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Comic Blog


Donnerstag, 02. Juni 2005

Europäischer Comic-Wettbewerb

Filed under: Meldungen — Michael um 21:07

Der Fernsehsender ARTE und der Verlag Glenat veranstalten einen Europäischen Comic-Wettbewerb.
Die 5-8 ersten Bildtafeln des Comics können im Format 19×27 cm (schwarzweiß oder farbig) können zuzüglich einer Inhaltsangabe auf einer DinA4 Seite eingereicht werden.
Der Einsendeschluß ist der 30. November 2005 vor 24.00 Uhr.
Das Thema ist die vollständige Geschichte einer Figur an einem legendären Ort Europas.

Einsender müssen volljährig sein und dürfen noch nie einen Comic in den Ländern Frankreich, Belgien und Deutschland veröffentlicht haben.

Wettbewerbsbeiträge werden eingereicht an

Concours européen de Bande Dessinée ARTE/ GLENAT
Editions Glénat- 31-33 rue Ernest Renan- F-92130 Issy-les-Moulineaux / France

Ausführliche Informationen unter www.arte-tv.com/comicwettbewerb

😀

10 Jahre Unterschied

Filed under: SciFi — Michael um 19:11

Katzen Ein Blick in alte Comics ist manchmal auch ein Streifzug in die eigene Vergangenheit. Im Regal habe ich alte Alben gefunden. Darauf steht Topix. Dabei handelt es sich um eine Albenserie, die damals im Bastei-Verlag erschien. Lange ist es her.
Hier bin ich auf Comics wie „Die Schiffbrüchigen der Zeit“ oder „Yoko Tsuno“ gestoßen. Ein Topix-Album kostete damals 2,50 DM (Deutsche Mark). Das wäre heute rund 1,25 Euro! Für ein Album! Papier und Druckqualität mögen heute besser sein wie 1977, aber das wusste zu der Zeit schließlich niemand.
Vergleicht man diese Preise mit heutigen Comic-Heften (von Alben ganz zu schweigen), sollten sich einem wirklich die Haare sträuben. Und 2,50 DM waren damals erschwinglich und man sollte nicht vergessen, dass das Angebot deutlich geringer war.
Leider bin ich Comic-Fan und kann nicht anders. Etwas traurig ist die Preisentwicklung schon.

Die Topix-Reihe war übrigens in der Tat eine Reihe für die jüngere Klientel. Durch Zufall bin ich auf Ausgaben der „Schiffbrüchigen“ gestoßen, die später im Carlsen Verlag erschienen. Diese Ausgaben erschienen in Farbe, im Gegensatz zu den ersten Ausgaben der „Schiffbrüchigen“ bei Topix. Dort bestanden die einzigen farbigen Zusätze in zwei verschiedenen Oliv-Tönen.
Ich musste schließlich entdecken, dass es in den 80er Jahren Sex gab. In den 70er Jahren hatte der zweite Band einige Seiten weniger. Szenen, in denen Christopher, die Hauptfigur, in einem Slum mit einer Prostituierten schlief, wurde rund 10 Jahre später in der Neuauflage gezeigt. – Nach heutigen Gesichtspunkten lässt sich sagen, dass es inzwischen Margarine-Reklamen gab, die aufreizender waren.

Und noch etwas war anders: 1988 waren die „Schiffbrüchigen“ farbig und kosteten bereits 14,80 DM.