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Comic Blog


Montag, 17. März 2008

Fantastic Four 1 - Außer Kontrolle

Abgelegt unter: Comics im Film — Michael um 17:12

Fantastic Four – Die größten Helden aller Zeiten 1 – Außer KontrolleEiner kleinen Drohne gelingt es, in das Baxter Building, die Zentrale der Fantastischen Vier, einzudringen. Ohne aufzufallen gelangt sie bis zu Mr. Fantastic, Reed Richards. Heimlich injiziert sie ein Serum in den Wissenschaftler, der daraufhin eine ungewöhnliche Wandlung durchmacht. Ganz plötzlich verhält sich Reed nicht mehr wie Reed. Wann hat Mr. Fantastic zuletzt eine Vorlesung ausfallen lassen?
Auch an anderer Stelle ist die Panik groß. Ein grüner Schleier schirmt von der Außenwelt ab. Ganz langsam merkt Reed, was geschehen ist. Irgendwie ist es dem Erzfeind der Fantastischen Vier gelungen, mit Reed einen Körpertausch vorzunehmen. Dr. Doom befindet sich nun in Reeds Körper und umgekehrt. Doch wie soll es dem in Dooms Hauptquartier eingeschlossenen Reed gelingen, seine Freunde zu warnen?

Reed hat eine Besprechung. Was auch sonst? Immer ist es eine Besprechung oder eine wissenschaftliche Untersuchung.
Wenig später bricht das pure Chaos aus. Steine fallen von der Decke. Der Hulk ist in das Gebäude eingedrungen. Keine der Sicherheitseinrichtungen hat den grünen Giganten aufhalten, geschweige denn überhaupt vorher bemerken können. Aber der Hulk will gar nicht attackieren – obwohl das Ding an einem kleinen Kräftemessen interessiert ist – er will nur weg.

Aber ich kann kleiner als Sie!
Reed Richards hat mit Dr. Henry Pym gewettet, dass er in der Lage sei, eine Technik zu entwickeln, die zu einer höheren Verkleinerung von Objekten und Lebewesen fähig ist, als Pym es mit seiner Antman-Technik vermag. Die Experimente mit dem Mikrouniversum geraten bald außer Kontrolle. Diesmal ist es Johnny zu verdanken. Er hatte nur versprochen, auf einen Hund aufzupassen. Es konnte ja keiner ahnen, dass Feuerhund auch miniaturisierten Fahrzeugen hinterher jagt.

Das riesige Wesen hat die Witterung aufgenommen. Irgendwo muss sein Nachwuchs doch versteckt sein.
Eigentlich wollte Sue mit Ihrer Familie einen ganz normalen Tag in der Stadt verbringen, so wie es abertausende von Menschen jeden Tag tun. Aber selbst bei einem Einkaufsbummel kann Reed seine Forschungen nicht hinten anstellen. Und wenn ein Monster aus der Tiefe den Asphalt aufbricht, können die Fantastischen Vier auch nicht einfach beiseite sehen.

Fantastic Four – Die größten Helden aller Zeiten erzählt mit den vier Episoden in Außer Kontrolle klassische Abenteuer der Fantastischen Vier neu und in modernem Gewand. Nach dem Erfolg der beiden Kino-Abenteuer, jüngst mit Rise Of The Silver Surfer, folgt nun eine Zeichentrickserie, die sehr stark an alte Abenteuer angelehnt ist und die Ursprünge als Grundlage eines neuen Beginns nimmt.

Dr. Doom, Hulk, Antman und Mole Man stehen als Freund wie Feind in den filmisch rasanten Episoden bereit.
Das Ende des Mr. Fantastisch hieß es damals hierzulande, als Dr. Doom den Körper von Reed Richards übernahm. Ein höhnisch grinsender Richards beobachtete, wie sich das Ding auf Doom stürzte und wie eine Puppe hochhob. Die Ursache für den Rollentausch damals war allerdings keine Roboterdrohne, sondern eine Falle, die Reed von Doom in den Marvel-Studios (!) gestellt wurde.
Und genau wie damals bereitet es Richards ziemliche Schwierigkeiten mit all den technischen Details in Dooms Rüstung zurecht zu kommen.
Eine blinde Alicia Masters (die wir in der Zeichentrickvariante auch einmal sehen dürfen) sorgte damals mit ihrem sechsten Sinn dafür, dass der Tausch bemerkt wurde.

Inzwischen hat Johnny Strom, die menschliche Fackel, eine Menge Flausen im Kopf. Das gilt für die neueren Comic-Geschichten ebenso wie die filmischen Umsetzungen. Die Zeichentrickepisoden machen da keine Ausnahme. Hier ist Johnny sogar noch eine Spur alberner, als er es in den Kinofilmen bereits ist.
Relativ zu Beginn seiner Karriere war er viel ernsthafter, ein Heißsporn zwar, aber noch lange noch nicht so überdreht, wie ihn die Neuzugänge unter den Fans vielleicht kennen.
In Hart auf Hart will er dem Ding gegen den Hulk zu Hilfe kommen. Damals in Kampf der Monster wie heute hat er damit wenig Erfolg. Allerdings findet auch eine deutliche Abwandlung der Geschichte statt.

Qualitativ bewegt sich Fantastic Four auf der Höhe der TV-Zeichentrickzeit. Wie es schon in manch anderen Trickserien erprobt wurde, bedient man sich in der Gestaltung der Umgebung und bei technischen Elementen des Computers. Gebäude und Fahrzeuge, Roboter, Innenräume sind 3D-animiert, während die Charaktere gezeichnet eingefügt sind. So ergeben sich äußerst plastische Effekte und schnelle Kamera-Fahrten sind kein Problem mehr.

Sehr stylisch, sehr munter und kunterbunt, mit viel Action garniert, so leben die Fantastic Four erneut auf und bringen gleichzeitig ein Wiedersehen mit einer ganzen Reihe anderer bekannter Marvel-Charaktere. :-)

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Samstag, 08. September 2007

Fantastic Four: World’s Greatest Heroes

Abgelegt unter: Meldungen — Michael um 11:38

Fantastic Four AnimatedAm 15. September 2007, 10.00 Uhr morgens, startet auf Kabel1 die neue Zeichentrickserie über die Fantastischen Vier: Fantastic Four: World’s Greatest Heroes.

Die erste Folge heißt: Angeklagt! (19 Minuten Spieldauer)

Inhalt: Weil die Kree Sentries - Alien-Roboter, die die Fantastischen Vier beobachtet hatten - zerstört worden sind, wird Johnny vor Gericht gezerrt. Ben und Susan sind als seine Verteidiger anwesend, und Reed soll als Richter den Vorsitz führen. Dennoch wird es schwierig für Johnny werden, denn man hat ihn bereits vorverurteilt …

Die Optik finde ich klasse. Es erinnert ein bißchen an ein Anime. Das Ding hat zwar Hulk-Ausmaße, aber so wirkt es ein bißchen comic-näher als in der Realverfilmung.

Auf der Homepage von Cartoon Network kann man sich ein umfangreicheres Bild über die Serie machen: Fantastic Four.
In den beiden Vorschauen dürfen wir schon eines der Monster des Mole Man bestaunen, jedenfalls erinnert die Szene stark an den legendären Auftritt dieses Monsters, das sich den Weg durch den Asphalt gebuddelt hat.
Interessanter im zweiten Clip ist der Auftritt des außerirdischen Touristen, der letztlich nur vertrieben werden konnte, indem man ihm den Aufenthalt so langweilig wie möglich gestaltete.

Quelle: Kabel1, Cartoon Network

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Montag, 30. Juli 2007

4: Rise Of The Silver Surfer

Abgelegt unter: Superhelden, Comics im Film — Michael um 15:11

Fantastic Four: Rise Of The Silver SurferDer Alltag hat die Fantastischen Vier eingeholt. Rechnungen für Zerstörungen, die bei Rettungsaktionen entstanden sind, wollen bezahlt sein. Reed Richards (Ioan Gruffudd), von seinen Fans Mr. Fantastic genannt, geht vollkommen in seinen Forschungen auf und vergisst darüber völlig die Frau an seiner Seite: Susan Storm (Jessica Alba).
Selbst Johnny Storm (Chris Evans) und Ben Grimm (Michael Chiklis) kommen neben ihren kleinen Rangeleien nicht umhin, zu bemerken, dass der Haussegen schief hängt. – Denn die Hochzeitsvorbereitungen sind in vollem Gange und Reed schenkt ihnen nicht die nötige Aufmerksamkeit. Aber er nimmt sich vor, sich Mühe zu geben. Als auf seiner Junggesellenabschiedsfeier eine Abordnung des Militärs eintrifft und in um Hilfe bittet, weist Reed die zusätzliche Arbeit ganz im Sinne seines Versprechens zurück.

Leider zwingen die Umstände die Fantastischen Vier bald zum Umdenken. Eine seltsame Erscheinung reißt verschiedene Gegenden der Erde ins Chaos. Binnen kurzem kommt es zu dramatischen Temperaturstürzen in Ägypten und im japanischen Meer. Der silberne Blitz, der Ähnlichkeit mit einem Kometen hat, bewirkt in Städten massive Energieabfälle. Reed hat heimlich am Auftrag der Army gearbeitet und einen Detektor gebaut, der das nächste Auftauchen des Fremdkörpers schneller lokalisieren soll. Es ist Pech, dass dieser Detektor auf den Fremdkörper wie ein Leuchtfeuer wirkt und ihn anlockt.
Noch größeres Pech ist es allerdings, dass das Auftauchen dieses Fremdkörpers auch die Hochzeit zwischen Reed und Sue platzen lässt.

Johnny hängt sich an die Erscheinung und kann sie nur unter höchstem Kraftaufwand einholen. Vor der Augen der Fackel schwebt eine silberne athletische Gestalt auf einem ebenso silbern glänzenden Surfbrett in der Luft. Dies sind die letzten Eindrücke, die Johnny wahrnimmt, bevor ihn der Surfer in die Stratosphäre reißt.

Damit nicht genug. Reed macht eine fürchterliche Entdeckung. Er analysiert die Flugbahn des Surfers. Acht Tage, nachdem der Fremde in der Nähe eines Planeten erschienen ist, erlischt jegliches Leben auf dem Planeten. Jede Energie, thermische wie organische, wird extrahiert. Die Fantastischen Vier wollen etwas unternehmen, doch was sollen sie gegen einen Planetenzerstörer machen?
Auch ein alter Freund der Heldenfamilie hat ein großes Interesse an dem Silver Surfer. Victor Von Doom ist zurück, in alter Gestalt, aber nicht weniger machtvoll. Und er hat sich einen Plan ausgedacht, wie er sich die Energien des Surfers zueigen machen kann.

Die Fantastischen Vier sind auf die Leinwand zurückgekehrt! Sie sind etwas reifer und älter geworden. Die Arbeit als Team und der Kampf gegen Bösewichte ist zur Gewohnheit geworden. Alles in allem hat man ihnen wohl keine größeren Schwierigkeiten gemacht, denn die Stimmung ist heiter. Niemand scheint ihnen widerstehen zu können.

Die Beziehung von Reed und Sue ist schon immer ein Kern der Geschichten gewesen. Dieser Umstand findet sich in den ursprünglichen Handlungen wie auch im späteren Ultimativen Universum. Im direkten Vergleich orientiert sich die Verfilmung mehr an den Ultimate Fantastic Four. In ihrer Jugend bemühen sie sich darum, erwachsen zu sein. Reed besitzt zwar seine berühmten weißen Schläfenhaare, doch alt wirkt er damit noch lange nicht. Diese Jugendlichkeit dürfte auch das Einzige sein, was Fans der alten Serienfiguren dieser Comic-Verfilmung ankreiden können. Darüber hinaus gibt sich diese Umsetzung große Mühe, dem Mythos dieser Comic-Heldenfamilie gerecht zu werden. Nach der Einführung der Charaktere im ersten Teil ist diese Fortsetzung noch besser gelungen.

Wir treffen Reed, dessen Labor- und Technikarbeiten zunächst etwas kleiner als gewohnt anmuten. Im Vergleich zu den Ausmaßen, die im ersten Teil gezeigt wurden, wirkt es kleiner. Die HighTech zeigt sich in Details und überrascht. Glaubt man zuerst, Reed sei nur auf kleine handelsübliche Monitore angewiesen, wird die Täuschung durch die Ansicht einer weitaus größeren Abbildungsapparatur ersichtlich. Auch die Spielereien an einem Fahrzeug, dem lange erwarteten Fantastic Car, dass sich so wunderbar aufspalten kann, belegen die Alltagstauglichkeit von Reeds Technik. Die Beiläufigkeit macht es wieder zu etwas Besonderem.

Das Design des Fantastic Cars ist recht gelungen. Fast könnte der Zuschauer den Eindruck gewinnen, statt der großen 4 einen Stern in einem Kreis auf der Haube prangen zu sehen. Von der doch eher altertümlichen fliegenden Badewanne, mit der die Fantastischen Vier in den Urzeiten der Comic-Reihe unterwegs waren, ist nichts mehr zu sehen.

Neuer Film, neue Feinde.
Das gehört sich so für eine Heldenverfilmung. Viele hätten sich angeboten, in der Fortsetzung dabei zu sein. Zwei der gewaltigsten Figuren haben es schließlich geschafft. An erster Stelle steht der Silver Surfer, ihm gleichauf folgt Galactus. Ist der Surfer sehr nah an der ursprünglichen Konzeption, so wie ihn Generationen von Lesern kennen gelernt haben, hat Galactus eine weitere Wandlung durchgemacht. Aus dem einstigen Giganten in einem noch größeren Raumschiff wurde im Ultimativen Universum eine Ansammlung mechanischer Wesen, während wir hier nun eine riesige Energiewolke vorfinden, deren Ausmaße einen kompletten Planeten regelrecht in den Schatten stellen. Man mag als Fan dazu stehen, wie man will, optisch beeindruckend ist es allemal. Als Fan mag man sich die Erscheinung mit dem humanoiden Aussehen des Galactus erklären, das ohnehin nur ein Abbild und nicht das wirkliche Wesen ist.

Das Zusammenspiel der vier Akteure sieht im zweiten Teil lockerer aus als im ersten Auftritt. Der Humor, der für die Fantastischen Vier wichtig ist, wurde an vielen Stellen eingeflochten. Reeds Junggesellenabschied, Sue wieder einmal nackt (und trotzdem gibt es nichts zu sehen), Bens Kräftetausch mit Johnny, Bens Wettbrüllen mit einem Bären oder Stan Lees Versuch auf die Hochzeit von Reed und Sue zu kommen, all das trägt sehr schön zur Atmosphäre des Films bei.
Erstaunlich ist die Tatsache, dass eine Actionszene in London stattfindet. – Wenn es in amerikanischen Filmen mit globalen Problemen etwas zu zerstören gibt, muss eigentlich immer Paris herhalten. Aber der Eiffelturm wäre für das Ding wohl zu schwer gewesen.
Überraschungen sorgen dafür, den Zuschauer in regelmäßigen Abständen auf’s Neue zu fesseln. Ein Höhepunkt hierbei ist sicherlich die Verlagerung aller vier Kräfte in Johnny. Sein Schlagabtausch mit Dr. Doom ist ein richtiger Klopper.

Die Phase des Kennenlernens des Surfers und des Kampfes, die Rückkehr von Dr. Doom und die anschließende Auseinandersetzung sind richtige Spektakel auf der Kinoleinwand. 20 Minuten und ein paar kleine Rätsel mehr hätten dem Film aber gegönnt sein sollen. Es ist schade, dass es keinen Auftritt des Beobachters gegeben hat, der das Szenario perfekt ergänzt hätte. Auch Norin Radds Vergangenheit kommt etwas zu kurz. Einige Ausblicke auf seine Heimatwelt hätten den Gesamteindruck noch abrunden können.

Ein tolles Kinovergnügen für Marvel-Fans (und auch für viele andere, wie ich während der Preview sehen konnte). Stärker auf den Punkt gebracht als andere Verfilmungen, sehr dicht erzählt, mit wahnsinnig guten Effekten und sympathischen Charakteren und einem extrafiesen Bösewicht (sehr gut: Julian McMahon als Dr. Doom) kann Fantastic Four: Rise Of The Silver Surfer noch viel besser gefallen als der erste Teil. Top! :-D

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Dienstag, 27. Februar 2007

Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer

Abgelegt unter: Comics im Film — Michael um 17:04

Silver Surfer RiseGerade noch ist der Ghost Rider in den Kinos gestartet und verbreitet seine Flammenspur über die Leinwand, da kündigt sich bereits das nächste Marvel-Event an:
Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer.

Reed Richards und Susan Storm heiraten endlich. Doch als die Hochzeitszeremonie vonstatten geht, geht auch ein leichtes Rumpeln durch die Welt - irgendwas ist ja immer. Johnny ist der einzige der vier, der dem Fremden auf seinem silbernen Surfbrett sofort folgen kann
Ach, was schreib ich! Seht einfach selbst unter: www.riseofthesilversurfer.com.

Nach dem ersten Film der Fantastischen Vier war ich schon begeistert, aber das hier könnte noch eine Nummer größer werden. Denn, wo der Surfer ist, ist Galactus nicht weit. Wie es im TV-Spot heißt: Acht Tage später stirbt der Planet. (Zum TV-Spot.)

Mann, Mann, Mann, Spidey 3 kommt auch noch. Da werden wir ja richtig verwöhnt. :-D

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