber es funktioniert immer wieder. Hinzu kommt, das Juan Gimenez durch das Zukunftsszenario noch weitaus mehr Möglichkeiten besitzt, um geradezu groteske Situationen herbeizuführen: Und genau das macht er mit großem Genuss.
Futuristischer Spaß und Gegenwartsirrsinn: Gimenez hat in seinen verschiedenen Publikationen, ob nun nach den Vorgaben eines Alejandro Jodorowsky (Meta-Barone) oder auf der Grundlage seiner eigenen Fantasie, bewiesen, dass er ein Spaßvogel ist. Entweder aus der Erzählung heraus oder optisch. Selbst im Drama findet sich ein Anhaltspunkt für ein Quäntchen Humor. Leo Roa ist nur auf Humor ausgerichtet, etwas anarchistisch, immer auf der Seite seiner beiden Hauptcharaktere stehend, Leo und Meke, und immer ein wenig wie eine Achterbahnfahrt. Die nächste Wendung kommt schnell, lässt sich nicht erahnen, man weiß auch nicht wohin.
Grafisch immer noch aufwendig und doch etwas zurückgenommen. Vergleicht man diesen Band mit seinen Arbeiten Die vierte Macht oder Ich, der Drache so sind seine Grafiken noch immer vorbildhaft, aber auch comic-artiger. Hintergründe, Technik und Ausstattung werden immer noch mit einem hohen Maß an Realismus abgebildet, doch die Aquarelltechnik nimmt sich bei den Figuren zurück. Diese sind weniger echt als sonst, überzogener.
Im zweiten Abenteuer des vorliegenden Bandes, der zwei Folgen vereint, geht Gimenez von dieser Reduzierung wieder weg. Die Menschen (und nicht nur die) sind deutlich ausgefeilter dargestellt, während wahnwitzige Einfälle für phantastische Eindrücke sorgen (wer hätte einen Luftkampf aus dem Krieg im Pazifik hier erwartet oder ein altes Segelschiff, von einem Dinosaurier ganz zu schweigen). Es mag jeder im direkten Vergleich entscheiden, welchen grafischen Stil er besser findet. Top sind beide.
Spaß im Weltraum und am laufenden Band: Leo Roa zeigt, wie eine Komödie im Weltall funktioniert. Filmisch inszeniert, mit viel Witz und wunderbaren Bildern. Spitze. Für Gimenez-Fans ein Muss. 🙂
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Dienstag, 01. Februar 2011
Hong Kong. Neuer Firmensitz der Winch-Gruppe. Der Wolkenkratzer überragt selbst das dicht gedrängte Häusermeer dieses Inselgeflechts. An der Spitze des Firmenimperiums herrscht Aufregung. Denn Nerio Winch, der milliardenschwere Gründer der Firma, wurde umgebracht. Zwar gibt es einen Erben, doch wo dieser stecken mag, wissen die Manager nicht. Largo Winch, ein junger Mann, hält sich zu diesem Zeitpunkt in Brasilien auf. Er zieht umher, ziellos und gleichzeitig zieht er die Schwierigkeiten an. Gerade wollte er sich noch eine Tätowierung stechen lassen, deren Motiv verspricht, ihr Träger werde unbesiegbar sein, da bemerkt Largo eine Frau in Bedrängnis. Kurz darauf befindet er sich inmitten einer Schlägerei, noch etwas später ist er auf der Flucht.
Die Tätowierung ist noch nicht fertig. Das ist aber halb so wild, kann er sich doch der Dankbarkeit der jungen Frau versichern. Trotzdem gibt es ein böses Erwachen. Am nächsten Morgen ist die Frau fort und die Polizei stürmt in das Zimmer. Die Drogen, die zwar nicht von ihm stammen, aber bei ihm gefunden werden, verbessern seine Lage keineswegs. Und auf der anderen Seite der Welt warten Milliarden auf ihn. Doch nicht weniger Schwierigkeiten.
Der Kinofilm über Largo Winch ist nicht die erste Verfilmung der überaus erfolgreichen Comic-Reihe (oder der Roman-Reihe) gleichen Namens, aber er ist sehr zeitgemäß umgesetzt und so erfolgreich, dass der zweite Teil bereits in den Startlöchern steht. Largo-Winch-Darsteller Tomer Sisley sieht der Comic-Vorlage nur bedingt ähnlich, den jungenhaften Charme, eine Art rüpelhafte Eleganz besitzen jedoch beide. Largo Winch ist eine Figur, die von ihrem Erfinder Jean van Hamme stets in scheinbar ausweglose Situationen gebracht wird. Durchweg heißt es in den Geschichten: Gegen jede Chance. Und so wirkt es auch in der aufwendigen Kino-Verfilmung, prominent besetzt unter anderem mit Kristin Scott Thomas (Vier Hochzeiten und ein Todesfall) und Miki Manojlovic (Irina Palm).
Van Hammes Geheimnis sind streng konstruierte Abenteuer, in denen überraschende, aber stets nachvollziehbare Wendungen dazugehören. Die einen machen Pläne, Largo durchkreuzt sie. Das Spielfeld ist international. Hong Kong, Kroatien (Largos Heimat), Brasilien. Die Orte sind immer sehr gewissenhaft ausgesucht. Eine wundervolle kroatische Küste (fast schon ein Anreiz, um dort Urlaub zu machen, so schön), ein exotisches und reiches Hong Hong mit einem der wohl höchsten Schauplätze für eine dramatische Schlägerei, die es je in einem Film gab. Die Handlung besticht durch Action, die sich inter keinem Hollywood-Blockbuster zu verstecken braucht, besitzt aber eine ausgefeilte und sorgfältig verschachtelte Handlung, die so manchem Hollywood-Blockbuster gut täte.
Largo Winch ist zurück! Das nächste Filmabenteuer, wieder mit Tomer Sisley in der Titelrolle und Schauspielern wie Sharon Stone und Ulrich Tukur auch international besetzt, findet seine Handlungslinie bis nach Birma. Wieder warten Intrigen auf höchster Ebene und natürlich Action. Der Trailer des im Februar 2011 startenden Films setzt die hervorragende Leinwandumsetzung der Comic-Reihe fort.
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Links: Trailer von Largo Winch 2
Blick hinter die Kulissen von Largo Winch 2
Largo Winch, Comic-Reihe bei Schreiber und Leser
Interview mit Largo-Winch-Zeichner Philippe Francq im Tagesspiegel